Den Kindern könnte es besser gehen - Ex besteht auf Residenzmodell

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    • Den Kindern könnte es besser gehen - Ex besteht auf Residenzmodell

      Hallo liebe ISUV Gemeinschaft,

      ich eröffne hier ein Thema was mich schon lange beschäftigt, um evtl. hier Antworten auf meine Gedanken zu finden. Kurz zu mir. Ich bin Papa von Zwillingen, seit 3 Jahren getrennt, und total gerne Vater.
      Meine Situation ist derzeit die, dass die KM ein paar Häuser weiter mit den Kindern wohnt, was sehr gut für die beiden ist. Sie können hin und her wie sie es gerne möchten. Haben sie ein Bedürfnis nach dem Papa,
      kommen sie mich besuchen. Die Kinder sind eben gerne bei Mama und bei Papa. Finde ich grundsätzlich schön. Ich habe das Gefühl, dass es den beiden gut tut, und sie keinen von uns vermissen müssen.
      Allerdings bringt das auch Probleme mit sich. Damit zum eigentlichen Thema.

      Die KM lehnte von Anfang an das Wechselmodell ab. In erster Begründung wegen der Kohle. Im Nachhinein dachte sie wohl genauer darüber nach und erklärte mir, dass es nicht gut sei, wenn die Kinder stehts hin und
      her gerissen werden. Ich meinte, dass ich nicht nur ein WE-Party-Papa sein möchte, sondern auch den Alltag miterleben will, mit all seinen Hürden, Schule, Kranksein, wenn es den Kids mal schlecht geht usw..
      Wir hatten uns daraufhin auf ein 60% zu 40% Modell geeinigt. Lief soweit okay. Meine Ex zog dann sogar in meine Nähe. Angeblich weil ihr die Wohnanlage so gut gefällt. Ein guter Freund meinte, dass mache sie nur
      um die Kinder zu mir abschieben zu können, das mache vieles für sie einfacher. Im Prinzip war es auch so. Die Kids sind total oft bei mir, auch wenn sie dann zum Schlafen zu der KM müssen, damit die 60/40 Regelung
      zumindest was das Übernachten angeht, eingehalten wird. Sie sind halt gerne bei mir. Soll ich sie deshalb abweisen. Logo essen sie bei mir zu Mittag, haben eben Hunger und Durst. Bei meiner Nachfrage, warum
      sie nicht zu Mama gehen um was zu Trinken oder Essen sagen sie, die Mama hat nichts im Kühlschrank, muss sparen und sei im Minus. Klar dass die Zwerge dann zu mir kommen. Sie wissen wo es was gibt.
      Ich verstehe es nur nicht ganz... sie kriegt Kindesunterhalt für 2 plus Kindergeld. Geht arbeiten. Es ist einfach nichts da sagt die KM. Wohnung so teuer. Kinder kosten Geld.
      Naja. Ich muss auch sparen. Meine Wohnung, wir haben ungefähr die gleichen Wohnung, weil der gleiche Komplex, kostet genauso viel. Muss noch zusätzlich den Unterhalt zahlen, bekomme kein Kindergeld.
      Was ich nun derzeit daraus schließe ist, dass beide Vater und Mutter der Kinder sparen müssen, um über die Runden zu kommen. Den Kindern könnte es besser gehen. Müsste ich keinen Unterhalt zahlen und das Wechselmodell würde greifen, hätte sogar jedes Kind endlich mal sein eigenes Kinderzimmer.
      Die Kinder sind gerade noch jung, aber die Ansprüche werden wachsen. Glaube nicht das die KM das auf dem Schirm hat. Noch dazu hockt in ihrer Wohnung ein Arbeitsloser Partner. Möchte nicht wissen wieviel er von
      Unterhalt und Kindergeld profitiert und mit lebt.
      Wie gesagt, den Kindern geht es derzeit noch gut, aber sie werden auch älter und spüren jetzt schon die Defizite in mancher Hinsicht. Warum kein Wechselmodell... mindestens... zeitlich trifft das sowieso jetzt schon
      zu. Bis auf die Übernachtungen eben. Aber Tageszeiten zählen doch auch. Doch wie soll man das Nachweisen.

      Finde es einfach für meine Kids ungerecht bzw. perspektivlos wenn ich so über die Zukunft nachdenke. Das macht mir zu schaffen und mich öfter nachdenklich.

      Habt ihr einen Rat?

      VG