"Helfersystem" (Familienrecht).

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    • Hallo @Fero,

      Fero wrote:

      Clausutis wrote:

      Da Du darauf nicht geantwortet hast:
      Wäre die Alternative zum begleiteten Umgang gewesen, zu dem Zeitpunkt gar keinen Umgang zu haben?
      Ich verstehe Deine Frage nicht.Es gab keine Alternative.
      Die JA-Mitarbeiterin hat ILLEGALERWEISE angeordnet, dass ich meine Kinder nicht mehr sehen darf. Wenn überhaupt, dann nur in Begleitung.
      [...]
      damit hast Du doch aber die Frage von @Clausutis beantwortet ;) :
      Die Alternative war doch - so Deine Darstellung - dass Du Deine Kinder nicht mehr sehen darfst/ hättest sehen dürfen (-> keinen Umgang haben darfst/ haben dürfen), wenn Du dem begleiteten Umgang nicht zustimmen würdest/ zugestimmt hättest...
      Gruß Kakadu59
      "Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift
    • Ich versuche hier gar nichts, sondern hinterfrage lediglich und möchte einen anderen Blickwinkel einwerfen:

      Wenn eine Mutter dem JA Gründe schildert, weshalb ein Vater keinen Umgang haben sollte, der Vater hingegen beteuert, dass an den Vorwürfen nichts dran ist, ist die Lösung des Problems sehr schwer; ein Ausweg hierbei könnte der begleitete Umgang sein.

      Wer von Euch will gegen die Aussagen der Mutter den Umgang nicht einschränken und mitverantwortlich sein, wenn (wahrscheinlich im Ausnahmefall) die Angaben der Mutter stimmen und das Kind Schaden nimmt? Es steht Aussage gegen Aussage, das JA muss das Kind schützen und wählt - natürlich - zunächst die Lösung, bei der das geringste Risiko besteht.

      Den Wahrheitsgehalt der Worte der Mütter kann man (wenn überhaupt) erst nach Gutachten, Anhörung etc. einschätzen.

      Und, Fero, ich verstehe den begleiteten Umgang nicht als Zwang, sondern als einzige Chance (zum damaligen Zeitpunkt), die Kinder überhaupt sehen zu können. Daher sehe ich auch keine Anordnung, sondern eine Hilfe.

      Ich weiß, diese Antwort wird Dich erzürnen. Das ist beileibe nicht meine Absicht. Ich sehe das Grundproblem jedoch bei den Schilderungen der Mutter.
    • Hallo Clausitus,

      ich hätte Verständnis dafür, wenn das wirklich der Grund wäre: zunächst Kinder schützen, begleiteten Umgang vorschlagen und Vorwürfe prüfen. Wenn an den Vorwürfen nichts dran ist: Erziehungsfähigkeit der Mutter in Frage stellen.
      Passiert aber selten, sehr selten. Meistens läuft es so: zunächst Kinder schützen, Umgang aussetzen und Vorwürfe prüfen. Ist nichts dran, wird der Umgang weiter ausgesetzt, weil das Kind den Vater ja nicht mehr kennt.
    • Moin Max,

      das ist tatsächlich ein großes Problem, insbesondere weil die Verfahren in Familiensachen einfach viel zu lange dauern. Wenn in der Zwischenzeit lange kein Umgang stattgefunden hat, ist es für Kind und Vater häufig sehr schwierig - deswegen sehe ich die Alternative "begleiteter Umgang" auch als besseres Mittel an (die Begleitung könnte dadurch die positive Wahrnehmung des Umgangs auch im Verfahren schildern).

      Es muss unfassbar frustrierend sein, wenn man sich gegen aus der Luft gegriffenen Vorwürfen wehren muss.
    • Es gibt keine Zivilrechtlichen Mittel, denn man hat keinen zivilrechtlichen Schaden erlitten. Strafrecht ist schwer, es wird meist eingestellt. Wenn Mama nicht ganz blöd ist, dann sagt sie auch: "ich habe das Gefühl", "ich vermute", "ich bin mir nicht sicher, aber",...

