Nutzungsentschädigung gemeinsames Haus Berechnung

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Nutzungsentschädigung gemeinsames Haus Berechnung

      Hallo, ich brauchte da eure Hilfe,

      Mein Frau hat mir mitgeteilt dass sie sich trennen möchte.
      Wir sind 14 Jahre verheiratet, 2 Kinder 9 & 14 Jahre
      Ich habe nur eine Teilzeittätigkeit und es wird deshalb aufgrund Unterhalt etc. auf Selbsterhalt herauslaufen.

      Wir haben ein gemeinsames Haus, wo meine Frau gerne wohnen bleiben will, ich soll raus.
      Im Grundbuch steht 70 zu 30 % zu meine Gunsten.

      Da sie ja wohnen bleiben will und ich mir eine Whg. suchen muss, was in unseren Wohnort sehr sehr teuer ist,
      möchte ich gerne eine mögliche Nutzungsentschädigung genauer beziffern.
      Wie wird das genau berechnet ?
      1. Zählt nur die genaue Wohnfläche in m² x ortsübliche Miete ?
      2. Fließen Garage und Nebgengebäude mit hinein und wenn ja wie wird das berechnet ?
      3. Wird Grundstücksfläche /Garten mit berechnet ?

      Würde mich freuen hier genaue Auskünfte zu bekommen, den ich weiß nicht wie ich das alles bezahlen soll.

      Vielen Dank in Vorraus für eure Tipps. :)
    • hallo,

      wie ist das mit den Schulden?
      sind die Kredite 50/50 aufgenommen worden?

      Du solltest schauen, was der Mietspiegel aussagt. Wenn der für Häuser in der entsprechenden Größe und Ausstattung Summe x pro qm angibt, würde ich das auch so ansetzen.

      aber wie soll das auf Dauer gehen?
      ein Mietvertrag oder Verkauf des Hauses oder willst du das Haus übernehmen und sie auszahlen?

      Ich würde ihr erklären, dass das mit dem Haus geklärt werden muss bevor jemand auszieht.
      auch vor dem Hintergrund, dass sie ja vermutlich nicht in der Lage sein wird auf Dauer das Haus zu finanzieren.

      Denn von der ortsüblichen Kaltmiete steht dir ja 70 % zu. Und das muss sie an dich überweisen und dazu die kompletten Nebenkosten selbst zahlen.

      und ggf. könnten ja Nebengebäude und Garagen separat vermietet werden oder du wohnst in den Nebengebäuden. Sofern zulässig und du das willst.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
    • Hallo Brause,
      auch von mir ein "Herzliches Willkommen" im ISUV-Forum.
      Bei der Nutzungsentschädigung im ersten Jahr der Trennung wird normalerweise von einer ca. 55 m²-Wohnung ausgegangen.
      Bei der anzusetzenden Kaltmiete dieser Wohnung wird u. a. auch berücksichtigt, ob man vorher in einem Haus mit Grundstück gewohnt hat oder beispielsweise in einer Mietwohnung. Garage, Garten usw. sind also dabei berücksichtigt.
      Wenn dir somit z. B. eine Nutzungsentschädigung von 400€/monatlich zusteht ist diese auf ca. 500€ zu erhöhen, da das Haus zu 70% dein Eigentum ist.
      Nach dem ersten Trennungsjahr wird eine zu erzielende Kaltmiete für euer Haus als Grundlage für die Nutzungsentschädigung herangezogen. Beispiel: 1 000€ Kaltmiete werden zugrundegelegt. Dein Anspruch auf Nutzungsentschädigung beträgt dann 700€/monatlich (da du zu 70% im Grundbuch stehst).
      Einen etwaigen Kredit für das Haus habe ich nicht berücksichtigt, da du hierzu nichts schreibst.

      Ich sehe noch ein anderes "Probleme" möglicherweise auf dich zukommen, da du nur in Teilzeit arbeitest. Im ersten Jahr der Trennung wird das noch nicht das große Problem sein, aber nach 12 Monaten Trennungszeit schon.

      Gruß

      Villa
      Leben und leben lassen
    • Hallo,
      vielen Dank für die Antworten. :)

      Ziel meiner Frage war, eine Nutzungsentschädigung genau zu beziffern.
      Jetzt bin ich etwas irritiert, was "Villa" geschrieben hatte, das...." im ersten Jahr der Trennung wird normalerweise von einer ca. 55 m²-Wohnung ausgegangen wird ".

