Unterhalt im fast-Wechselmodell

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hallo Max,
      auch diese Aussage ist so nicht richtig:
      Im Scheidungsverfahren wird kein Antrag zur Teilungsversteigerung vom "Familiengericht" angenommen, geschweige denn auf den Weg gebracht.
      Teilungsversteigerung ist einer anderen Abteilung des Amtsgerichts zugeordnet; sie kann frühestens ab Rechtskraft der Scheidung dort beantragt werden.

      Gruß

      Villa
      Leben und leben lassen
    • MaxMustermann wrote:

      Dann bleibt ihm wohl nichts anderes übrig als einen Ausgleich für das kostenlose Wohnen in seiner Haushälfte zu fordern.
      Moin Max,
      hat Vater46 schon getan - siehe eine Seite vorher:

      46Vater100Zahler wrote:



      Die Forderung der Nutzungsentschädigung ist natürlich schon lange gestellt und wird ignoriert. Es geht lediglich um ihre Erzwingung durch Klage und Vollstreckung. So bald ich das Geld fürs Haus auf diesem Wegv einfordere, zieht sie aus und ist erst einmal mit den Kindern weg. Ich werde dem Gericht dann entgegentreten, dann wird mir von der Richterin unter die Nase gerieben, dass ich ja schließlich durch mein Handeln aktiv für die drohende Wohnungslosigkeit meiner Kinder und ihrer Hauptbetreuungsperson gesorgt habe, weil sie sich das Haus doch alleine gar nicht leisten kann und ich das ja auch gewußt hätte, die Ex schließlich die gerichtlich eindeutig festgestellte alleinige Hauptbetreuungsperson sei, und ein zweiter Umzug zurück zu mir ihnen nicht zugemutet werden könne. Ich bin mir also sicher, dass einer entsprechenden Klage auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht mit dem Zweck der nachträglichen Legitimierung des Wegzugs stattgegeben werden würde. Daher werde ich mich mit dem Haus weiterhin erpressen lassen.
      Gruß Tanja
      (Selbsternannte) Botschafterin gegen Perfektionswahn

      Schmerz ist unvermeidlich, leiden optional...
    • Hallo Tanja, irgendwie ist bei mir der Wurm drin: ich meinte auch gerichtlich einfordern. Und ja, natürlich besteht das Risiko, dass sie wegzieht. Der TO muss halt selber entscheiden, ob er sich noch eine sehr lange Zeit erpressen lassen will oder nicht. Ich warne nur davor, dass Menschen, die diese Masche bei anderen anwenden, das immer weiter ausreizen werden. Es ist also zu erwarten, dass die liebe Ex den Hals nicht voll bekommt.
    • Hallo Max,

      ich bin Deiner Meinung.
      Erfahrungsgemäß wird ein 'erpressender' Ex/Elternteil dieses für ihn erfolgreiche Modell weiterhin und auch bei Anderen (Menschen/Gelegenheiten) einsetzen.
      Muss jeder für sich selbst entscheiden, wann das Maß voll ist...

      Gruß Tanja
      (Selbsternannte) Botschafterin gegen Perfektionswahn

      Schmerz ist unvermeidlich, leiden optional...