      Die Lösung muss aus dem Familienrecht kommen: ist es klar, dass die Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind, muss familienrechtlich sanktioniert werden und zwar ganz klar. Und das muss bis hin zum Verlust des ABR gehen, denn solche Schachzüge zeigen, dass die Person hochgradig egoistisch handelt und wahrscheinlich nicht fähig ist das Kind zu erziehen.
    • Hallo,
      auch wenn ich nicht @Fero bin...

      Clausutis wrote:

      [...]

      Und, Fero, ich verstehe den begleiteten Umgang nicht als Zwang, sondern als einzige Chance (zum damaligen Zeitpunkt), die Kinder überhaupt sehen zu können. Daher sehe ich auch keine Anordnung, sondern eine Hilfe.

      Ich weiß, diese Antwort wird Dich erzürnen. Das ist beileibe nicht meine Absicht. Ich sehe das Grundproblem jedoch bei den Schilderungen der Mutter.
      Fett:
      ich (und nach meinen Erfahrungen noch sehr(!) viele ander unschuldig Betroffene) schon.
      Davon ausgehend, dass diese Behauptung(en) falsch sind, gerät der KV ja ständig unter Druck, denn: welche Funktion/ Aufgabe hat denn der "begleitete Umgang"?
      Streng juristisch gesehen soll er ihn ja von dem Vorwurf freisprechen, den (hier) die KM in die Welt gesetzt hat.
      Im Übrigen:
      Auf Grund dieser oder jenen (unwahren) Behauptungen wurden und werden ja ganze Biografien von betroffenen (nicht nur) Kindern quasi "umgeschrieben"..., weil:
      Je nach Leidensdruck, psychischer Verfassung und Geldbeutel der (zB.) KV, die so temporär oder für immer "entsorgt" werden, wird den Kindern ein Elternteil (KV) genommen.
      Sie werden - je nach Konstellation - in teure Verfahren getrieben (übrigens ist auch ein unbefristeter Unterhaltstittel so ein Fallstrick - aber das nur am Rande), die dann von den (hier) KV auch noch vom Resteinkommen gezahlt werden müssen. Währenddessen schaut die einkommenslose KM "genüßlich" zu wie auf Kosten desSteuerzahlers der KV - zuerst in den Ruin getrieben wird und dann entsorgt wird.

      Und @Clausutis: Komischerweise ist das Ganze (zumindest in meiner Wahrnehmung) eine Einbahnstrasse.
      Die KM schlägt beim JA auf und wird dort erhört. Sucht der KV indessen dort Hilfe trifft er nicht selten die 3 berühmten Affen vor....

      Und das hier:

      Clausutis wrote:

      [...] Das ist beileibe nicht meine Absicht.
      schreibst Du ja nicht zum ersten mal...
      Was ist denn Deine Ansicht der Dinge?
      Losgelöst von deiner beruflichen Situation, die Dich (anscheinend und u.U.) "zwingt"(?) Gesetze und Regeln und Anweisungen (usw.) einzuhalten, wie ist die private Denke? Es ist für mich gut vorstellbar, dass es auch im Kreise der unzähligen JA-Mitarbeiter betroffene KV gibt.
      Was wird zB. von den JA.-MA. getan, wenn gemerkt wird, dass es "Fehler im System" gibt? Augen zu und durch?


      Clausutis wrote:

      Ich sehe das Grundproblem jedoch bei den Schilderungen der Mutter.
      Wenn Dir das Grundproblem bekannt ist, was tust Du dagegen?
      Auch hier die Frage an den MA und Privatperson, die hinter @Clausutis steht
      Gruß Kakadu59
      "Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift

      The post was edited 4 times, last by Kakadu59: 2 Wörter eingefügt ().

    • Auch wenn ich bei der Konsequenz bei Dir bin, Max, ist das Grundproblem die sichere Prüfung der Vorwürfe, wenn Aussage gegen Aussage steht. Wie entlarvt man rechtssicher solche Vorwürfe?

