Hilfe- unmöglich arbeitende Kanzlei bei Unterhaltsberechnung ab 18 Jahre

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    • Hilfe- unmöglich arbeitende Kanzlei bei Unterhaltsberechnung ab 18 Jahre

      Hallo,

      Zunächst kurz zu mir:

      Ich bin Vater zweier Kinder die nunmehr 15 Jahre und 18 Jahre sind. Im Jahre 2010 habe ich mich von meiner Ex-Frau getrennt, im Jahre 2012 dann die Scheidung. (wegen Untreue der EX-Frau). Anfangs habe ich, unter sehr hohen finanziellen Aufwand, den Umgang erkämpft, dann im Zuge einer Jahrelangen Kriegsführung und Entfremdung der Kinder alles aufgegeben (aus psychischen Gründen). Mein Ex-Frau arbeitete in der gleichen Firma (Personal-Rechts-Abteilung) – so dann auch ein beruflicher Abstieg. Das Resultat: Nach 29 Dienstjahren habe ich dann 2017 auch noch in der Firma das Handtuch geworfen.

      Mein jetziges Problem:

      Im Januar dieses Jahrs ist meine große Tochter 18 Jahre, also volljährig, geworden. Zum Unterhalt besteht ein unbefristeter Unterhaltstitel, vom Jugendamt. Ich habe, bereits im November, die Kindesmutter und meine Tochter angeschrieben um die ab Januar greifenden Veränderungen (Barunterhalt beider Eltern) frühzeitig zu regeln. Leider sind bis heute alle Bemühungen im Sande verlaufen. Es gab Anfangs eine Berechnung des JA’s die für mich nicht nachvollziehbar war. Dort war die Kindesmutter beispielsweise nicht zum Unterhalt heran zu ziehen, bei 1370 Euro bereinigtes Netto. Dabei wurde nur Ihr Verdienst angenommen, der da auch schon geschönt war. Ich habe mich daraufhin an einen Anwalt gewandt. Dies hat mich bis jetzt über 2500 Euro gekostet, ohne dass etwas Nennenswertes dabei herausgekommen ist. Für die Erstberatung waren 195 Euro fällig, dann 297 Euro. Dann wurde mir eine Gegenstandsvereinbarung über 25000 Euro, wegen erhöhtem Aufwand, seitens meiner Anwältin angeboten. Der tatsächliche Streitwert beträgt ca. 4500 Euro (monatlich habe ich bisher 376 Euro bezahlt (nur Tochter) und nach JA nur noch 200 Euro x 12 = ca. 4500 Euro bzw. ca. 2400 Euro). Auf Raten der Kanzlei habe ich dann mit dem 18. Lebensjahr die Zahlungen an meine Tochter eingestellt, da von Ihr auch keine Nachweise (Leistungsnachweise, Schulbescheinigungen Bildungsweg usw.) erbracht wurden. Man sagte mir ich solle meine Konten leerräumen und das Geld auf die Kante legen. (sehr ungewöhnlich) Die letzten Monate gingen nun zig Briefe der Anwälte hin und her und man kommt, besonders von meiner Kanzlei, vom Hundertsten ins Tausendste. Für mich sehr anrüchig da hier offensichtlich Immer mehr Öl ins Feuer gegossen wird. Die Krönung ist jetzt allerdings, das auf meiner Seite mit falschen Fakten agiert wird, die einerseits Negativauswirkungen für mich haben, und andererseits werden Äußerungen getätigt, gegen die ich mein Veto eingelegt habe, mich aber als unglaubwürdig darstellen. Ja, ich würde sogar behaupten es sind Verleumdungen. Aufgrund der Vorkommnisse gab es deswegen schon die ein oder andere Auseinandersetzung mit der Kanzlei. Das endgültige Resultat ist die Beendigung des Mandates seitens der Kanzlei ohne Angabe von Gründen. Ein Telefonat wurde abgewiesen.

      Ich weis jetzt nicht mehr wie es weiter gehen soll. Mir geht es auch darum, dass ich meine Tochter mal zu Gesicht bekomme, denn ich habe bei den Auseinandersetzungen ganz nebenbei erfahren, dass meine Tochter jetzt ein Junge bzw. Mann sein soll.
      Seit 4 Monaten habe ich einen neuen Job in dem ich als Quereinsteiger arbeite, was das alles zusammen mit einem macht, kann sich vielleicht der Ein oder andere hier vorstellen.

      Was ich jetzt brauche ist ein Guter Rat oder einen Ansprechpartner, dem ich vertrauen kann und der mir einen Weg aufzeigen kann wie die Angelegenheit zu aller Zufriedenheit beendet werden kann. Ich weis auch nicht ob ich gegen die Arbeitsweise der Kanzlei etwas unternehmen sollte, immerhin schmerzen die Honorargebühren doch sehr. Und mit rechten Dinden schein hier auch nicht alles zu laufen!

      Da mir das Forum hier schon mehr hilfreiche Empfehlungen gegeben hat als meine bisherige Kanzlei, hoffe ich, dass mir hier jemand helfen kann.


