Unterhalt volljähriges Kind - das Jugendamt hat sich gemeldet

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    • Werde ich über das Ergebnis des VKH Verfahrens informiert? Es ist nämlich gerade ein Brief des Anwalts meiner Tochter zu mir unterwegs und das finde ich ungewöhnlich in einem laufenden Verfahren.

      Der Brief kommt wahrscheinlich morgen an. Ich habe nur noch keinen Anwalt beauftragt, aber schon welche gefunden, weil noch geklärt werden muss, wo das Verfahren stattfinden wird.
      Und außergerichtlich ist ja jetzt vorbei...
    • uncontrolled wrote:

      Werde ich über das Ergebnis des VKH Verfahrens informiert?
      Natürlich, wenn das Gericht etwas entschieden hat.

      uncontrolled wrote:

      Es ist nämlich gerade ein Brief des Anwalts meiner Tochter zu mir unterwegs und das finde ich ungewöhnlich in einem laufenden Verfahren.
      Ungewöhnlich sind Deine Ungeduld und Deine Vorannahmen.

      uncontrolled wrote:

      Der Brief kommt wahrscheinlich morgen an.
      Dann warte doch einfach mal ab, bis Dich das Schriftstück erreicht.

      uncontrolled wrote:

      Ich habe nur noch keinen Anwalt beauftragt, aber schon welche gefunden, weil noch geklärt werden muss, wo das Verfahren stattfinden wird.
      Und außergerichtlich ist ja jetzt vorbei...
      Das (Fettgedruckte) nimmst Du nun genau woher?

      Ich verrate Dir mal ein Geheimnis:
      Selbst in einem laufenden Verfahren - was vermutlich hier noch gar nicht besteht, wenn der Anwalt erst mal nur VKH für seine Mandantin beantragt hat - können sich die Parteien noch außergerichtlich verständigen.
      Das hat unser Anwalt übrigens auch - bis zur ersten Verhandlung - versucht. Aber natürlich immer den Anwalt der Gegenseite angeschrieben, da war ja auch einer mandatiert.
      Mir reicht's, komm Einhorn, wir geh'n schaukeln!
    • Danke für die Info.

      Ich möchte gerne erstmal abwarten was das Gericht entscheidet. Ich habe schon so oft gesagt was ich erwarte und nichts bekommen.

      Der Anwalt weiß ja jetzt was das Gericht bekommen hat. Ich werde morgen mal lesen was kommt.

      Ich finde das echt blöd, denn ich hatte eine Anwältin, die wurde bezahlt und war außergerichtlich tätig und jetzt soll ich ggf. schon einen Anwalt beauftragen, während geprüft wird, welches Gericht überhaupt zuständig wird? Wegen der Chancengleichheit?

      Das System ist unfair. Wenn das noch außergerichtlich ist, warum besteht dann mein Mandat mit meiner Anwältin nicht weiter?
    • Bei dem Schreiben des Anwalts handelt es sich um den Antrag für BaföG. Diesen soll ich nun ausfüllen und ihm innerhalb von 10 Tagen die Einkommensbescheinigungen zusenden.

      Sehr geschickt. Muss ich ihm das zusenden? Kann ich es direkt an das Amt senden? Wer kennt sich aus?

      Danke.

      Edit: Ich sehe gerade, dass hierfür das Einkommen von vor zwei Jahren maßgeblich ist und nicht das aktuelle. Ein Fuchs der Anwalt.

      The post was edited 1 time, last by uncontrolled ().

    • Ja, sehr geschickt vom Anwalt. :S
      Hast Du eigentlich auch wirkliche Probleme?
      Genau.
      Weil der Anwalt Dir den BAföG-Antrag direkt zuschickt und grundsätzlich das Einkommen von vor 2 Jahren zählt, ist er ausgefuchst.
      Die Schwarz-Weiß-Seher dieser Welt haben es echt nicht leicht.

      Füll den Antrag aus, schick ihn an das zuständige BAföG-Amt, widerspricht der Weitergabe an die Tochter und dann ist gut.
      Dem Anwalt antwortest Du, dass Du es direkt ans BAföG-Amt geschickt hast.
      Wenn die Tochter Vorausleistungen beantragt hätte, hättest Du wieder rumgenöhlt, dass das Kind ja erst mal hätte Dich anschreiben können.
      Und nein, wenn das BAföG-Amt von Dir Unterlagen/Auskunft will, hast Du auch kein Rückhalterecht.
      (Ich habe mich schon damals gewundert, was Du von der Gegenseite alles sehen wolltest, bzw. wovon Du glaubtest, ein Anrecht zu haben)
      Mir reicht's, komm Einhorn, wir geh'n schaukeln!
    • Ich weiß, dass ich kein Rückhalterecht habe. Ich fülle das Ding aus und schicke es an das Amt, fertig.

      Was Du mir wieder bescheinigst, welche Rechte ich nicht habe bezüglich Unterlagen zur Prüfung der Bedürftigkeit und Einkommens- sowie Vermögensnachweise der Mutter, das ist wieder einmal Deine Ansicht.
      Ob Du richtig liegst, mag ich bezweifeln, ist aber hierfür auch nicht wichtig.