      Im Grunde geht es doch ganz oft um psychisch kranke Mütter, wenn solche Lügen verbreitet werden. In der Fachliteratur findet man zu dem Thema Kinder psychisch kranker Eltern immer mehr, dennoch ist das ein verdammt schweres Feld. Häufig wird die psychische Erkrankung erst erkannt, wenn es zu spät ist und zu viele Jahre ins Land gezogen sind.

      @Kakadu:
      Was ich als Privatperson (im JA arbeite ich, wie bereits erwähnt, nicht mehr) dagegen mache? Ich unterstütze viele Freunde und Bekannte dabei, wenn sie in die Fallstricke des Familienrechts kommen. Gleiches versuche ich übrigens auch hier.

      The post was edited 2 times, last by Clausutis ().

    • Hallo,

      Alles sehr schwierig.

      Ja die Jugendämter müssen einer angezeigten Gefährdung des Kindes

      nachgehen. Ein begleiteter Umgang bis zur Klärung finde ich sinnvoll.

      Wenn es um Falschbeschuldigungen geht, müssten denen hohe Strafen folgen.


      Zumindest müssten die entstehenden Kosten ( Gutachten usw.) von dem Verursacher zu zahlen sein.

      edy
      edy is back again
    • Hallo in die Runde,

      Kakadu59 wrote:

      KM stellte - zunächst mir gegenüber - eine Behauptung auf, welche nicht stimmte (und der ich vehement widersprochen habe).
      das scheint ein beliebtes Mittel von "Kinderbesitzern" zu sein.
      So erging es auch meinem Mann. Damals (das ist echt auch schon wieder deutlich über 10 Jahre her) hat das im JA noch keiner "geglaubt" - das wurde dann einfach immer wieder und an weiteren Stellen behauptet. Und irgendwann trifft es, gemäß "wenn jemand schon so lange etwas sagt, muss ja was dran sein" auf aufnahmebereite Ohren...

      Fero wrote:

      Aus Deiner Sicht macht das JA alles richtig, weil es sich ja immer an die Vorschriften hält.
      Du suchst die Fehler immer nur auf der Seite der Eltern. Anscheinend kannst und willst Du nicht akzeptieren, dass das JA jede Menge Mist macht.
      Ja, Fero, hier im weiteren Geschilderten nicht etwa die Mitarbeiter des JA, die ihre (eigentlich wünschenswerte) neutrale Position verlassen und sich neben - meist die Mutter - gestellt haben, nein, hier ist die Mutter "Schuld" (also auch wieder ein Elternteil) weil sie in JA-Mitarbeitern das triggert, was die aufgrund ihrer eigenen Vita nicht verarbeitet haben und gern vorfinden möchten ...

      MaxMustermann wrote:

      ich hätte Verständnis dafür, wenn das wirklich der Grund wäre: zunächst Kinder schützen, begleiteten Umgang vorschlagen und Vorwürfe prüfen. Wenn an den Vorwürfen nichts dran ist: Erziehungsfähigkeit der Mutter in Frage stellen.
      Passiert aber selten, sehr selten. Meistens läuft es so: zunächst Kinder schützen, Umgang aussetzen und Vorwürfe prüfen. Ist nichts dran, wird der Umgang weiter ausgesetzt, weil das Kind den Vater ja nicht mehr kennt.
      Das läuft noch einen Zacken schärfer ab, weil ja ein verleumdender Elternteil das irgendwo als Mittel zur Durchsetzung seiner Interessen gelernt hat (mitunter schon sehr viel früher bevor er überhaupt Elternteil wurde). Kommt er mit der Verleumdung nicht (gleich) durch, wird weiter gemacht und größere Kreise gezogen.
      Wie kann man beweisen, dass Verleumdungen nicht stimmen?
      Perfides Spiel, ich denke, solch spielchentreibende Elternteile haben oft selbst ganz erhebliche Probleme, die sie so natürlich an die Kinder weitergeben (transgenerational).