      Warum das ?? Verstehe ich nicht, wo steht das geschrieben ?

      Vielleicht muss ich meine Situation noch mehr erläutern, um hier im Forum eine konkretere Antwort zu bekommen.

      Wir sind 14 Jahre verheiratet, 2 Kinder 9 & 14 Jahre
      Ich bin 53 Jahre habe nur eine Teilzeittätigkeit, bin erkrankt während meiner 38 Berufsjahren und nun habe ich auch den Schwerbehindertenstatus.

      Das Haus habe ich in 4 Jahren mit sehr viel Eigenleistung selbst gebaut und habe es auch komplett abbezahlt, d.h. es gibt keine Belastung mehr von Banken etc.

      Das Grundstück habe ich damals als Schenkung zur Hälfte bei Eheschließung von den Schwiegereltern bekommen.
      Das Haus hat eine Wohnfläche von 150 m², Grundstück mit Garten 900 m², Nebengebäude Garage 100 m² und Anliegerwohnung mit Büro & Wohnzimmer 60 m²,
      jedoch hat die Anliegerwhg. keine Toilette und Küche.
      Seit einigen Jahren ist das mein Hauptaufenthaltsort, zum Essen und WC muss ich ins Haupthaus wobei ich stets Rücksicht auf die Nochehefrau nehme.
      Für mich war es so auch möglich immer in Kontakt mit meinen Kindern zu bleiben, was mir sehr wichtig ist.

      Meine Nochehefrau hat geerbt und generiert Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung seit nunmehr 2 Jahren, vorher hatte sie nicht gearbeitet, natürlich wegen den Kindern.
      Sie hat nur ein Teil geerbt aufgrund Erbe & Freibetrag 400.000 €, sie wird aber nach 10 Jahren (8 sind rum) erneut 400.000 € erben, also noch mehr von den Immobilien.
      Der Wert der Immoblien ist 6 Stellig , aber aufgrund Steuerregelung Erbe etc. geht das nur step by step.
      Der Großteil der Immoblilien und auch Ackerflächen läuf auf Schwiegermutter, die ganze Arbeit hat jedoch meine Nocheehefrau, da die Schwiegermutter aufgrund ihres Alters
      die Arbeit übertragen hat.

      Aufgrund des Erbes hatte man mich jahrelang unter Druck gesetzt, die Beendigung der Zugewinngemeinschaft notariell zu unterschrieben, was ich auch getan hätte,
      im Gegenzug wollte ich jedoch den Hausanteil an meine Nocheehefrau auszzahlen, worauf sie sich nicht eingelassen hat.

      Wir haben einen Notarielle Vertrag geschlossen, wo Gütertrennung vereinbart wurde, Nachehelichen Unterhalt wurde beidseitig ausgeschlossen und
      20 % des Haus zu meine Gunsten in Grundbuch abgeändert wurde auf 70 %,
      da ich die Bau und Finazierungskosten selbst getragen habe.
      Verzicht Versorgungsausgleich hatte sie abgelehnt, obwohl sie im Alter Mieteeinkünfte in mtl. 5 stelligen Bereich haben wird.
      Es war ein regelrechter juristsicher "fight" , sogar mit Mediator und jeweils eigenen Anwälten, die Unsummen gekostet haben.


      Jetzt jedoch macht meine Nochehefrau massiv Druck und will bis nächste Woche eine Entscheidung , entweder ich oder sie zieht mit Kindern aus, dazu auch gleich
      die passende Drohung dass ich ihre Whg. bezahlen muss und das wird teuer für mich.
      Ich bin nicht in der Lage eine Entscheidúng zu treffen und brauche Klarheit.

      ...und dazu was Max Mustermann geschrieben hatte " du willst ausziehen und Redidenzmodell..."
      nun...
      Ich möchte nicht ausziehen !!!! und wünsche mir das Wechselmodell !!!

      Das wäre für mich der worst case, aber habe ich überhaupt eine Chance ?
      Ich habe meine Arbeit hier in der Nähe des Wohnortes.
      Die Chance hier eine halbwegs bezahlbare Whg. zu finden ist für mich nicht gegeben.
      Mit Teilzeitvergütung Doppelbelastung Miete , Kindesunterhalt und Trennunsgunterhalt zu tragen wird sehr schwierig.