      Danke für die Informationen zu dem Antrag, alle anderen Textpassagen, waren wie in den letzten Beiträgen auch, nicht sachdienlich, zu persönlich und sehr aggressiv.
    • uncontrolled wrote:

      Was Du mir wieder bescheinigst, welche Rechte ich nicht habe bezüglich Unterlagen zur Prüfung der Bedürftigkeit und Einkommens- sowie Vermögensnachweise der Mutter, das ist wieder einmal Deine Ansicht.
      Ob Du richtig liegst, mag ich bezweifeln, ist aber hierfür auch nicht wichtig.
      Jawoll, da ich wusste, dass dazu was von Dir kommen würde - ohne dass Du dazu in der Lage wärst, nachzufragen, was genau ich meine - hab ich mich mal wieder durch die Beiträge in diesem Thema gequält.
      Auch wenn ich weiß, dass das eigentlich unnötig ist. Du bist gegen 'Kritik' so immun wie Du auf anderer Seite so auf Deine "Rechte" beharrst.

      uncontrolled wrote:


      Aufforderung zur Übermittlung der Einkommens- und Vermögensnachweise gemäß § 1605 BGB in Verbindung mit § 242 BGB sowie der Schulzeugnisse gemäß Rücksichtsnahmeparagraphen 1618a BGB




      ...

      Hiermit fordere ich Dich deshalb auf, mir folgende Unterlagen von Dir und Deiner Mutter zu übermitteln, damit ich Deinen Unterhaltsbedarf erkennen und ggf. berechnen kann:


      ...

      Hast Du zur Volljährigkeit Geldzuwendungen erhalten oder Sparkonten? Wie viel erspartes Geld hast Du insgesamt? Auch hier bitte beleghaft nachweisen (z.B. Kontoauszüge mindestens der letzten 6 Monate).
      Außerdem benötige ich vorerst die letzten 6 Kontoauszüge von dem Konto, auf welches Deine Mutter den von mir gezahlten Unterhalt seit Jahren eingezahlt hat, wovon laut dem Schreiben Deiner Mutter nur Deine Handyrechnung abgeht. Auf welchen Namen läuft das Konto? Alternativ erwarte ich sonst eine Bankauskunft.
      Zusätzlich benötige ich von Euch beiden eine schriftliche Erklärung, dass außer den in der Auskunft angegebenen Einkünften und Vermögensaufstellungen keinerlei weitere Einkünfte existieren und die Angaben über das Vermögen vollständig sind.

      ...
      Ich habe das Zitat mal eingekürzt.
      Du wirst dennoch, wie vermutlich öfter im Leben, das rauslesen/hören, was da nun gerade nicht steht/gesagt wurde...

      Ja, Deine "Jammer"art macht mich aggressiv.
      Einerseits ständig darauf zu pochen, welche Rechte man hat und andererseits ständig rumheulen, wie unfair man das alles (vor allen Dingen die Reaktionen der anderen) findet.

      Leider habe ich nicht die Größe, das Gejammer klaglos zu ertragen.
      Und wenn meine Zeit es irgendwann ermöglicht, werde ich mich mehr mit Marshall Rosenberg beschäftigen.
      Bis dahin leg ich Dir mal seinen Spruch hier rein:

      "Willst du recht haben oder glücklich sein? Beides zusammen geht nicht."
      Mir reicht's, komm Einhorn, wir geh'n schaukeln!
    • Das was ich da oben gefordert habe, hatte ich damals entweder von einem von euch oder einem Anwaltsforum. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Mag sein, dass es nicht zulässig ist, aber datu fehlen mir dann auch die entsprechenden Paragraphen. Es dient soweit ich in Erinnerung habe, dazu zu prüfen ob Vermögen beiseite geschafft wurde und das vermute ich weiterhin.

      Ich bin überfordert mit deiner Art mir zu antworten, so wie du überfordert bist mit mir, ich weiß nicht, warum du mich dann provozieren möchtest oder überhaupt antwortest.

      Alles Gute.
    • Nun habe ich lange überlegt, ob es sinnvoll ist, noch mal hier zu antworten - die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.
      Deswegen noch mal dazu:

      uncontrolled wrote:

      ich weiß nicht, warum du mich dann provozieren möchtest
      Das hat wohl eher mit Deinen persönlichen Gefühlen zu tun, als mit dem, was ich schreibe - Du fühlst Dich vermutlich schnell(er) provoziert. Es scheint mir, als reicht es schon, wenn Dir jemand widerspricht.
      Oder Du deutest Dinge rein und unterstellst Absichten und Handlungen - sei es, dass ich Dich angeblich als Lügner darstellen oder Informationen verschleiern oder Dir Auskunftsrechte absprechen würde.
      Es kann schon sein, dass Du Dinge öfter missverstehst - z.B. hatte Clint auch DEINE Stellungnahme zum VKH-Antrag Deines Kindes angefragt (und nicht nur die Anmerkungen des Internetanwaltes dazu).
      Vermutlich ist Dir das auch so mit den von Dir geforderten Kontoauszügen gegangen.
      Ich habe hier von keinem von uns derartige Anforderungen gesehen und dass so etwas auf einer Anwaltsseite stehen sollte, kann ich mir auch nicht vorstellen.
      Anwälte wissen sicherlich, dass eine - wie von Dir behauptete - Vermögensverschiebung sowieso nicht nachweisbar ist und man schon gar kein Recht auf "Verlaufskontrolle" übers Vermögen hat.
      Und ich habe ziemlich sicher geschrieben, dass Du Vermögensaufstellungen auf einen Stichtag anfordern kannst/solltest.

