Impfung (Covid19) bei gem. Sorgerecht

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    • lesspolitics wrote:

      Ausser im Familiengericht. Da gibt man die Entscheidung - anstatt sie gemeinsam zu fällen - ja eher an den Richter ab.
      Hallo lesspolitics,

      das fängt doch aber bei vielen (als Erziehung) schon im Kindergarten ab. Statt die Kinder (meist sind es auch noch die Einzelprinzen und - prinzessinnen der Rasenmähereltern) zu befähigen, ihre Konflikte miteinander selbst zu lösen, greift irgendwann die (meist) weibliche Erzieherin ein und "regelt" das (auch wegen des Drucks der R-Eltern).
      Ich schätze z.B. deswegen auch die Erziehung meiner Mutter, die uns Kindern beigebracht hat, die Probleme gemeinsam zu lösen, da es immer nachteilig war, wenn wir sie als "Richterin" angerufen haben :D
      Das hatte dann immer Konsequenzen für uns alle, so dass wir es tunlichst mieden, "petzen" zu gehen und zu versuchen, unsere Eltern auf unsere Seite zu ziehen.

      Mein Mann kann es übrigens (auch) nicht mehr hören, wenn ich ihm bei einer Klage über seine "kreative" Ex (die heißt bei uns anders, aber hier schreiben wir ja sachlich, auch über trumpähnliche Personen ;) ) konfrontiere mit:
      Augen auf bei der Partnerwahl (ich kann ganz sicher nichts dafür, dass er sich so ein Wesen als Mutter für das Erstgeborene ausgesucht hat)

      So, das wars dann aber auch wirklich von mir in diesem Thema zu Covid.
      Ich muss noch etwas "rasenmähender" Elternteil spielen 8)

      Gruß Tanja
      Wenn mein Sauerteig nicht gut geht, muss ich dann an dessen Stelle sauer werden? :rolleyes:
    • TanjaW9 wrote:

      (hatte ich nicht zitiert, dass er Vorerkrankung hatte?)
      Ja hattest Du, hab ich überlesen. Insofern hat der Richter nichts damit zu tun, da hast Du Recht, so macht das auch Sinn. Trotzdem verlassen sich Richter - in anderen Fällen - jetzt auf eine STIKO Empfehlung, die nicht so eindeutig entstanden ist, wie alle voherigen.

      Zu dem WDR Bericht. Der erste Satz - und auch der weitere Bericht - sagt es eigentlich. Es ist Wahlkampf. Da werden Sachen vom politischen Mitbewerber gerne selektiv überspitzt dargestellt und dem Wahlvolk Angst gemacht. Man kann ja leider auch mit echten Zahlen einen falschen Eindruck erzeugen.

      Die zentrale Frage ist, ob eine höhere Impfquote bei Kindern diese Quarantänen in der Schule überhaupt verhindern werden. Es stecken sich auch geimpfte Kinder mit Delta an und erzeugen dann trotzdem eine Quarantäne, da sie auch weiter andere anstecken können. Das Problem sind die Erwachsenen.
      Die STIKO sieht in ihrer Empfehlung in einer Erhöhung der Impfquote bei Kindern von 20% auf 50% jedenfalls nur eine marginale Auswirkung aufs Impfgeschehen, da sich Kinder im Wesentlichen eher im eigenen Haushalt bei ihren Eltern als bei ihren Peers anstecken. Die Impfung der Kinder bewirkt - im Gegensatz zu der von Erwachsenen - einfach längst nicht soviel (wie von Politik und Gesellschaft) erhofft.

      TanjaW9 wrote:

      ich habe auch nicht vor, mit Verschwörungstheoretikern und Impfgegnern zu diskutieren.
      Ja muss man auch nicht. Eigentlich braucht es doch gar keine Begründung ála "der ist ein Verschwörungtheoretiker". Ich hab einfach gerade kein Zeit/Lust oder einfach keine Begründung reicht in der Regel ja, wenn das so ist.