      Ich kann eigentlich nur zurück zu meinen Eltern 40 km weg und dort wohnen, dass ist jedoch total in der "Pampa" (neue soziale Kontakte ade...)
      Ich müsste tgl. hin und Rück 80 km zur Arbeit fahren und werde für meine Kinder nur noch der Zahlvater sein und der klassische 3 Std. Wochenendvater.
      Klar habe ich auch Sorgerecht für meine Kinder, aber meine Nocheehefrau wird das nach ihren Maßstäben steuern trotz Familiengericht etc.
      Wechselmodell wäre umsetzbar, , ich denke das wünschen sich auch die Kinder, aber sie lehnt es ab und will nicht diskutieren.

      Meine Kinder haben bei den Schwiegereltern auf den Gutshof mit 300 m² Wohnfläche bereits alle ein Zimmer, und ich weiß das meine Kinder das alles mal bekommen sollen,
      eigentlich kann meine Nochehefrau , die dort auch ein Zimmer hat, wohnen, jedoch wird das kategorisch abgelehnt, es soll die teure Lösung sein mit Whg für sie und meinen beiden Kindern

      Am Ende des Tages bedeutet das am Existensminimum ;( zu leben während Nochehefrau durch "geschicktes Taktieren" mit Notaren und sehr sehr bissigen Familienanwälten
      in einer sehr komfortablen Situation ist.

      Deshalb hat meine Anwältin auch klipp und klar zu mir gesagt, ..das Haus its deine Rente, ich soll nicht ausziehen !!!
      Meine Altersversorgung wird eh m"mau" sein, so brauche ich wenigstens keine Miete zahlen.
      Und mit der Anliegerwhg. ist das selbst in Trennungsjahr eine Lösung.


      Okay, sorry , bissl viel, aber ich hoffe es hilft meine eingehende Frage zu beantworten bzgl. Nutzungsentschädigung.

      Also...ich möchte wie beschrieben nicht ausziehen , rechne aber mit massiven Druck deshalb stellt sich die Frage...
      150 m² Wohnfläche x 10 € (laut örtl. Mietspiegel) x Faktor 0,7 = 1.050 €
      Wäre das soooo falsch ????? ?(

      Werden Grundstück mit Garten 900 m², Nebengebäude Garage 100 m² und Anliegerwohnung mit Büro & Wohnzimmer 60 m²
      bei Nutzungsentschädigung mit angerechnet ?


      Über Antworten , die mir weiterhelfen würde ich mich sehr freuen

      Viele Grüße
      Brause
    • Hallo Brause,
      meine Antwort bezieht sich ausschließlich auf deine Frage (Nutzungsentschädigung).
      Gerne kannst du dich anderweitig informieren, aber rechtlich bleibt die Antwort gleich.
      Zwar kann ich verstehen, dass dir meine Erläuterungen nicht gefallen, aber darauf kommt es auch nicht an.

      Brause wrote:

      150 m² Wohnfläche x 10 € (laut örtl. Mietspiegel) x Faktor 0,7 = 1.050 €
      Wäre das soooo falsch ?????
      Ja, zumindest für das erste Jahr der Trennung.

      Gruß

      Villa
      Leben und leben lassen
    • Hallo Villa, hallo liebe Forumsmitglieder,

      Villa, ich kann deine Erläuterungen jetzt nachvollziehen, auch wenn ich es nicht fair finde, aber das spielt bei Trennung eh keine Rolle.
      Es wird wohl laut Rechtsprechung wohl nur der subjektive Wohnwert berechnet.

      Wäre folgender Ansatz richtig?

      Während Trennungsjahr Berechnung nach 55 m² Whg x 10 € (lt. örtl. Mietspiegel= 550 € Nutzungsentschädigung ???
      Unklar ist mir wie Villa es mit meinen Anteil 70 gemeint hat.

      Nach Trennugsjahr /Scheidung
      150 m² Wohnfläche x 10 € (laut örtl. Mietspiegel) x Faktor 0,7 = 1.050
      Dabei ist rundstück mit Garten 900 m², Nebengebäude Garage 100 m² und Anliegerwohnung mit Büro & Wohnzimmer 60 m² nicht berücksichtigt,
      ist das normal, dass es nicht in der Nutzungsentschädigung mit hineinfließt ??


