Petition zur Reform des Unterhaltsrechts

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    • Petition zur Reform des Unterhaltsrechts

      Hallo zusammen, bezugnehmend auf die Stellungnahmen des ISUV im Oktober und September diesen Jahres "Offene Fragen bei Kindesunterhalt und Selbstbehalt" und "Unterhaltspflichtige von der Politik im Stich gelassen" habe ich eine Petition an den Bundestag verfasst mit der Bitte, um eure Unterstützung durch Unterschrift, Weiterleiten und Teilen.
      GEMEINSAM GUTES BEWIRKEN - DANKE für eure Unterschrift.

      chng.it/JxJmz6WLgt

      Seit einigen Jahren bin ich schon Mitglied hier und trotzdem fehlt mir der Austausch mit Gleichgesinnten im Norden also Raum Hamburg, Schwerin oder Nordniedersachsen. Einen Anlaufpunkt bietet der ISUV hier leider nicht oder?
      Viele Grüße :)
    • Hallo und herzlich willkommen im Forum Krystin,

      Zunächst zur Anlaufstellenfrage: hast Du auf dieser Seite des Isuv mal Deine PLZ eingegeben?
      Für McPom wurde mir nur Rostock, für Brandenburg (?) Neuruppin (nicht mal mehr Potsdam?) angezeigt.
      Vielleicht findest Du bei den Veranstaltungsorten für Dich etwas Erreichbares? Oder Du suchst Dir eine online-Veranstaltung aus?

      Ich habe Deine gestartete Petition gelesen und auch unterschrieben.
      Nach meiner Erfahrung (mit der Ex meines Mannes) würde ein Kinderkonto jedoch nicht die zugrunde liegenden Probleme lösen: die mitunter sehr unterschiedlichen Auffassungen, was das Kind benötigt und was eher 'haben-wollen' ist.
      Wenn das Kind für irgendwelche Eigeninteressen benutzt wird (Statussymbol, Übertragung eigener unerfüllter Kindheitswünsche etc. pp.), hilft das alles nicht für das betroffene Kind.
      Da müsste viel mehr eine verpflichtende Beratung der Eltern für ein Zusammenwirken ins Spiel gebracht werden.
      Solange ein Elternteil die Macht über die bei ihm wohnenden Kinder hat und diese auch missbräuchlich ausübt um Kontrolle und Macht über den anderen Elternteil zu haben, kann eine Änderung des Unterhaltsrechts nicht wirklich zu einer Verbesserung des Lebens der Kinder beitragen.
      Die Politik sollte sich (durch entsprechende Gesetzesvorgaben) eher darauf konzentrieren, die Eltern zu befähigen, wieder miteinander zu kommunizieren und zu agieren, statt sie - wie mein Ex und ich mehrfach erlebt haben - gegeneinander auszuspielen.

      Gruß Tanja
    • Hallo Tanja, hier meine Antwort Mail vom 7.11., :) scheint, hier nicht angekommen zu sein.

      Lieben Dank für deine Unterstützung in Wort und Tat

      Ich bin da völlig bei dir. Über Jahrzehnte ist das Thema Unterhalt nicht angefasst worden, (außer zu steigenden Zahlungen)und birgt so viel Potentiale im Sinne von WEGEN DER TRENNUNG - GEMEINSAM FÜR UNSER KIND - Es ist ein Anfang, an dem es gilt anzuknüpfen.

      In vielen Ländern ist die Durchführung von Mediationen eine wichtige Voraussetzung für

      die Trennung bzw. Scheidung. Deutschland ist hier leider viel zu wenig engagiert. Die direkte Kommunikation miteinander wird immer weniger, der Toleranzbereich der Menschen sinkt . Es wäre toll, wenn die Politik dem entgegen wirken würde.

      An einigen Online Veranstaltungen habe ich teilgenommen und fachliche Dinge für mich mitgenommen. Es ersetzt leider nicht, den 1:1 Austausch betroffener Eltern. Ich weiß, dass sich in der Nähe von Magdeburg eine Gruppe von Eltern gebildet hat, die sich relativ regelmäßig trifft, wobei in Magdeburg auch ja viele Präsenz Veranstaltungen stattfinden.



      Herzlich Krystin

      So viele Tanja`sW9 gibt´s hier ja nicht :)

      Ich sehe in jeder Trennung mit Kindern deren Verzicht. Zum emotionalen Verzicht auf Mutter/Vater kommt bei der Frage nach Unterhalt immer auch automatisch der Verzicht von materiellen, im schlimmsten Fall ideellen Werten dazu. Ich denke, wenn es für Trennungskinder ein gemeinsames Konto geben würde, auf das beide Elternteile Zugriff haben und auch beide Elternteile einzahlen, würde sich nicht die Frage für wohlgemerkt nur einen Elternteil, nach einem weiteren 450 Euro Job stellen, um Barunterhalt leisten zu können.
      Und jetzt bin ich wieder bei dir, da muss der Staat investieren, um hier aufzuklären, wie wichtig es ist, mit und bei seinem Kind zu bleiben, auch nach der Trennung.
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