Hilfe- unmöglich arbeitende Kanzlei bei Unterhaltsberechnung ab 18 Jahre

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    • Hilfe- unmöglich arbeitende Kanzlei bei Unterhaltsberechnung ab 18 Jahre

      Hallo,

      Zunächst kurz zu mir:

      Ich bin Vater zweier Kinder die nunmehr 15 Jahre und 18 Jahre sind. Im Jahre 2010 habe ich mich von meiner Ex-Frau getrennt, im Jahre 2012 dann die Scheidung. (wegen Untreue der EX-Frau). Anfangs habe ich, unter sehr hohen finanziellen Aufwand, den Umgang erkämpft, dann im Zuge einer Jahrelangen Kriegsführung und Entfremdung der Kinder alles aufgegeben (aus psychischen Gründen). Mein Ex-Frau arbeitete in der gleichen Firma (Personal-Rechts-Abteilung) – so dann auch ein beruflicher Abstieg. Das Resultat: Nach 29 Dienstjahren habe ich dann 2017 auch noch in der Firma das Handtuch geworfen.

      Mein jetziges Problem:

      Im Januar dieses Jahrs ist meine große Tochter 18 Jahre, also volljährig, geworden. Zum Unterhalt besteht ein unbefristeter Unterhaltstitel, vom Jugendamt. Ich habe, bereits im November, die Kindesmutter und meine Tochter angeschrieben um die ab Januar greifenden Veränderungen (Barunterhalt beider Eltern) frühzeitig zu regeln. Leider sind bis heute alle Bemühungen im Sande verlaufen. Es gab Anfangs eine Berechnung des JA’s die für mich nicht nachvollziehbar war. Dort war die Kindesmutter beispielsweise nicht zum Unterhalt heran zu ziehen, bei 1370 Euro bereinigtes Netto. Dabei wurde nur Ihr Verdienst angenommen, der da auch schon geschönt war. Ich habe mich daraufhin an einen Anwalt gewandt. Dies hat mich bis jetzt über 2500 Euro gekostet, ohne dass etwas Nennenswertes dabei herausgekommen ist. Für die Erstberatung waren 195 Euro fällig, dann 297 Euro. Dann wurde mir eine Gegenstandsvereinbarung über 25000 Euro, wegen erhöhtem Aufwand, seitens meiner Anwältin angeboten. Der tatsächliche Streitwert beträgt ca. 4500 Euro (monatlich habe ich bisher 376 Euro bezahlt (nur Tochter) und nach JA nur noch 200 Euro x 12 = ca. 4500 Euro bzw. ca. 2400 Euro). Auf Raten der Kanzlei habe ich dann mit dem 18. Lebensjahr die Zahlungen an meine Tochter eingestellt, da von Ihr auch keine Nachweise (Leistungsnachweise, Schulbescheinigungen Bildungsweg usw.) erbracht wurden. Man sagte mir ich solle meine Konten leerräumen und das Geld auf die Kante legen. (sehr ungewöhnlich) Die letzten Monate gingen nun zig Briefe der Anwälte hin und her und man kommt, besonders von meiner Kanzlei, vom Hundertsten ins Tausendste. Für mich sehr anrüchig da hier offensichtlich Immer mehr Öl ins Feuer gegossen wird. Die Krönung ist jetzt allerdings, das auf meiner Seite mit falschen Fakten agiert wird, die einerseits Negativauswirkungen für mich haben, und andererseits werden Äußerungen getätigt, gegen die ich mein Veto eingelegt habe, mich aber als unglaubwürdig darstellen. Ja, ich würde sogar behaupten es sind Verleumdungen. Aufgrund der Vorkommnisse gab es deswegen schon die ein oder andere Auseinandersetzung mit der Kanzlei. Das endgültige Resultat ist die Beendigung des Mandates seitens der Kanzlei ohne Angabe von Gründen. Ein Telefonat wurde abgewiesen.

      Ich weis jetzt nicht mehr wie es weiter gehen soll. Mir geht es auch darum, dass ich meine Tochter mal zu Gesicht bekomme, denn ich habe bei den Auseinandersetzungen ganz nebenbei erfahren, dass meine Tochter jetzt ein Junge bzw. Mann sein soll.
      Seit 4 Monaten habe ich einen neuen Job in dem ich als Quereinsteiger arbeite, was das alles zusammen mit einem macht, kann sich vielleicht der Ein oder andere hier vorstellen.

      Was ich jetzt brauche ist ein Guter Rat oder einen Ansprechpartner, dem ich vertrauen kann und der mir einen Weg aufzeigen kann wie die Angelegenheit zu aller Zufriedenheit beendet werden kann. Ich weis auch nicht ob ich gegen die Arbeitsweise der Kanzlei etwas unternehmen sollte, immerhin schmerzen die Honorargebühren doch sehr. Und mit rechten Dinden schein hier auch nicht alles zu laufen!

      Da mir das Forum hier schon mehr hilfreiche Empfehlungen gegeben hat als meine bisherige Kanzlei, hoffe ich, dass mir hier jemand helfen kann.


      Danke.

    • Hallo Hope 07,

      zu deiner Frage findest du hier in der Suchfunktion zahlreiche Informationen, die dir sicher helfen.
      Nachstehend zitiere ich auszugsweise aus einer umfangreichen Antwort an anderer Stelle eines ISUV-Anwalts:

      Was können Eltern tun, wenn Auskünfte/Belege nicht erteilt/ vorgelegt werden?
      Wegen der doch uneinheitlichen Rechtsprechung kann bei einem titulierten vollstreckbaren Unterhaltsanspruch nur empfohlen werden, bei Nichtbeachtung der Kontrollrechte Abänderungsklage auf Wegfall des Unterhalts wegen Verweigerung der Mitwirkungspflicht mit ggf. vorläufiger Einstellung der Zwangsvollstreckung zu erheben; anderenfalls droht Vollstreckung aus dem Titel durch einen Gerichtsvollzieher. .
      Selbst wenn feststeht, dass ein Unterhaltsanspruch nicht besteht, droht die Vollstreckung. Einfach die Unterhaltszahlung einzustellen ist nicht der richtige Weg. Auch wenn man vorgerichtlich ein Abänderungsbegehren ausgebracht hat und hierauf keine Reaktion erfolgte, kann man nicht ohne die Gefahr einer Vollstreckung einfach die Zahlungen einstellen, sondern es bedarf der Abänderungsklage.

      Bist du ISUV-Mitglied?
      Gerne kannst du mir eine persönliche Nachricht schreiben (PN).

      Gruß

      Villa
      Leben und leben lassen
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