Unterhaltsfrage/Meldung bei AG-Wechsel

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      Hallo nochmal,

      mir ist noch eingefallen, dass die Berechnung des JA auch noch wegen des Ansatzes des Wohnwertes (oder besser gesagt, des nicht mehr zu erfolgenden Ansatzes) und ggf. wegen der Verringerung der Steuererstattung (Herausrechnung der bei der Unterhaltsberechnung nicht abzugsfähigen Ausgaben) überprüft werden müsste.

      Und nicht zu vergessen, wenn es nur um die Erhöhung um 23 Euro bis Dez. (Oder Nov.) geht, wird der Beistand sorgfältig abwägen müssen, ob er klagen würde.
      Ich würde - ohne dass ich jetzt die Berechnungsgrundlage kenne - allein aufgrund des Tonfalls des Bearbeiters auch den Titel (noch) nicht anpassen. Aber das ist meine ganz persönliche Auffassung.

      Gruß Tanja
      Wenn mein Sauerteig nicht gut geht, muss ich dann an dessen Stelle sauer werden? :rolleyes:
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      Also laut den Unterhaltsrichtlinien des für mich zuständigen OLG´s in Köln sind bisher leider noch "nur" die Zinsen beim Wohnwert, nicht aber die Tilgung zu berücksichtigen. Ich weiß dass es vom OLG Frankfurt für sein Geltungsbereich natürlich andere Richtlinien zählen.

      Bei einer Neuberechnung wird der Wohnwert aufgrund gefallener Zinsen aber voraussichtlich 350 Euro höher sein als derzeit, da ich ungefähr diesen Betrag nun weniger an Zinsen zahle. Die Frage ist natürlich auch, da der Kredit seit über einem Jahr die geringeren Zinsen aufweist, hier noch die Idee kommt, diese auch für mehr als ein Jahr rückwirkend auf mein Einkommen zu rechnen...

      Zum Thema Unterhaltspflicht meiner Freundin gegenüber habe ich lesen können, dass beim Mutterschaftsgeld was ja 6 Wochen vor und 8 Wochen nach Geburt auf 100% des letzten Gehaltes aufgestockt wird. Dazu:
      1. Unterhalt aus Anlass der Geburt des Kindes
      "Der Anspruche entfällt auch bei Lohnfortzahlung an die Mutter (Palandt, BGB, 62.Aufl., § 1615l Rn. 14). Erziehungsgeld ist allerdings wegen §9 S. 1 BErzGG nicht anrechenbar (AG Mannheim FamRZ 98, 117)."
      Das scheint etwas älter zu sein da das Erziehungsgeld ja bereits 2007 ?? oder so abgeschafft wurde.

      Weiterhin habe ich folgende 2 Punkte gefunden:
      - Lohnfortzahlung bzw. Mutterschaftsgeld werden als Einkommen angerechnet. Aber Kindergeld ist nicht Einkommen der Mutter, sondern dient dem Kind.
      - Vom Elterngeld bleiben 300,- Euro anrechnungsfrei, § 11 BEEG. Das darüber hinausgehende Elterngeld wird als Einkommen angerechnet.

      Würde ja bedeuten, dass ab 8 Wochen nach Geburt das Elterngeld welches ja ca. 67% vom letzten Netto beträgt abzüglich 300 Euro (ich nehme an weil auch erwerbslose, Hartz iv-Empfänger ja auch die 300€ nicht als Einkommen gewertet, erhalten) als einkommen gerechnet werden.

      Bsp. Vollzeit netto: 2000€
      6 W. vor und 8 W. nach Geburt, Mutterschaft aufgestockt: 2000€
      Elterngeld: 1340 - 300 "Schonbetrag" = 1040€ anrechenbares Einkommen. Somit hätte meine Freundin weniger Einkommen i.H. von 960 Euro....

      Lassen wir die neue Titulierung mal außen vor, wenn ich nun erstmal die 23 Euro p.M. (wahrscheinlich wird es aber wegen Wohnert noch mehr, ggfs. noch eine Stufe mehr in der Tabelle) und dann stehen statt 113 Euro für 6 Monate bereits 354 Euro gegenüber... wenn ich nicht zahle holt mich das doch seit Juli so oder sei ein?
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