Begleiteter Umgang angeordnet - es geht nicht voran

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    • Begleiteter Umgang angeordnet - es geht nicht voran

      Hallo liebe Forumsmitglieder,

      ich möchte euch kurz meine Situation schildern und euch um Rat bitten.
      • Töchterchen ist mittlerweile 6 Jahre
      • Seit 2 Jahren sind KM und KV getrennt
      • Km versucht den freiwillig geregelten Umgang zwischen Töchterchen und KV zu torpedieren
      • Dies führte dazu, dass ich meine Tochter seit nunmehr 6 Monaten nicht mehr gesehen habe (Zwischenzeitlich Elterngespräche etc. Pp. inkl. Caritas geführt)
      • Ich habe daraufhin auf mein Umgangsrecht geklagt, zugesprochen wurde nun begleiteter Umgang.
      Der begleitete Umgang wurde nun schon vor 5 Wochen angeordnet und ich habe auch sofort das zuständige Jugendamt kontaktiert. Vor 3 Wochen erhielt das Jugendamt die Anordnung vom Gericht. Seitdem geht es überhaupt nicht mehr weiter. Es gibt keinen Termin und ich habe weiterhin keinen Kontakt zu meiner Tochter. Die KM möchte den Kontakt auch unter allen Umständen verhindern und behauptet, dass meine Tochter keine Beziehung zu mir hätte.

      Wie auch immer: was kann ich machen um zu einem Termin mit begleitetem Umgang zu kommen? Ich habe Angst das JA zu nerven und ggfls. Chancen zu verspielen. Wie lange dauert es bis da was passiert? Was kann ich unternehmen? Vielleicht hat hier ja jemand schon Erfahrung diesbezüglich.

      Ich bin todtraurig über die ganze Situation und möchte einfach zumindest ein bisschen Zeit mit meiner Tochter verbringen.

      Vielen Dank
      Justus
    • Philipp-justus wrote:

      Dies führte dazu, dass ich meine Tochter seit nunmehr 6 Monaten nicht mehr gesehen habe
      Hallo Justus,
      ich bin gerade zufällig auf deinen Beitrag gestoßen.
      Wie war der freiwillige Umgang nach der Trennung bis vor 6 Monaten geregelt, gab es da regelmäßigen Umgang?

      Philipp-justus wrote:

      Ich habe Angst das JA zu nerven und ggfls. Chancen zu verspielen.
      Was soll sich noch verschlechtern? Du siehst deine Tochter aktuell nicht. Du hast einen Gerichtsbeschluss, der begleitete Umgang steht dir zu. Ich würde einen Termin mit dem Jugendamt machen und persönlich vorsprechen, mit der höflichen bitte zeitnah den Umgang einzurichten.

      Philipp-justus wrote:

      ich bin todtraurig über die ganze Situation und möchte einfach zumindest ein bisschen Zeit mit meiner Tochter verbringen.


      Das kann ich gut verstehen, das wäre ich auch, ich wünsche Dir viel Kraft!

      VG Theo
    • Hallo und herzlich willkommen im Forum Philipp-justus,

      bitte entschuldige die verspätete Reaktion. Dein Beitrag ist mir durch die Lappen gerutscht...

      Ansonsten schließe ich mich Theo an:
      kontaktiere das JA. Freundlich, aber bestimmt.
      Du hast ja bestimmt schon einen konkreten Sachbearbeiter beim JA?
      Dann würde ich den direkt anmailen (oder anrufen) und um Antwort (per Rückmail oder auch telefonisch wenn Du das sicher stellen kannst) innerhalb dieser Woche bitten.
      Wenn Du anrufst, solltest Du die wichtigsten Dinge im Gespräch kurz notieren.

      Sollte innerhalb dieser Woche keine Reaktion vom JA folgen, kannst Du noch den Vorgesetzen anschreiben und um Unterstützung bitten.
      Danach meldest Du dem Gericht Deine (erfolglosen) Bemühungen.

      Ich drück die Daumen für eine gute Zusammenarbeit mit dem JA - zum Wohle Eures Töchterleins.

      Gruß Tanja
      Mir reicht's, komm Einhorn, wir geh'n schaukeln!
    • Hallo Philipp Justus,

      Was das angeht hat das Jugendamt Zeit ohne Ende. Oft ist es so dass zuerst mit der Mutter und dem gemeinsamen Kind gefunden wird. Wenn die Mutter allerdings meint es künstlich in die Länge zu ziehen indem sie Krankheit des kindes oder Arbeit vorschiebt, kann auch das Jugendamt wenig ausrichten. Sie sind ja "nur" Örtlichkeit den Umgang wahrnehmen zu können aber keine Stelle, die die Mutter sanktioniert bei Nichteinhaltung. Mütter sitzen leider IMMER am längeren hebel. Prinzipiell rate ich das Eisen ordentlich zu schmieden und von anfang an ALLE zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in Betracht zu ziehen den Kontakt zum kind aufrechtzuerhalten, da man sich leider wenig auf das Jugendamt verlassen kann. Beständigkeit zeigen. Und sollte es mal doch zum brgleiteten Umgang kommen, dann direkt daran arbeiten, dass die Mutter während des Umgangs nur anfangs dabei ist und dann am besten nur mit Mitarbeiter des Jugendamtes, damit diese selbst erkennen können, dass Vater ohne Beeinflussung durch die Mutter bestens alleine mit dem Kind klarkommt. Sollte die Mutter während des Umgangstermins Befindlichkeiten ausdiskutieren wollen, am besten auf die Zeit nach dem Termin verweisen ohne jegliche Diskussion. Und ganz egal was ist stets ruhig und sachlich bleiben und sämtliche Hysterien der Mutter überlassen. Viel Erfolg weiterhin und ich hoffe es wird bald einen Termin geben. Mfg