Der "Neue" mischt sich zu sehr in die Erziehung ein

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    • Der "Neue" mischt sich zu sehr in die Erziehung ein

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      Hallo zusammen,

      meine Kinder berichten mir regelmäßig davon, dass der Lebenspartner der KM sich regelmäßig über Dinge aufregt, die (auch nach Ansicht der Kinder) ihn überhaupt nicht betreffen. Wenn z.B. mein Sohn (16J.) nicht für einen Test in der Schule gelernt hat, wird er vom LP der KM "rund" gemacht. Das ist sogar letztens in meiner Anwesenheit passiert, als ich ihn wieder nach Hause gebracht hat. Ich habe dazu erst mal nichts gesagt, war aber etwas schockiert, über die Lautstärke und Intensität der Ansage. Typisch für einen Choleriker, meiner Meinung nach. Heute hat mir meine Tochter erzählt, dass das letztens noch gar nichts war und das es manchmal so heftig ist, dass sie Angst bekommt.
      Die KM steht dann meist daneben und macht nichts. Auch habe ich jetzt schon öfters gehört, dass es mittags nach der Schule von ihr eine Ansage bei "Verfehlungen" gibt und Abends bekommt es dann der LP erzählt und der nimmt sie sich dann nochmal vor in o.g. Art.

      Ich finde, er hat bei Dingen die nichts mit ihm oder dem Haus zu tun haben nichts mitzureden und schon gar nicht in diesem Ton. Ein Gespräch mit der KM hat nichts gebracht.

      Irgendwelche Tipps wie man da taktisch am besten vorgeht?

      Gruß
      Geo
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      Hallo,

      wie weit wohnst du von den Kids entfernt?
      Im Zweifelsfall kannst du ihn ja anbieten, dass sie zu dir ziehen, um solchen Aktionen zu entgehen.

      Ja, rein theoretisch sollte der Neue nicht so agieren, wenn die Mutter ihn aber nicht stoppt wirst du nicht viel machen können, da er ja immer in ihrem Alltag präsent ist.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
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      Hallo Geospot,

      ich hab mir noch mal ein paar alte Beiträge von Dir durchgelesen.
      Du scheinst also jetzt wieder öfter Kontakt/Umgang mit Deinem Sohn zu haben?

      Aber vermutlich konntest Du nichts an Deiner Arbeitssituation ändern, so dass Du die Kinder auch nicht zu Dir holen kannst?

      Ich möchte noch anmerken, dass Kinder, die im Loyalitätskonflikt sind, beim jeweiligen Elternteil erzählen, was sie meinen, dass er hören will.
      Du kannst ja nichts davon überprüfen und nur weil der LG der Ex "laut" geworden ist in Deiner Anwesenheit, heißt es nicht, dass Dein Sohn da nicht tatsächlich Anlass dazu gegeben hat.
      Du schriebst selbst in einem anderen Beitrag, dass er gern einem Konflikt aus dem Weg geht und sich lieber zockend vor den PC haut.
      Wie lange hast Du schon mit einem pubertierendem "Grottenolm" am Stück zusammengelebt, dass Du mit 100%iger Sicherheit ausschließen kannst, dass Dir nicht auch die Hutschnur platzt?

      Was die Annahme angeht, dass der LG (im gemeinsamen Haus) Deinen Kindern nichts zu sagen hätte...wenn Du die Kids in der Ansicht bestärkst, erweist Du Ihnen damit einen Bärendienst - es sei denn, Du kannst die Kinder zu Dir holen. Bitte bedenke aber, dass die Mutter vermutlich die Kinder nicht "kampflos" zu Dir ziehen lassen wird.
      Ich habe meinen Kindern immer vermittelt, dass ihnen die Partnerin des Papas selbstverständlich "etwas zu sagen" hat - andere Erwachsene "dürfen" den Kindern ja auch Dinge sagen, sei es der Polizist, der den Sohn verwarnt weil er bei Rot mit dem Fahrrad über die Straße fährt, oder der Fahrkartenkontrolleur im Bus oder auch der Hausmeister in der Schule.

      Wenn die Mutter Ihrer Erziehungsverantwortung nicht ausreichend nachkommt in Deinen Augen, bleibt Dir die Möglichkeit, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen - oder Du schaltest das Jugendamt ein (da kann ich eigentlich nicht wirlich empfehlen).

      Gruß Tanja
      Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
      Mark Twain
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      Hallo Geospot,

      ich würde auch die Frage stellen, ob dir nicht die Art des "Neuen" deiner Ex nicht passt, als der Umstand, dass der deinen Sohn für "nicht lernen" kritisiert. Mein Sohn ist kleiner, aber wäre ich in dieser Situation würde ich meinem Sohn mitgeben, dass er natürlich mit dem Anlass der Kritik recht hat, wenn es keine guten Gründe gibt, er mit der Art der Ansprache aber sachlich zu bleiben hat. Ich glaube auch, dass deine Kinder kein Problem mit einem neuen Partner haben würden, der sich hinstellt und ihnen ruhig mitgibt: "Du solltest zukünftig für die Tests lernen, es geht dabei ja um deine eigene schulische und berufliche Zukunft, nicht um unsere".

      Langfristig sind solche Dinge für deine Kinder schwer zu ertragen, sie sind ja auch schon älter, zumindest dein Sohn. Ich denke auch, dass du sie bei einer Lösungsfindung unterstützen solltest. Welche Angebote kannst du denn machen?