      Warum ich trotzdem auf Fragen antworte? Weil ich Antworten weiß (wenn auch sicherlich nicht alle und bestimmt auch nicht immer die richtigen).
      Und weil ich mir nicht den Mund/ meine Meinung verbieten lasse.
      Dabei poste ich noch nicht mal alles, was mir so durch den Kopf geht.
      Du willst sachdienliche Hinweise und Antworten, dann lass auch bitte Deine Wertungen und Gefühle aus den Fragen raus. Ansonsten musst Du damit leben, dass zumindest meine Antworten auch immer emotional eingefärbt sein werden.

      Einen Anwalt als geschickt und Fuchs zu betiteln ist nämlich auch nicht sachlich (sondern DEINE Wertung). Du schriebst auf den ersten Seiten, dass Du oft sehr emotional bist, hast aber ein Problem damit, wenn ich Dir spiegele, wie das auf mich wirkt.
      Wenn Du bei mir nichts mitnehmen kannst für Deine (persönliche, emotionale) Zukunft, dann lies Dir noch mal den Beitrag von Theo eine Seite vorher durch.

      Ach, eins noch - wenn es vors Gericht geht, musst Du noch den BaFög-Bescheid des Kindes anfordern - schließlich besteht die Verpflichtung, fürs unterhaltsbedürftige Kind, dieses zu beantragen und in Höhe des BaFög-Betrages verringert sich der Bedarf.
      Aber vielleicht lässt Du wirklich lieber einen Profi diese Dinge regeln - ich schraube auch nicht am Motorrad rum, wenn die Karre mir immer absäuft - sondern geb die zu meinem Schrauber (des Vertrauens).
      Mir reicht's, komm Einhorn, wir geh'n schaukeln!
    • TanjaW9 wrote:

      Es kann schon sein, dass Du Dinge öfter missverstehst - z.B. hatte Clint auch DEINE Stellungnahme zum VKH-Antrag Deines Kindes angefragt (und nicht nur die Anmerkungen des Internetanwaltes dazu).


      Ok, Du hast Recht, ich brauche aber nicht due persönliche Ebene. Wenn ich hier reinsetze was ich dem Gericht geschrieben habe, würde ich auch wieder auseinander genommen werden...

      Aber tatsächlich habe ich nicht gelesen, dass er sehen wollte, was ich geschrieben habe. Es wird ja so oder so eibe Verhandlung geben. Mit Sicherheit wird auch der Antrag bewilligt, aber wichtig ist erstmal die Frage nach dem richtigen Gericht.

      Denn natürlichwerde ich einen Anwalt beauftragen aber natürlich dort, wo sich das Gericht für zuständig hält. Ich habe für beide Regionen nun Anwälte mit Kapazitäten gefunden.

      Meine Anwältin hat mich auch nicht richtig informiert, wie ich inzwischen weiß, aber ich möchte dennoch vermeiden, zwei Anwälte bezahlen zu müssen. Immerhin hat sie mir daraufhin ein paar Kosten erstattet...

      Der BAföG-Antrag bzw. der Teil für mich war jetzt in dem Brief vom Anwalt. Auch die Immatrikulationsbescheinigung.

      Ich habe vermutet, dass es jetzt noch schnell gemacht wurde, weil ggf. meine Mitteilung an das Gericht dort vielleicht angekommen ist und ich dort auch eben das Thema erwähnt habe. Auch habe ich darin erwähnt, dass ich nicht einmal weiß, ob es sich um ein Vollzeitstudium handeln wird. Mit dem Brief wurden die Fragen jetzt im Nachhinein beantwortet, die ich vorher im Schreiben zum Gericht bemängelt habe.

      Ich weiß nicht wie so ein Verfahren läuft...

      Jedenfalls habe ich dem Anwalt mitgeteilt, dass ich die Unterlagen selbst an das entsprechende BAföG Amt schicken werde (ich habe aktuell eine Anfrage beim vermutlich richtigen Amt, ob es richtig ist), da mir das zusteht.

      Ich möchte auch im laufenden VKH-Verfahren nicht einfach mehr mit dem Anwalt kommunizieren oder ihm etwas von meinen Unterlagen zusenden.

      Vielleicht wollte er ja auch testen, ob ich anwaltlich vertreten bin. Wie auch immer.

      Ich weiß nicht wie lange die Prüfung am Gericht dauert. Hoffe es dauert nicht allzulange.
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