      Wie gesagt möchte ich der Arbeit un den Kindern wegen eigentlich nicht ausziehen.

      Aber Nochehefrau macht derzeit massiv Druck , droht jetzt schon mit Anwältin

      und will eine verbindliche Aussage.


      Ich weiß gar nicht wie ich mich ich in solch eine Gespräch verhalten soll, den sie wird es ggf. mit Wohnungszuweisungslage etc. versuchen,
      obwohl dies eHärtefallregelung nicht vorliegt, aber da ist sie und ihre Anwältin erfinderisch.

      Ich lese soviel in diesen Scheidungsforen, das beste ist man einigt sich unter Eheleuten, bei allen anderen verlieren beide und
      das halte ich wegen den Kindern und auch finanziell (Streitwert Haus= hohe Anwalts und Gerichtskosten) nicht die richtige Wahl.






      § 1361b Abs.3 BGB - Gesetzestext



      (3) Wurde einem Ehegatten die Ehewohnung ganz oder zum Teil überlassen, so hat der andere alles zu unterlassen, was geeignet ist, die Ausübung dieses Nutzungsrechts zu erschweren oder zu vereiteln. Er kann von dem nutzungsberechtigten Ehegatten eine > Vergütung für die Nutzung verlangen, soweit dies der Billigkeit entspricht.
    • Hallo Brause,

      lass dich nicht einschüchtern. Sie kann dich nicht rausklagen, solange du dir nichts hast zu schulden kommen lassen. Eine Wohnungszuweisung ist nicht so einfach. Du kannst ihr anbieten, dass sie gerne das Haus verlassen kann, allerdings ohne Kinder. Falls sie wirklich einen Antrag stellt, argumentiere, dass ihr die Trennungszeit unter einem Dach verbringen könnt. Wenn sie das nicht will, steht es ihr frei zu gehen, du kannst dich durch deine Teilzeitstelle hervorragend um die Kinder kümmern.

      Ich persönlich würde an deiner Stelle erstmal zur örtlichen Familienberatung gehen und deinen Fall vortragen. Deine Kinder sind beide alt genug (insb. großes Kind), damit deren Wünsche berücksichtigt werden. Pass nur auf, dass die von Mami nicht zu sehr bearbeitet werden. Du kannst ihnen ruhig sagen, dass wenn sie tatsächlich ein WM wollen, sie das auch klar formulieren müssen.
      Und dann guck mal, wie die bei euch eingestellt sind. Was Mami für sich will, ist erstmal nicht ausschlaggebend, sondern was gut für die Kinder ist. Und wenn sie darüber nicht reden möchte, wird das dokumentiert. Gleichzeitig suchst du dir einen Anwalt und besprichst mit dem die Lage. Der wird dir sicher auch Auskunft erteilen wir euer Familiengericht so gepolt ist.

      Ein Tipp zum Abschluss: es gibt einen kurzen Leitspruch: wer auszieht, verliert. Da ist viel Wahrheit dran. Tue es nicht. Ich bin auch nicht ausgezogen und persönlich habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ignorier deine Ex einfach weitestgehend. Mehr kannst du nicht machen.
    • Hallo Brause,

      von mir noch nachträglich ein herzlich willkommen im Forum.

      Du schreibst, Du hättest schon in diversen Scheidungsforen gelesen - dies ist hier kein "Scheidungsforum". Wir möchten Hilfestellung für allgemeine Fragen zu diversen Bereichen des Familienrechts - aus unserer eigenen Erfahrung - geben.
      Dennoch sollte einem immer klar sein, dass man sein Recht nicht bzw. schwer durchsetzen kann, wenn man nicht einen kompetenten, vertrauenswürdigen Anwalt an seiner Seite hat.
      Es reicht nicht, die Gesetzesgrundlagen zu kennen - man braucht auch jemanden, der mit einem eine Taktik entwickelt und die demzugrunde liegenden Interessen - ggf. aus reichlich emotionaler Entfernung - an diversen Stellen vorträgt und durchsetzt.
      Wenn Deine Noch-Frau bereits droht, solltest Du Dich schon auf die Suche nach einem Anwalt machen.
      Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass der Einigungswille bei beiden vorhanden sein muss.