      Maccie wrote:

      Hat denn jemand Erfahrung damit, gegen solche Vorwürfe zivil- und strafrechtliche Mittel anzuwenden?
      @Maccie wenn es nicht um solch erhebliche Verleumdungen wie bei den Verfahren um die schon mal hier benannten Justizirrtümer (wie Ralf Witte, Dieter Gill und andere) geht, halte ich mich an das Anraten meiner Anwältin. Es wird schwer, den Verleumdern etwas nachzuweisen und genau dieses Wissen nutzen die meisten derart Agierenden ganz bewusst.

      Also keine Anzeige. Dafür Akteneinsicht und immer wieder Gegendarstellung - das braucht man dann leider auch in anderen Zusammenhängen, weil ja durchaus durch solche Rufmordkampagnen noch ganze andere Bereiche, in denen man sonst gesellschaftlich noch unterwegs ist, "getroffen" werden.

      Die Ex von meinem Mann erzählt sicher auch heute noch die gleichen Lügen von damals. Nun, Karma kann warten. Das Kind ist leider auch erheblich beeinträchtigt worden und wird die so erfahrene (hier im Thema wurde ja schon vorgetragen, dass oftmals bei derartigen Verleumdungen eine psychische Erkrankung des Elternteils im Raum steht) "Prägung" dann sicher auch an die nächste Generation weiter geben. Eine Potenzierung der Probleme...

      MaxMustermann wrote:

      Die Lösung muss aus dem Familienrecht kommen: ist es klar, dass die Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind, muss familienrechtlich sanktioniert werden und zwar ganz klar. Und das muss bis hin zum Verlust des ABR gehen, denn solche Schachzüge zeigen, dass die Person hochgradig egoistisch handelt und wahrscheinlich nicht fähig ist das Kind zu erziehen.
      Max, die Leute, die geschickt manipulieren, verstecken ihre Verleumdungen gut und bringen diese nur so an, dass sie nach und nach wirken (und nicht sofort offensichtlich sind).
      Ja, die Lösung kann tatsächlich nur aus dem Familienrecht selbst kommen. Da die so Agierenden aber von Seiten des Jugendamtes meist nichts zu befürchten haben, wird sich nichts ändern.

      Kakadu59 wrote:

      Auf Grund dieser oder jenen (unwahren) Behauptungen wurden und werden ja ganze Biografien von betroffenen (nicht nur) Kindern quasi "umgeschrieben"..., weil:
      Je nach Leidensdruck, psychischer Verfassung und Geldbeutel der (zB.) KV, die so temporär oder für immer "entsorgt" werden, wird den Kindern ein Elternteil (KV) genommen.
      Sie werden - je nach Konstellation - in teure Verfahren getrieben (übrigens ist auch ein unbefristeter Unterhaltstittel so ein Fallstrick - aber das nur am Rande), die dann von den (hier) KV auch noch vom Resteinkommen gezahlt werden müssen. Währenddessen schaut die einkommenslose KM "genüßlich" zu wie auf Kosten desSteuerzahlers der KV - zuerst in den Ruin getrieben wird und dann entsorgt wird.
      Und das so "erzogene" Kind braucht viele (teure steuer-, renten- oder krankenkassenzahlerfinanzierte) Therapien, um den entsorgen Elternteil in seine Persönlichkeit wieder zu integrieren bzw. die (vermutlich) abgespaltenen oder verleumdeten Anteile zuzulassen.
      Gesamtgesellschaftlich und - wirtschaftlich ist das, was der Staat mit Hilfe des Jugendamtes so zulässt, ein absolutes Desaster.

      Kakadu59 wrote:

      Und @Clausutis: Komischerweise ist das Ganze (zumindest in meiner Wahrnehmung) eine Einbahnstrasse.
      Die KM schlägt beim JA auf und wird dort erhört. Sucht der KV indessen dort Hilfe trifft er nicht selten die 3 berühmten Affen vor....
      Naja, sei Dir aber sicher, dass, wenn ich da mit meinem Mann (wegen seines Kindes) gemeinsam aufschlüge, ich das Gleiche (zusammen mit meinem Mann) erführe, wie Du - da werden mein Mann und ich einfach zum "Gegner" erklärt und gut ist...wie einfach doch die Welt sein kann...

