Moin.
Bei uns steht, theoretisch, demnächst unsere Heirat ins Haus.
Mich beschäftigt aber noch immer die im folgenden geschilderte Problematik.
Seine Scheidung ist durch, alles geregelt.
Meine Schwidung ist jetzt auch durch, hatten alles Finanzielle bereits bei Trennung 2019 notariell geregelt.
Ich habe 2 eigene Kinder mit meinem Exmann. Verhältnis topp, alle Zahlungen bezüglich Kids gemeinsam geregelt. Keinerlei Streitthema.
Mein Partner hat einen Sohn, der plötzlich vom Wechselmodell auf 14-tägig wechselte und seit Ende September 2025 gibt es keinen Umgang mehr und sehr selten Treffen.
Mein Partner zahlt Mindestunterhalt, Beistandschaft, unbefristeter Titel besteht, Selbstbehalt erreicht.
Ich frage mich nun Folgendes:
Ich habe mir, ohne dass mein Partner in unserem Leben war, vor 5 Jahren ein Haus gekauft. Dieses ist groß und hat bereits hohe Nebenkosten (weil es halt auch etwas Luxus bietet, ich verdiene gut und habe vernünftig gewirtschaftet und abgesichert).
Aufgrund des zu zahlenden Unterhalts (und zu zahlendem Zugewinnausgleich) musste mein Partner sein Haus verkaufen.
Klar ist, dass bei unserer Heirat, ein Ehevertrag aufgesetzt werden muss.
Was mir nicht ganz klar ist:
Wird bei einer Heirat der Selbstbehalt meines *dann* Mannes weiter herabgesetzt, trotz Mindestunterhalt (von wgn Synergieeffekt?)?
Faktisch ergeben sich ja Mehrkosten (auf meiner Seite)?
Rechnet "man" dann damit, dass er halt "keine Miete zahlen muss"?
Oder ist das egal, weil er Vollzeit arbeitet und bereits Mindestunterhalt bis zum Selbstbehalt zahlt?
Würde das nur gelten, falls er halt keinen Mindestunterhalt zahlen könnte?
Ansonsten fände ich eine Heirat doch schwierig, weil ich dann plötzlich weniger Geld zur Verfügung hätte (vor allem auch für meine eigenen Kinder), weil ich ihn ha irgendwie mitfinanziere (und unter dem Strich eigentlich SEINEN Sohn).
Hierbei spielt eine Rolle, in meinen Augen, dass KM und sein Kind tatsächlich ausreichend Geld zur Verfügung haben (eigentlich mehr für ein Kind monatlich als ich für meine -Auch wenn dies quasi aufgrund meines Hauskaufs "selbstgemachte Leiden', und wir leiden nicht, sind-)
Alles Weitere an Unterhaltszahlungen für seinen Sohn wäre tatsächlich, für mich gefühlt, eine Art Bereicherung auf meine Kosten (und die meiner Kinder) und das kann ich nicht wirklich akzeptieren.
Viele Grüße @all
Bei uns steht, theoretisch, demnächst unsere Heirat ins Haus.
Mich beschäftigt aber noch immer die im folgenden geschilderte Problematik.
Seine Scheidung ist durch, alles geregelt.
Meine Schwidung ist jetzt auch durch, hatten alles Finanzielle bereits bei Trennung 2019 notariell geregelt.
Ich habe 2 eigene Kinder mit meinem Exmann. Verhältnis topp, alle Zahlungen bezüglich Kids gemeinsam geregelt. Keinerlei Streitthema.
Mein Partner hat einen Sohn, der plötzlich vom Wechselmodell auf 14-tägig wechselte und seit Ende September 2025 gibt es keinen Umgang mehr und sehr selten Treffen.
Mein Partner zahlt Mindestunterhalt, Beistandschaft, unbefristeter Titel besteht, Selbstbehalt erreicht.
Ich frage mich nun Folgendes:
Ich habe mir, ohne dass mein Partner in unserem Leben war, vor 5 Jahren ein Haus gekauft. Dieses ist groß und hat bereits hohe Nebenkosten (weil es halt auch etwas Luxus bietet, ich verdiene gut und habe vernünftig gewirtschaftet und abgesichert).
Aufgrund des zu zahlenden Unterhalts (und zu zahlendem Zugewinnausgleich) musste mein Partner sein Haus verkaufen.
Klar ist, dass bei unserer Heirat, ein Ehevertrag aufgesetzt werden muss.
Was mir nicht ganz klar ist:
Wird bei einer Heirat der Selbstbehalt meines *dann* Mannes weiter herabgesetzt, trotz Mindestunterhalt (von wgn Synergieeffekt?)?
Faktisch ergeben sich ja Mehrkosten (auf meiner Seite)?
Rechnet "man" dann damit, dass er halt "keine Miete zahlen muss"?
Oder ist das egal, weil er Vollzeit arbeitet und bereits Mindestunterhalt bis zum Selbstbehalt zahlt?
Würde das nur gelten, falls er halt keinen Mindestunterhalt zahlen könnte?
Ansonsten fände ich eine Heirat doch schwierig, weil ich dann plötzlich weniger Geld zur Verfügung hätte (vor allem auch für meine eigenen Kinder), weil ich ihn ha irgendwie mitfinanziere (und unter dem Strich eigentlich SEINEN Sohn).
Hierbei spielt eine Rolle, in meinen Augen, dass KM und sein Kind tatsächlich ausreichend Geld zur Verfügung haben (eigentlich mehr für ein Kind monatlich als ich für meine -Auch wenn dies quasi aufgrund meines Hauskaufs "selbstgemachte Leiden', und wir leiden nicht, sind-)
Alles Weitere an Unterhaltszahlungen für seinen Sohn wäre tatsächlich, für mich gefühlt, eine Art Bereicherung auf meine Kosten (und die meiner Kinder) und das kann ich nicht wirklich akzeptieren.
Viele Grüße @all