      Gruß Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
      „Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.“ — Marie von Ebner-Eschenbach
    • Ich habe gerade mal ein paar Sekunden, um noch was zu ergänzen: deine DEF wird sicher bei einem Anwalt in der Beratung sein. Der Anwalt wird ihr sicher raten, dass sie versuchen soll dich auch dem Haus zu kriegen. I.A. ist das der größte Fehler, den man machen kann. Du wirst bei der Aufteilung des Hausrats den kürzeren ziehen, du wirst sicher kein Wechselmodell erhalten, du wirst für das Haus nur eine kleine Nutzungsentschädigung im ersten Jahr erhalten,...

      Es gibt keine Pflicht für dich auszuziehen solange du dir nichts zu Schulden kommen lässt. Lass deine DEF drohen, behandle sie wie eine Fremde auf der Straße. Ruhig, sachlich, aber bestimmt. Ihr Wohnung musst du sicher nicht bezahlen, wenn sie auszieht. Mit den Kindern ausziehen darf sie auch nur mit deiner Zustimmung. Tut sie es trotzdem ohne, beantragst du sofort eine einstweillige Anordnung, dass die Kinder im Haus verbleiben bis in der Hauptsache geklärt wurde wo sie zukünftig bleiben sollen. So schlecht stehen deine Chancen nicht wie du denken magst.

      Nochmal: such dir schnell einen Rechtsbeistand, trage ihm deine Wünsche vor und besprich mit ihm die Taktik. Ich würde der DEF schriftlich mitteilen, dass du ihren Wunsch auf räumliche Trennung bedauerst, aber ihm nicht im WEg stehst. Sie kann gerne gehen, allerdings stimmst du einem Umzug der Kinder nicht zu.

      Insgesamt muss ich dir sagen, dass du bisher bei finanziellen Dingen echt einen schlechten Deal gemacht hast. Ihr Eigentum ist durch die Gütertrennung geschützt, du profitierst also nicht vom Zugewinn. Deine Rentenpunkte (das einzige wo du wohl mehr haben wirst als sie) darfst du aber zur Hälfte abgeben. Naja, was soll ich sagen, es herrscht Vertragsfreiheit. Ich vermute mal, dass das ganze dem Vorgriff zur Scheidung diente: sie wollte finanziell billig weg kommen. Und wenn du jetzt noch ausziehst, dann kommt weiterhin der Kindesunterhalt rein.

      Hast du schon mal den Trennungsunterhalt berechnet? Wer muss Unterhalt an wen zahlen?
    • Hallo,
      TanjaW9, .. danke für dein Kommentar. das mit den Scheidungsforum meinte ich auch nicht dieses von der ISUV
      Klar ist auch dass ich ein Anwalt brauche, der ist aber derzeit in Urlaub und da das Thema ja bekanntlich zeimlich komplex ist,
      kann man durch dieses Forum schon Lösungsansätze finden.... und klar, der Einigunsgwille muss bediseitig da sein,
      jedoch will meine Nochehefrau i m m e r ihren Vorstellung durchsetzen, die Kompromissbereitschaft ist sehr gering.

      Max Mustermann..., auch dir danke ich für dein Kommentar, gerade zu den Satz .... wer auszieht verliert".....
      Tja, so sehe ich das auch.
      Klar können wir das Trennungsjahr unter den beaknnten Bedingungen auch in Haus durchziehen, die Anleigerwhg. macht es auch einfacher.
      So leben wir eigentlich auch, scon, leztes Jahr wurde extra noch im Haus eine Wand gezogen damit Ex sein eigenes Zimmer hat und die Kinderzimmer
      wurden auch renoviert, jetzt reicht es aber nicht mehr...
      Bzgl. Wechselmodell (WM) werde ich zum Zeitpunkt der ausgesprochenen Trennung sicher Gepräche mit dem Jugenamt führen,
      habe hierzu schon viel gelesen und auf den Punkt gebracht .... wennn sich die Eltern nicht einig sind wird es schwer...


      Ich wünschte mir , ich würde Tipps bekommen wie ich so ein Gespräch mental mit meiner Nochehefrau führe, ich bin schon ziemlich angeknackst
      von der Härte ihrerseits....