      Kakadu59 wrote:

      Losgelöst von deiner beruflichen Situation, die Dich (anscheinend und u.U.) "zwingt"(?) Gesetze und Regeln und Anweisungen (usw.) einzuhalten, wie ist die private Denke? Es ist für mich gut vorstellbar, dass es auch im Kreise der unzähligen JA-Mitarbeiter betroffene KV gibt.
      Was wird zB. von den JA.-MA. getan, wenn gemerkt wird, dass es "Fehler im System" gibt? Augen zu und durch?
      Als nicht mehr im Beruf stehender zwingt sicher kein Gesetz der Welt ihn, diese noch anzuwenden (jaja, Beamte sind immer im Dienst...)
      Die "normal-kritisch" denkende JA-Mitarbeiterin hat bei uns der Behörde den Rücken gekehrt und ist lieber zu einem Wohlfahrtsverband gewechselt.

      edy wrote:

      Wenn es um Falschbeschuldigungen geht, müssten denen hohe Strafen folgen.


      Zumindest müssten die entstehenden Kosten ( Gutachten usw.) von dem Verursacher zu zahlen sein.
      Weder das eine, noch das andere passiert - denn, wie Du im weiteren Beitrag verlinkt hast, stellt sich ja das JA (nicht nur in Tübingen) hin und behauptet im Brustton der vollen Überzeugung: wir haben alles richtig gemacht.
      Auch wenn nichts, was der Verleumder behauptet hat, nachgewiesen werden konnte (weil es nicht zutrifft) - etwas von der "Sch..." bleibt immer an einem kleben.

      Gruß Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
      „Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.“ — Marie von Ebner-Eschenbach
    • Hallo,

      Clausutis wrote:

      Welche Lösung dieses Problems schwebt Dir vor, Tanja? Wie soll man sich verhalten, wenn Aussage gegen Aussage steht?

      Ein Elternteil macht eine "Anzeige". Wird der andere Elternteil überhaupt befragt? Wir das Kind ( wenn altersgemäß angemessen) befragt?

      Wenn sich alles als Falschaussage herausstellt, gibt es Sanktionen? ( gibt es Vermerke, die dann irgendwann relevant sind ? )

      edy
      edy is back again
    • Beide Erwachsene zu befragen, sollte der Normalfall sein (anschließend steht dann noch immer Aussage gegen Ausssge).Ob ein Sozialpädagoge Kinder hochstrittiger Eltern befragen sollte, mag ich (mangels entsprechender Fachkenntnisse) nicht beantworten; vielleicht ist das auch eher etwas für Kinderpsychologen.
    • Hallo,

      Clausutis wrote:

      Moin Max,

      [...] - deswegen sehe ich die Alternative "begleiteter Umgang" auch als besseres Mittel an (die Begleitung könnte dadurch die positive Wahrnehmung des Umgangs auch im Verfahren schildern).

      Es muss unfassbar frustrierend sein, wenn man sich gegen aus der Luft gegriffenen Vorwürfen wehren muss.
      Vielleicht hast Du mit der Wortwahl "besseres" Mittel den goldenen Mittelweg bei der Formulierung gefunden...- denn "gut" ist begleiteter Umgang für den Betroffenen - wenn die Anschuldigungen aus der Luft gegriffen sind - nicht.
      Ggf. muß man bei solchen Anordnungen oder Vorschlägen auch mal die Position wechseln. Als zu Unrecht einer Sache Beschuldigter/ Verleumdeter sehe/ sähe ich(!!) gar keine Notwendigkeit einem begleitenden Umgang zuzustimmen.
      Ich muß niemanden davon überzeugen, dass ich unschuldig bin - erst recht nicht, wenn der/ die "Verleumder/ Verleumnderin = Täter/ Täterin" in seinen Behauptungen seine (dreckigen) Phantasien auslebt.
      Auch dann nicht, wenn hier eine sog. neutrale 3. Stelle (zB. JA) dies aus Fürsorgesicht und Sicherheitsgedanken (fürs Kind) heraus anders sieht.
      Und das ganze nutzt dem Geschädigten auch nichts, wenn der Verleumder das in (vermeintlicher) "guter Absicht" tut

