Weil du mir gehörst ARD Mittwoch Februar 12

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    • Ich bin auch entfremdeter Papa.
      Ging los, als ich kein Geld mehr hatte und Zahlungen soweit reduziert habe, dass ich noch leben konnte (zahle immer noch Haus +DD Tabelle +extra Taschengeld).
      Irgendwann habe ich mein Kind an der Tür abgegeben mit Küsschen und allem und seitdem nicht mehr gesprochen. Geblockt auf Whatsapp, Geschenke zurückbekommen, beim Versuch der persönlichen Ansprache buchstäblich weggelaufen.
      Vom Jugendamt keine Hilfe, es hieß: "alt genug, wenn es nicht will, dann ist das so, da können sie nichts machen"

      Mutter besteht darauf, dass sie es nicht war und das Kind die selbständige Entscheidung getroffen hat (genau in den Momenten, wo die elterliche Auseinandersetzung sich auf dem anwaltlichen Weg verschärft hat).

      Ich gebe Recht, dass es zu sehr geduldet wird. Sexueller Missbrauch ist gerade groß in den Medien, über anderen Missbrauch spricht niemand (das ist "eure" Sache, das müsst "ihr" (die Eltern) untereinander klären heißt es von jedem). Jeder erklärt, wie traurig und fassungslos es ist, aber helfen will niemand.
    • Hallo Maccie,

      das tut mir leid.
      Das perfide ist ja genau das - entweder machen die Entfremder das so geschickt, dass keiner was merkt oder sie werden von den "Professionen" sogar noch darin unterstützt.
      Und ja, man kann da wenig machen.
      Dem Verwandten hat der Chef vom JA damals gesagt: die Kinder kommen ja oftmals wenn sie erwachsen sind und wollen die Geschichte auch aus anderer Sicht kennenlernen.
      Mal abgesehen davon, dass das eine ziemlich gewagte These ist, die sicher aus der Hilflosigkeit heraus getroffen wurde, "tröstet" es niemanden.
      Es nimmt dem Entfremdeten nicht den Schmerz und die Sehnsucht über die verlorenen Jahre mit dem (kleinen) Kind. Wenn das Kind groß ist, ist nicht mal zu 50% sicher, dass wieder eine Beziehung entstehen kann...

      Tipps möchte man da nicht geben, ich wünsche Dir gute (andere) Beziehungen, die Dich zumindest auffangen.


      @Clausutis,
      wie Du vielleicht weißt, schätze ich Deine Beiträge grundsätzlich.
      Diesen diesmal nicht.
      Ich finde den in diesemThema deplatziert.

      Gruß Tanja
      "Das virtuelle Hausrecht in Ausprägung der Nutzungsbestimmungen ("Netiquette") schränkt die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit der Internetnutzer aus Art. 5 GG zulässigerweise ein, wenn die "Netiquette" eine Löschung eines Nutzerkommentars mangels Themenbezug vorsieht und der Kommentar des Internetnutzers einen solchen allenfalls mittelbar erkennen lässt." (VG Leipzig AZ 1 K 1642/18)
    • Und vor allem ist er sachlich falsch, denn auch ein Desinteresse muss eingeordnet werden. Der Vater meiner Stieftochter wird sie Ende diesen Monats ein Jahr nicht gesehen haben. Er hat sich nur einmal gemeldet und dann den vereinbarten Termin einfach nicht wahrgenommen. Man könnte ihm Desinteresse vorhalten.
      Aber: er ist verheiratet und hat ein älteres Kind mit dieser Frau. Sie sagt ihm: "wenn du Kontakt zu dem anderen Kind aufnimmst, dann gehe ich mit meiner Tochter nach Russland zurück". Ich möchte in dieser Situation nicht stecken und würde sagen, dass der Vorwurf von Desinteresse hier vielleicht zu kurz greift. Auch in vielen anderen Fällen sollte man erstmal mit dem Vater reden, warum er so handelt, wenn es keinen Kontakt gibt.
    • New

      Möchte zu diesem Thema kurz meine Meinung dazu sagen.
      Auch ich bin ein entfremdeter Vater.
      Diesen Tag werde ich für lange Zeit nicht vergessen. Hatte Kino Tickets bestellt für den Film Cars, wollte ihn natürlich Abholen wie vereinbart.
      Trotz klingen öffnete niemand, Telefonisch nicht erreichbar.
      Durch die Nachbarn erfuhr ich, das sie ins Ausland umgezogen waren.
      Das war natürlich ein Schlag in Gesicht. Da wir nicht verheiratet waren und sie das Sorgerecht hatte, konnte ich nichts dagegen tun.Habe lange gebraucht um das zu verarbeiten, dank meiner jetzigen Lebensgefährtin, habe ich das gut Verarbeiten können. Wie es das Schicksal will, hab ich nach Jahren durch Zufall über FB wieder Kontakt aufnehmen können.Diesmal war es auch so, das sie wieder zurück nach Deutschland kommen wollten und mich um Hilfe gebeten haben. Natürlich wollte ich meinem Sohn helfen und ihm zeigen das ich als Vater für ihn da bin.
      Hatte zwar ein ungutes Gefühl dabei, das meine Ex irgendwas im Schilde führt. Trotzdem wollte ich meinem Sohn zeigen dass ich für ihn da bin.
      Das Ende vom Lied ist, habe ihnen geholfen nach Deutschland zurück zu kommen, eine wohnung besorgt und ihrem neuen Lebensgefährten einen Job besorgt. Immer im Hinterkopf das es meinem Sohn zu Gute kommt. Habe ihn Krankenversichert Ausweis ausstellen lassen eine Kindergeldnachzahlung von ca. 6000€.
      Natürlich Unterhalt in der Zeit bezahlt Handyvertrag extra, dann Klamotten extra gekauft.Habe mich ca. 5-6 mal mit ihm alleine treffen können und habe ihm immer gesagt das ich die verlorene Zeit aufholen möchte.
      Mir kam es auch so vor ob er das auch möchte. Nur meine Ex hatte großen Einfluß auf ihn, nach mehreren Telefonaten wurde mir mitgeteilt das er kein Interesse mehr hat mich zu sehen. Nach hinein hab ich von gemeinsamen Bekannten erfahren, das vieles gespielt war um wieder nach Deutschland zu kommen. Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht, aber sie hat es geschafft unser Kind von mir zu entfremden und noch gegen mich aufzubringen.