      Auch würde ich gerne nochmals eine Antwort bekommen bzgl. Nutungsentschädigung, ich stelle die Frage hier nochmals...

      Während Trennungsjahr Berechnung nach 55 m² Whg x 10 € (lt. örtl. Mietspiegel= 550 € Nutzungsentschädigung ???
      Unklar ist mir wie Villa es mit meinen Anteil 70 gemeint hat.


      Nach Trennugsjahr /Scheidung
      150 m² Wohnfläche x 10 € (laut örtl. Mietspiegel) x Faktor 0,7 = 1.050
      Dabei ist rundstück mit Garten 900 m², Nebengebäude Garage 100 m² und
      Anliegerwohnung mit Büro & Wohnzimmer 60 m² nicht berücksichtigt,
      ist das normal, dass es nicht in der Nutzungsentschädigung mit hineinfließt ??

      Viele Grüße
      Brause
    • Hallo Brause,

      ich verstehe, dass du dich auf diese Nutzungsentschädigung versteifst, weil du planen willst, so bin ich auch. Aber lass dir eins gesagt sein: versteife dich nicht zu sehr auf das Thema. Es wird am Ende immer ein Gesamtpaket geben, das verhandelt wird und das ist selten ein Sachverhalt so, wie er sein müsste.

      Ich glaube, dass Villa kompliziert gerechnet hat, er gibt von einer Berechnung bei 50/50 aus und hat auf 70% hochskaliert. Wie genau bei ungleichen Besitzverhältnissen verfahren wird, weiß ich nicht. Ist das jetzt aber relevant, ob dir im Trennungjahr 550 oder 660 EUR Nutzungsentschädigung zustehen? Ich behaupte mal folgendes: wenn du ausziehen solltest, würde ich das Haus an deiner Stelle zu Geld machen, denn das wirrst du anschließend sicher brauchen. Ansonsten: nach der Trennung ist die Nutzungsentschädigung 70% vom objektiven Wohnwert, also der Miete die erzielt werden könnte. Das müsstest du schätzen lassen. Natürlich gehen das Garten, Garage,... ein.

      Wie du mit deiner Frau sprichst? Wenn du es nicht kannst, dann gar nicht. Dann muss das halt ein Anwalt in einem Termin machen. Kostet zwar alles Geld, ist dann aber so.
    • MaxMustermann wrote:

      Es gibt keine Pflicht für dich auszuziehen solange du dir nichts zu Schulden kommen lässt. Lass deine DEF drohen, behandle sie wie eine Fremde auf der Straße. Ruhig, sachlich, aber bestimmt. Ihr Wohnung musst du sicher nicht bezahlen, wenn sie auszieht. Mit den Kindern ausziehen darf sie auch nur mit deiner Zustimmung. Tut sie es trotzdem ohne, beantragst du sofort eine einstweillige Anordnung, dass die Kinder im Haus verbleiben bis in der Hauptsache geklärt wurde wo sie zukünftig bleiben sollen. So schlecht stehen deine Chancen nicht wie du denken magst.
      Hallo Max Mustermann,

      nochmals danke für dein Kommentar
      und wie beschrieben eine Anwältin für Familenrecht habe ich bereits, sie hat die 1 Jährige Verhandlung bzgl. Ehevertrages mitgemacht und sagte soetwas hartnäckiges hattte sie in 30 Berufsjahren
      noch nicht erlebt.... derzeit ist sie in Urlaub, frühestens Ende Okt. bekomme ich ein Termin.

      Und du hast es auch richtig gedeutet, dass ich mit den Vertrag eine wirklich schlechten Deal gemacht habe, aber nach einen halben Jahr Verhandungen hatte meine Frau zum Schluss nochmals Vorkaufsrecht für
      das Haus gefordert und da waren schon 16.000 € Anwaltskosten verbraten.... meine Anwältin meine dann. stinkesauer wie ich..... untererschreibe, aber auziehen tust du nicht !!!!!

      Das Haus wird sie mir nie geben zu 100 % , sie arbeitet wohlgemerkt in Immobilienb reich und weiß genau dass sie durch eine Zwangsvollstreckung (was ja bekanntlich viele Jahre dauert)
      das Haus weit unter Marktwert bekommt.