      Es ist übrigens nicht nur unfassbar frustrierend, sondern es ist quasi lähmend und fürs ganze weitere Lebend prägend für die Betroffenen (siehe -nicht nur - die verlinkten Beispiele von @TanajW9).
      Die psychischen Folgen durch den (zB.) Missbrauch mit dem Missbrauch ist aus meiner Sicht für die Nichtbetroffenen/ Außenstehenden einfach - nicht mal ansatzweise - fass- und vorstellbar. Peter Gabriel (-> Genesis) hat da mal eine Formulierung in einem Song verwendet: "Wenn ein Fremder weint ist es nur Wasser".

      Und das hier:

      Clausutis wrote:

      Beide Erwachsene zu befragen, sollte der Normalfall sein (anschließend steht dann noch immer Aussage gegen Ausssge).Ob ein Sozialpädagoge Kinder hochstrittiger Eltern befragen sollte, mag ich (mangels entsprechender Fachkenntnisse) nicht beantworten; vielleicht ist das auch eher etwas für Kinderpsychologen.
      In solchen Fällen wären (eigentlich) nicht das (unschuldige) Kind zu befragen (welchem ja gar nichts angetan wurde und welches dann erst durch die falschen Verdächtigungen in den Strudel von Befragung(en) durch Psychlogen gerät), sondern das betroffene ET wäre auf den Prüfstand zu stellen, welches die (falschen) Behauptungen in den Raum stellt....(aber das erwähnte u.A. schon @MaxMustermann).

      Das hier:

      Clausutis wrote:

      [...] Wie soll man sich verhalten, wenn Aussage gegen Aussage steht?

      @Clausutis läßt mich immer mal wieder ratlos zurück.
      Hier habe ich (immer*) das Gefühl, dass Du Deine Position als Privatperson verläßt und in die (nicht mehr existente) Rolle des JA-MA schlüpfst.
      Vor Allem, weil Du - aus Sicht des JA-Ma. versuchst(versucht hast) darzulegen, dass man als JA.-MA gar keine andere Möglichkeit hat/ hätte als den schlimmsten Fall anzunehmen und entsprechend zu agieren.

      Übrigens @TanjaW9:

      TanjaW9 wrote:

      [...]

      Weder das eine, noch das andere passiert - denn, wie Du im weiteren Beitrag verlinkt hast, stellt sich ja das JA (nicht nur in Tübingen) hin und behauptet im Brustton der vollen Überzeugung: wir haben alles richtig gemacht.
      Eine kleine (aber feine) Korrektur:
      der Chef von Ganzen hat nicht gesagt wir haben alles richtig gemacht sondern:
      Zitat
      "W..... glaubt, dass sein Jugendamt alles richtig macht". (W....- Landrat und somit Chef vom betroffenen JA.)

      Nach dem Motto: Ein Hintertürchen muß man sich schon offenhalten ;)
      Gruß Kakadu59
      "Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift
    • Hallo zusammen,

      ich hatte eigentlich keine Lust mehr mich zu dem Thema zu äußern, aber eins will ich jetzt nochmal aufgreifen, weil mich das triggert:

      Das was du Clausitus vorschlägst, nämlich begleiteter Umgang bei einer bloßen Anschuldigung, ist nichts anderes als die Abschaffung der Unschuldsvermutung. Normalerweise entscheiden Richter in unserem Land im Strafrecht. Dort muss selbst eine Haft während der Verhandlung von einem Richter angeordnet werden. Ich bin mal gespannt wie die Mitarbeiter des JA es fänden, wenn sie durch eine Behauptung von einem Fremden einfach mal so ins Gefängnis müssten, bis die Vorwürfe geklärt sind.
      Es mag eine Führsorgepflicht geben, das ermächtigt aber noch niemanden dazu selbst Richter zu spielen oder irgendwas präventiv anzuordnen. Persönlich finde ich, dass auch Richter zu weit gehen, wenn sie bspw. im familienrechtlichen Verfahren Vorwürfe mit einfließen lassen, die strafrechtlich nie geklärt wurden.
    • Moin,