      Vg denisek
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      Hallo Denisek,

      mittlerweile erlaubt meine Ex-Frau doch wieder, dass ich alle 14 Tage für ein paar Stunden mit meinen beiden Jungs etwas unternehme, so wie vor Corona. Allerdings gibt es keine Fortschritte. Weder wurden die Zeiten ausgeweitet, noch ist es möglich, dass die Jungs mal zu mir kommen. Dort, wo sie wohnen, haben wir schon alles abgegrast. Wo ich wohne, gibt es auch viele interessante Dinge, die sie noch nicht gesehen haben.
      Meine Telefonnummern sind nach wie vor blockiert, sodass ich nicht anrufen kann. Beide haben inzwischen ein Smartphone, doch weder rufen sie mich an, noch kann ich ihre Telefonnummern erfahren. Es ist ganz offensichtlich, dass sie immer noch dem Willen der Mutter entsprechen, möglichst wenig Kontakt zu mir zu haben und vor allen Dingen solchen, den sie nicht unter Kontrolle hat. Wenn ich überhaupt mal mit ihnen in Dialog trete, dann nur über die E-Mail der Mutter.
      UInd was die Smartphones betrifft, so werden diese viel zu viel benutzt, so weit ich das mitbekomme. Der eine schaut die ganze Zeit YouTube-Videos, der andere daddelt. Bei dem geht das so weit, dass er alles langweilig findet, was wir unternehmen, und dass er rechtzeitig zurück sein will, weil er sich mit seinem Freund jeden Tag zur selben Zeit zum Online-Daddeln verabredet hat. Und die Mutter tut nichts dagegen.
      Auch ich bin meiner Ex oft genug entgegen gekommen, immer in der Hoffnung, dass sie mir dann auch entgegen kommt. Aber immer wieder gabs stattdessen nur einen Tritt in den Hintern.
      Ich habe mir fest vorgenommen: Sollte sie jemals nochmal das Geringste von mir wollen, werde ich sie fragen, warum ich das tun sollte. Und sollte sie dann tatsächlich zu irgendwelchen Zugeständnissen bereit sein, werde ich mir das von ihr schriftlich geben lassen.

      Viele Grüße

      Fero
    • New

      Hallo denisek, hallo Fero,

      auch das tut mir leid.

      @denisek Du hast Dich bestimmt schon oft bei Deiner Lebensgefährtin für Ihre Unterstützung bedankt, gut, dass Du sie an Deiner Seite hast. :thumbup:

      @Fero
      wie alt waren die Kids noch mal?
      Leider ist die "Handysucht" auch bei Nicht-Trennungskindern ein (Zeitgeist ;) )-Problem. Wenn da Eltern nicht gemeinsam Regeln aufstellen und die einhalten ohne Angst, dass das Kind sie gegeneinander ausspielt, ist das Kind hoffnungslos verloren.
      Auch bei meinem Jüngsten müssen wir die Zeit beschränken und es gibt ständig Diskussionen - gern in der Art, dass die Klassenkameraden ja viel länger dürften und im übrigen dürften die auch Filme für Altersklassen schauen, die mein Jüngster noch nicht erreicht hat und so weiter und so fort ...
      Ist eben so.
      Wenn Deine Kids nicht mehr kommen wollen, weil sie es bei Dir langweilig finden, dann lass sie lieber bei ihrer Mutter statt den Entertainer zu machen. Das ist auf Dauer auch zu anstrengend - und es wird Dir auch nicht gedankt. Ich würde da irgendwann alle Mühen einstellen.

      Gruß Tanja
      "Das virtuelle Hausrecht in Ausprägung der Nutzungsbestimmungen ("Netiquette") schränkt die verfassungsrechtlich geschützte Meinungsfreiheit der Internetnutzer aus Art. 5 GG zulässigerweise ein, wenn die "Netiquette" eine Löschung eines Nutzerkommentars mangels Themenbezug vorsieht und der Kommentar des Internetnutzers einen solchen allenfalls mittelbar erkennen lässt." (VG Leipzig AZ 1 K 1642/18)
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