      Auf einen Deal gemeinsam beauftragten Gutachter und dann Aufteilung 70/30 wird sie nicht eingehen.

      Der ganze Vertrag wurde unter der Prämisse gemacht, ... um die finanziellen Spannung aus der Ehe herauszunehmen"
      Es war eine Forderung meiner Schwiegerelltern, das mit aller Gewalt durchzusetzten mit Gütertrennung etc, jedoch ohne ein Stück entgegenzukommen

      Hatte dazu viele Gespräche mit meiner Nochehefrau, cih habe ihr klipp und klar gesagt, dass ich nur unterschreibe wenn sie auch bereit sit an der Ehe zu arbeiten, damit wir zueinander finden.
      Klar war auch , dass wir professionelle Hilfe benötigen, sprich Eheberatung..... nun
      ... kaum war die Tinte unter den Vertrag trocken und wir hatten den 1 Termin bei der Eheberatung war der erste Satz ".... ich lass mich scheiden und du ziehst aus"

      "Fühle mich seitdem ziemlich verschauckelt, :evil: ... gelinde ausgedrückt.... und um meiner Zukunft beraubt.
      Der Termin bei der Eheberatung ist nun schon 1 Jahr her und jetzt macht sie wieder voll Druck mit allen Mitteln.

      Klar war der Vertrag nur ein "Vorbote"der Scheidung, ich war so naiv und hatte ihr geglaubt, am Ende de Tages bedeutet das alles eine Zukunft ohen Geld und ggf. auch ohne meine geliebten Kinder.

      Ich hoffe ich habe die Kraft ihr jetzt entgegenzusetzen, ihre Anwältin ist sehr kompromislos udn wirbt auf ihre Homepage schon mit schneller Zwangspfändung und Betitelung.

      Zukunft für mich, oh je, ich weiss nicht... Am Ende des Tages werden Reiche noch reicher und mein gesamten Ersparnisse in fast 40 Jahren Arbeit verliere ich (sorry, soll keine Selbtsbemitlleidung sein, ist bittere Realität).



      Viele Grüße und Danke !!!
    • Hallo Brause,

      Brause wrote:

      und wie beschrieben eine Anwältin für Familenrecht habe ich bereits, sie hat die 1 Jährige Verhandlung bzgl. Ehevertrages mitgemacht und sagte soetwas hartnäckiges hattte sie in 30 Berufsjahren
      noch nicht erlebt....
      das unterstrichene klingt so ähnlich wie das, was mir (und meinen Mitschülern) in der Schulzeit so oft gesagt wurde: "ihr seid die schlimmste Klasse in meiner Lehrertätigkeit".
      Plattitüde...
      Wie oft ich den Satz in den letzten 20 Jahren - nur in anderer Formulierung, mit ähnlichem Inhalt - hören musste, hab ich nicht gezählt.
      Ich antworte dann immer: jaja, das habe ich schon öfter gehört und es ist doch schön, dass Sie in ihrem Alter auch noch was Neues kennen lernen dürfen (oder ähnlich).

      MaxMustermann wrote:

      Angst ist ein schlechter Begleiter bei solchen Themen, andere Menschen merken das. Such dir Hilfe und Beistand, sonst verkaufst du dich (erneut) unter Wert.
      Das, was Max hier schreibt, kann ich nur eindrücklich unterstreichen.
      Bitte kümmere Dich für Dich um ein Coaching/Therapie zur Bewältigung der (meist durch Trennung ins persönliche gehenden) Lebenskrise.

      Gruß Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
      „Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.“ — Marie von Ebner-Eschenbach
    • hallo,

      nochmals Danke für eure Kommentare das hilft mir sehr...

      AnnaSophie wrote:

      Wie lange ist die gütertrennung denn her?
      Die Gütertrewnnung ist so ziemlich genau 2 jahre her

      Danke Max Msutermann , du bist klasse !!!!!!!
      Ich werde alles daran setzten mich nicht nochmals unter wert zu verkaufen, wie du so schön beschrieben hast,
      aber das mit den Wechselmodell wird sie mit aller Macht verhindern wollen....

