Ulla64

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  • AnnaSophie -

    Hi, vielleicht solltest dumein neues Thema aufmachen und das nicht an deine Pinnwand schreiben

    • Ulla64 -

      Hi, besten Dank für den Hinweis! Ich weiß nicht, wie bzw. wo das möglich ist. Finde das hier etwas kompliziert.

  • Ulla64 -

    Aufgrund ständiger, 2-facher, Bewilligungen von Fristverlängerung bei jedem Schriftwechsel, 3 maligen Wechsel der Anwälte, dauert das familienrechtliche Verfahren nun fast 5 Jahre. Im Juni 2020 war nach einer 3 stündigen Sitzung vor dem Familiengericht der Zugewinn mündlich einvernehmlich geklärt, die Scheidung wurde ausgesprochen.

    Danach wechselte mein Ex den Anwalt, legte Widerspruch gegen diesen Beschluss ein, zog vors OLG und bekam aufgrund mehrer Fehler durch die Richterin Recht. Die Ehe war danach zum 05.02.2021 rechtskräftig. Das Verbundverfahren wurde danach aufgelöst obwohl der Zugewinn noch immer nicht geklärt ist. Grundlage der Vermögensauseinandersetzung waren beidseitig vorhandene Gutachten, jeweils zum Immobilien- und Firmenwert. Diese lagen wertmäßig nicht weit auseinander, zudem habe ich im Juni 2020 eingewilligt, seine niedrigen Werten als Grundlage zur Berechnung des Zugewinns zu nehmen.

    Trotzdem hat das OLG verfügt, zur Wertermittlung erneut richterliche Gutachten erstellen zu lassen. Zwischenzeitlich sind die jeweiligen Gutachter bestimmt. Passiert ist bis heute nichts.

    Ich habe bis Januar 2021 Trennungsunterhalt erhalten, nach 12 jähriger Ehe aufgrund meiner Vollzeitbeschäftigung und in Erwartung des Zugewinns jedoch keinen nachehelichen Unterhalt.

    Mein Anwalt scheint nicht mehr wirklich motiviert zu sein. Was kann ich tun? Kann ich irgendwo Schadensersatzansprüche stellen oder Beschwerde wegen Verfahrensverzögerung einreichen? Mein Anwalt meinte, ein Antrag auf Wechsel der Richterin könne nach hinten los gehen und würde das Verfahren noch mehr verlängern.

    Mein Ex ist 61 und ich selbst 57 Jahre. Ich habe Angst, dass es irgendwann heißt, er ist zu alt zum Zahlen oder vorhandene Werte an seine Töchter aus 1. Ehe überschreibt und ich dann wieder prozessieren muss um an meinen Zugewinn zu kommen.

    Das Unternehmen (Einzelfirma) hatten wir gemeinsam aufgebaut, ich bin aufgrund seiner Drohungen ohne Hausrat und mit sehr geringen finanziellen Mitteln aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Aufgrund meines Alters und weiterer Faktoren konnte ich vor 4 Jahren bei der Stellensuche nicht wählerisch sein. Mein Ex verdient netto das 5 fache meines Gehaltes.

    Wer kann mir einen Rat geben?