Auslandsreise ohne Wissen des KV

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    • Auslandsreise ohne Wissen des KV

      Hallo,

      habe jetzt kürzlich mitbekommen, dass die Kinder anscheinen ins Ausland geflogen sind zum Urlaub (ob mit oder ohne Mutter weiß ich nicht mal). Mir wurde nichts mitgeteilt, noch wurde ich gefragt.
      Wie ist die Rechtslage?

      vielen Dank
    • Hallo Maccie,

      für eine konkrete Antwort ist Deine Schilderung etwas dürftig.

      Gruß Tanja
      "Das virtuelle Hausrecht in Ausprägung der Nutzungsbestimmungen ("Netiquette") schränkt die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit der Internetnutzer aus Art. 5 GG zulässigerweise ein, wenn die "Netiquette" eine Löschung eines Nutzerkommentars mangels Themenbezug vorsieht und der Kommentar des Internetnutzers einen solchen allenfalls mittelbar erkennen lässt." (VG Leipzig AZ 1 K 1642/18)
    • Mehr Infos habe ich auch nicht, daher ist die Schilderung so dürftig.
      Der Kontakt zu den Kindern wird im Moment boykottiert, sie leben bei der Mutter.
      Ärzte, Schule, allen wird gesagt, sie sollen mir keine Informationen geben, Schule hat mir Informationen zugesagt, Ärzte verweigern Auskunft mit Verweis auf Datenschutzverordnung.
      Es gibt keinerlei gerichtlichen Beschluss oder irgendetwas, was mein Sorge- oder Aufenthaltsbestimmungsrecht einschränken würde. Noch verheiratet, Scheidung läuft.

      Habe jetzt halt mitbekommen, dass wohl alle ins Ausland geflogen sind, wohin, weiß ich nicht.
    • Hallo Maccie,
      Du hast bereits ein Mehr an Infos geliefert.
      Ihr scheint noch mitten im Trennungs-/Scheidungsk(r)kampf zu stecken.
      Wenn Du noch das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht mit inne hast, kannst Du die entsprechenden Institutionen (Schule, Ärtze usw.) schriftlich darauf hinweisen. Und dass Du darüber hinaus als Mitinhaber der Sorge Auskunft begehrst über:
      • Vorlage des letzten Zeugnisses (nur sofern Du es noch nicht hast)
      • Mitteilung der letzten Behandlung und des Grundes
      • und dass Du diese Infos (bis auf das Zeugnis) auch gern in einem persönlichen Gespräch entgegennimmst, wofür Du Terminvorschläge unterbreitest....
      Als erstes solltest Du aber versuchen Kontakt zu den Kindern wieder herzustellen.
      Nicht aufgrund Deiner Rechte oder irgendeiner rechtlichen Lage bei Auslandsurlauben (!) sondern vor allen Dingen wegen der Kinder.
      Geh zum Jugendamt oder einer von denen beauftragten Beratungsstelle und lass Dich persönlich beraten.
      Beim Jugendamt könntest Du auch bewirken, dass man Dich beim Umgang mit Deinen Kindern unterstützt.
      Wie alt sind die eigentlich?
      Auf keinen Fall einen Umgangsantrag vor Hilfesuchen beim JA stellen (ich kann verstehen, wenn man das eigentlich nicht will - unsere Erfahrungen mit dem JA sind auch überwiegend negativ, aber das Gericht orientiert sich sehr oft an dem, was das JA schreibt/sagt).
      Dann solltest Du einen Fachanwalt für Familienrecht aufsuchen. Ich vermute, Du wirst demnächst anwaltliche Unterstützung benötigen.
      Als ISUV-Mitglied kannst Du beim Vertragsanwalt eine vergünstigte Kurzrechtsberatung für 30 Euro bekommen. Weitere Vorteile siehe dort.

      Woher weißt Du denn, dass die Kinder (derzeit?) im Ausland sind und hat die Mutter dort Verwandschaft?
      Was sind denn Deine Befürchtungen?

      Gruß Tanja
      "Das virtuelle Hausrecht in Ausprägung der Nutzungsbestimmungen ("Netiquette") schränkt die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit der Internetnutzer aus Art. 5 GG zulässigerweise ein, wenn die "Netiquette" eine Löschung eines Nutzerkommentars mangels Themenbezug vorsieht und der Kommentar des Internetnutzers einen solchen allenfalls mittelbar erkennen lässt." (VG Leipzig AZ 1 K 1642/18)
    • Tanja,

      die gesamte Geschichte mit den Kindern ist hochstrittig. Zur Zeit versuche ich, über einen Mediator an sie ranzukommen. Ich wurde systematisch denunziert, so dass meine Kinder ohne erkennbaren Grund den Kontakt zu mir abgebrochen haben. Jugendamt war bisher keine Hilfe, die sagen, es ist der Wille der Kinder, dem ist zu folgen. Dass eine massive Beeinflussung dahinter steckt wurde hier ebenfalls vermutet. Die Kinder sind 13 und 17. Anwaltlich bin ich natürlich schon beraten. Hier im Forum sind die Infos allerdings manchmal schneller.

      Keine Verwandschaft. Befürchtungen in der Form habe ich nicht, aber natürlich interessiert es einen, wo die Kinder sind, wie es ihnen geht. Ich weiß ja noch nicht mal, ob hier in ein EU Land oder sonstwo hingereist wurde.
    • Hallo Maccie,

      in dem Alter Deiner Kinder kannst Du vermutlich tatsächlich erst mal wenig erreichen.
      Der Wille des 17jährigen ist auf jeden Fall beachtlich und wenn das 13jährige aus Loyalität erst mal die gleiche Haltung einnimmt, wird da sicher keiner den Willen brechen wollen.
      Auch was Gesundheitsauskünfte anbelangt wird es beim 17jährigen schwer.

      An der Auskunft, wohin die Kinder in den Urlaub fliegen, solltest Du nicht Dein Seelenheil hängen.
      Das sehe ich durch die Alltagssorge gedeckt. Man kann da bestimmt auch anderer Meinung sein.
      Aber ganz ehrlich, wozu brauchst Du diese Info? Was würde das an der unschönen Lage Deiner Kinder ändern? Oder an Deiner?

      Bei Hochstrittigkeit solltest Du Deine Kraft für die tatsächlich wichtigen Dinge aufsparen (gesunde emotionale, körperliche und soziale, schulische und berufliche Entwicklung) und irgendwann vielleicht normaler Umgang.

      Lass Dich von einer nicht dem JA angegliederten Erziehunsberatung beraten, wie Du wieder auf die Kinder zu gehen kannst, bzw. welche Möglichkeiten Du hast, mit ihnen in Kontakt zu treten.
      Der von Dir vorgesehene Mediator ist bestimmt ein ausgebildeter, dennoch könnte eine pädagogische oder kinderpsychologische Beratung nützlich sein.

      Gruß Tanja
      "Das virtuelle Hausrecht in Ausprägung der Nutzungsbestimmungen ("Netiquette") schränkt die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit der Internetnutzer aus Art. 5 GG zulässigerweise ein, wenn die "Netiquette" eine Löschung eines Nutzerkommentars mangels Themenbezug vorsieht und der Kommentar des Internetnutzers einen solchen allenfalls mittelbar erkennen lässt." (VG Leipzig AZ 1 K 1642/18)
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