      TanjaW9 wrote:

      kümmere Dich für Dich um ein Coaching/Therapie zur Bewältigung der (meist durch Trennung ins persönliche gehenden) Lebenskris
      Danke TanjaW9, danke .... läuft schon seit ein Jahr,,,, sehe abner kaum Licht im Tunnel
    • New

      Hallo,

      ich hatte nun ein Gespräch mit meiner Ehefrau wie es weitergehen soll mit folgenden Inhalt:


      Sie will nicht mehr mit so einen "Rentner" ( ohen Worte...) wie mich unter einem Dach leben.

      Sie wird nächstes Jahr 50 Jahre und will noch was aus ihren Leben machen, die Beziehung mit mir ist beendet.

      Sie hätte sich schon Wohnungen angesehen, die dann 2000 €mtl. kosten würden.
      Sie hätte sich beim Kinderpsychologen erkundigt und so wie wir es machen ist es falsch, die Kinder leiden darunter und ich bin mal wieder Schuld da ich nicht ausziehe.

      Sie schlägt folgendes vor:
      Vorschlag ihrerseits ist das Nestmodell
      Man mietet sich zu Anfang im neuen Jahr zusammen 50/50 eine Zweitwohnung und bewohnt diese abwechselnd.
      D.h. die Kinder bleiben an ihren vertrauten Ort und müssen nicht zwischen den Eltern pendeln.
      Idee, Ehemann drei feste Tage pro Woche in der Wohnung während seiner Arbeitszeit
      Ehefrau zwei feste Tage in der wohnung
      Inhaltlich dieser Vorschlag mit wohnung zur Probe für einige Monate:

      Nachteil ist dass diese Whg. auch finanziert werden muss udn auch keine Dauerlösung ist, gerade wenn jemand einen neuen Partner finden sollte.

      Ich habe ihr gesagt ohne eine feste Aussage wie es mit unseren Haus in Falle einer Scheidung geklärt wird, mache ich keine weiteren Zusagen.
      Ferner ihr zu Verstehen gegeben, dass sie die Kinder nicht als "Waffe" benutzen soll gegen mich , dass verletzt mich zutiefst.

      Fakts ist , wir wohnen nicht unter einem Dach, ich wohne in der Anliegerwohnung und sie im Haus. Letztes Jahr extra im Haus noch Wände gezogen, damit sie ihr Zimmer hat
      und nun reicht es ihr auch nicht.

      Wir haben eine Pandemie, wegen Corona mache ich zumindest nur das nötigste, bin viel in der Anliegerwhg. und jetzt soll ich in die Stadt ziehen, wo die Fallzahlen regional
      stark steigen und die Einschränkungen immer mehr werden, ich wünsche mir Ruhe und Klarheit und nicht jetzt den Krieg wegen Kindern und Haus, es macht micht soooo fertig.

      Generell will sie zeitnah eine Antwort , falls ich nicht darauf eingehe will sie es anwaltlich durchsetzen, bei den Streiwert "Haus" ein absulutes worst case wegen den Anwaltskosten.
      An den weiteren Umgang mit den Kindern mag ich nicht denken...

      Ich zermatere mir den Kopf, ?( was ich ihr zur ihren Lösungsansatz "Nestmodell" sagen soll und welche Alternativen ich ihr unterbreiten könnte ????

      Ich wäre sehr dankbar für Tipps, aber wenn sollte derjenige den Bericht hier von Anfang an lesen, da es leide ziemlich komplex ist.

      Freue mich über eure Antworten.

      Viele Grüße
      Brause
    • New

      Hallo,
      Die Kids sind 9 und 14. Das älteste ist doch schon in der Pubertät und in ca. 5 Jahren mit der Schule fertig.
      Beide dürften, sofern man das ihnen vernünftig vermittelt, es zwar schade finden, aberdoch gut damit klar kommen.
      Eventuell finden Sie es auch cool zwei zu Hause zu haben.

      Ich würde mich auf ein nestmodell nicht einlassen, denn zum einen sind da die häufigen Wechsel der Wohnort und zum anderen man trennt sich doch nicht um weiterhin in einer Wohnung zu leben.

      Manuell auch was eigenes und das geht nur, wenn man einen klaren Schritt der paarebene macht. Ansonsten sieht man ja immer die Klamotten des exportiert und muss bei der Einrichtung Kompromisse machen.
      Und Wäsche etc....
      Nein, dass birgt zuviel konfliktpotential. Und das bekommen die Kids auch mit.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!