      ich habe nichts vorgeschlagen, sondern nur versucht, den Sachverhalt aus Sicht des JA zu beleuchten (ich weiß, dass ich mich damit nicht beliebt mache). Tatsächlich bin ich ein großer Verfechter der Unschuldsvermutung, aber in der Praxis sehe ich da einfach Umsetzungsprobleme. Vielleicht lässt sich das mit folgendem Beispiel verdeutlichen:

      Wenn ich über Dritte "erfahre", dass die Kitamitarbeiterin meines Kindes Kinder regelmäßig züchtigen soll oder der Schwimmlehrer meiner Kinder regelmäßig die Kinder unsittlich berühren soll, ist mir als Elternteil die Unschuldsvermutung zunächst ziemlich egal, ich setze alles daran, umgehend Klarheit zu schaffen - und bis dahin lasse ich denjenigen nicht aus den Augen (wie begleiteter Umgang) oder überlasse demjenigen nicht meine Kinder (wie Aussetzung des Umgang. Die Vorwürfe können sich im Endeffekt als haltlos erweisen, irgendwas bleibt dennoch hängen. Keinesfalls würde ich jedoch alles weiter laufen lassen wie bisher bis das neunmonatige Prüfungsverfahren im Hintergrund abgeschlossen ist (und in ähnlicher Rolle sehe ich das JA, das mit solchen Vorwürfen konfrontiert wird und handeln muss).
    • Kakadu59 wrote:

      Nach dem Motto: Ein Hintertürchen muß man sich schon offenhalten
      Hallo in die Runde,

      ja, Hintertürchen offen lassen. So wie die FU mit der "Rüge" beim erwischten Plagiatsnachweis an unsere Familienministerin...

      Die Universität sprach stattdessen eine Rüge aus. Das Brisante daran: Diese Form der Sanktionierung kennt das Berliner Hochschulgesetz eigentlich nicht und ist nun ebenfalls Gegenstand einer juristischen Überprüfung.
      und von so einer Schummlerin soll ich mir was sagen lassen?
      Polemik an: scheint in der Familie Giffey wohl öfter vorzukommen...die Frau bei der Doktorarbeit, der Mann bei der Abrechnung von Dienstreisen...Polemik aus

      Gruß Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
      „Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.“ — Marie von Ebner-Eschenbach
    • Die Rüge ist ein großer Witz. Der Frau sollte der Grad abgenommen werden. Gleichzeitig würde ich dem Gutachter und dem Zweitgutachter die Genehmigung streichen Promotionsstudenten anzunehmen.

      Ich musste bei meiner laufend Zwischenstände einreichen, die auch an den Zweitgutachter weiter gegeben wurden. Die kannten sich zwar mit den Techniken nicht aus, die ich verwendet habe, aber mit den Themen und dem aktuellen Forschungsstand. Den wäre ein Plagiat sofort aufgefallen. Und ich habe selbst bei Dingen, die in Spezialfällen schon bekannt waren und die ich selbst in allg. Form bewiesen habe, auf die Resultate der anderen Autoren hingewiesen, damit klar ist, wo meine Leistung beginnt und wo sie endet.

      Persönlich halte ich das Verhalten der FU Berlin für einen großen Witz, denn sie entwertet alle andern Arbeiten von Menschen, die wirklich viel Energie in ihre Arbeiten gesteckt haben. Und dann wird mit geschickten Schachzügen der Betrug einer Frau gedeckt, die gerne Wissenschaftssenatorin werden würde. Hier zeigt sich wieder mal am besten, wie man politische Karriere machen kann: man verliert am besten jeglichen Respekt vor sich selbst und tut das, was gerade dafür notwendig ist. Ich frage mich wie diese Frau noch morgens in den Spiegel gucken kann.
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