      TanjaW9 wrote:

      So, das wars dann aber auch wirklich von mir in diesem Thema zu Covid.
      In Ordnung. War schön mit Dir - als andere Seite der Medaille - zu diskutieren.

      Viele Grüße,
    • hallo,

      ich bin relativ vorsichtig mit Impfungen, da ich und auch eines meiner Kinder zu starken impfreaktionen neigen.
      Trotzdem habe ich mich impfen lassen und würde das auch machen lassen, sofern ich minderjährige Kinder hätte.

      das hängt zum einen damit zusammen, dass meine große einmal an dem ersten-barr-Virus erkrankt ist. Das Kind, das selten krank war. Der Virus ist auch bekannt als Pfeiffersche drüsenfieber. Das wird ja eher etwas verharmlost, aber sie hatte es ziemlich schlimm, war drei Wochen außer Gefecht und hatte noch etliche Zeit mit Nachwirkungen zu kämpfen. Auch dieser Virus kann herzschäden etc. Verursachen. Meist wird das aber im nachgang nicht genau untersucht.
      Zum anderen hatte die kleine, vermutlich aufgrund einer nicht ganz ausgeheilten Infektion, vermutlich auch nicht erkannt, ein belastungsasthma entwickelt.
      Und das bei sogenannten, bekannten und einfachen Krankheiten.

      was passiert im Zweifelsfall bei einem neuartigen Virus?

      Ja, ich war nach der ersten Impfung 3 Tage krank und nach der zweiten Impfung 5 Tage krank.

      Es muss jeder für sich selbst entscheiden, aber keiner möchte an Long-covid erkranken oder andere Langzeitschäden davon tragen. Und die Impfung zumindest kann dazu führen, dass es ein leichterer Verlauf ist.
      Ich sehe es auch ein Stück weit so: durch meine Impfung kann der Mensch mit Vorerkrankungen, der sich nicht selbst impfen lassen kann, etwas mehr geschützt werden.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
    • Hallo TanjaW9,

      kurzer Nachtrag, da ich Dir die Antwort auf folgende Frage noch schuldig geblieben bin:

      TanjaW9 wrote:

      mich würde interessieren, wie Du (bzw. ihr) das "Problem" der unterschiedlichen Wünsche/Meinungen gelöst habt.
      Kurz gesagt: Ich habe nun eine "Einladung" vom Amtsgericht zur Erörterung der Frage bekommen.
      Ausserdem gab es auch wieder Schwierigkeiten beim Einhalten des Umgangs unsere Tochter. Ich kenn dieses Verhalten der Kindsmutter schon aus der Vergangenheit. Bisher wurden alle unsere Sorgerechtverfahren - sehr vorschnell - von ihr initiiert.

      Da das - wie ich auch vorher hier im Forum geschrieben habe - für mich nicht die wichtigste Frage der Pandemie ist, werde ich nun sicher einfach nachgeben, so dass es vermutlich nicht zu einem Verfahren kommen wird.

      Trotzallem wäre es schön, wenn ich (oder jemand) die KM dazu bringen kann, sich mal einer anders gearteten Meinung zu stellen und zu einem durch beide Partner tragbaren Konses zu kommen, statt immer reflexartig über Sorgerechtsverfahren zur eigenen Meinung zwingen. Ist das nicht eigentlich genau das, was das Jugendamt meint, wenn sie von Erziehungspartnerschaft statt Paarkonflikt redet? Leider reicht eine Seite aus, um das zunichte zu machen.

      Das hiesige Jugendamt macht, genau ab dem Punkt, sobald sie von mir hören, dass die KM gemeinsame Gespäche ablehnt, immer dicht und vertritt die Position, dass es gar nichts bringt, Menschen zu Mediationsgesprächen zu zwingen.

      Ich muss leider zugeben, dass mir mittlerweile die Ideen - und ich hatte wirklich schon viele - so langsam ausgehen.

      Viele Grüße,