      Danke.

    • Hallo Hope 07,

      zu deiner Frage findest du hier in der Suchfunktion zahlreiche Informationen, die dir sicher helfen.
      Nachstehend zitiere ich auszugsweise aus einer umfangreichen Antwort an anderer Stelle eines ISUV-Anwalts:

      Was können Eltern tun, wenn Auskünfte/Belege nicht erteilt/ vorgelegt werden?
      Wegen der doch uneinheitlichen Rechtsprechung kann bei einem titulierten vollstreckbaren Unterhaltsanspruch nur empfohlen werden, bei Nichtbeachtung der Kontrollrechte Abänderungsklage auf Wegfall des Unterhalts wegen Verweigerung der Mitwirkungspflicht mit ggf. vorläufiger Einstellung der Zwangsvollstreckung zu erheben; anderenfalls droht Vollstreckung aus dem Titel durch einen Gerichtsvollzieher. .
      Selbst wenn feststeht, dass ein Unterhaltsanspruch nicht besteht, droht die Vollstreckung. Einfach die Unterhaltszahlung einzustellen ist nicht der richtige Weg. Auch wenn man vorgerichtlich ein Abänderungsbegehren ausgebracht hat und hierauf keine Reaktion erfolgte, kann man nicht ohne die Gefahr einer Vollstreckung einfach die Zahlungen einstellen, sondern es bedarf der Abänderungsklage.

      Bist du ISUV-Mitglied?
      Gerne kannst du mir eine persönliche Nachricht schreiben (PN).

      Gruß

      Villa
      Leben und leben lassen
    • Hallo und guten Abend Villa,

      Wenn auch spät aber danke nochmal für deine Antwort.

      Ich habe mich sehr lange nicht gemeldet und bin leider auch noch kein Stückchen weiter gekommen. Zwischenzeitlich habe ich mir einen anderen Anwalt gesucht, nur scheint hier die selbe Masche zu laufen. Ich soll die Beine still halten und warten bis das der Pleitegeier kommt. Ich habe mal meinen letzten Brief an diese Kanzlei unten angehängt. Er soll einen kurzen Eindruck geben in welche Situation ich mich befinde.

      Zu den Fakten. Ich beauftragte diese Kanzlei Anfang diesen Jahres. Es gab einen vor Ort Termin. Dabei wurden einige Sachen erläutert und beispielsweise auch versprochen, dass man die Arbeit und Handlungsweise der vorhergehenden Kanzlei aus Dresden begutachten wolle und gegebenenfalls Rekress "zur Gegenfinanzierung der eigenen Kosten" prüfen will. Das waren zumindet die sinnbildlichen Worte des Anwaltes.

      Den letzten Kontakt seitens der Kanzlei gab es dann Mitte Januar 2020. Da ich aber nun schon über 1 Jahr um eine Abänderung des Jugendamtstitels und eine Vollstreckungsverzichtserklährung kämpfe, habe ich immer mehr Bauchschmerzen und kein gutes Gefühl.

      Ich habe der Kanzlei in der Zwischenzeit 2 Mail geschrieben, 2 mal angerufen und war einmal vor Ort. Leider habe ich den Anwalt seit Januar weder zu Gesicht bekommen noch gesprochen, weder direkt noch telefonisch.

      Ich habe Ende Mai nochmal eine E-Mail geschrieben und eindringlich um Ergebnisse und Verlaufsberichte gebeten. Dabei habe ich diesmal eine Frist gesetzt. 1 Tag vor Fristablauf dann ein erbostes Schreiben mit Androhung der Kündigung des Mandats.

      Ich verstehe die Welt nicht mehr. Hier wird Härte in das Verfahren gebracht und unendlich in die Länge gezogen, mir irgendwelche Märchen erzählt, dass der Titel werder herabgesetzt werden braucht, geschweige denn gerichtlich angegangen wird. Nein, im Gegenteil, der Gegenseite werden Zugeständnisse von meinem eigenen Anwalt gemacht wärend man mir alles "negativ" herunterrechnet.

      Ich sehe keine Hoffnung mehr, dass es in diesem Land eine loyale Vertretung der Väter im Sorgerecht, Umgangsrecht, sowie aller damit verbundenen Bereiche, wie eben jetzt auch das Unterhaltsrecht, gibt.


      Als Anlage füge ich nun einmal meinen letzten Brief an meinen enttäuschenden Anwalt an, und zwar öffentlich, denn das ist das einzige was mir bleibt.

      Zur Erklärung noch kurz: Die geschwärzte Frau S. ist die Anwältin meines Kindes oder sollte ich besser sagen meiner EX-Frau? Es gab auch einen Beschluss bei Gericht, dass meine Tochter jetzt ein Sohn ist. damit habe ich kein Problem, aber wenn mir das verheimlicht wurde und von der Gegenseite auf meine Nachfragen als "Theater" abgetan wird, dann ist doch hier einiges im Argen!

      Anlage:




      20200605-Antwort RA(geschwärzt).pdf
    • Hallo @Hope07,
      Edith: auch wenn ich nicht der von Dir angesprochene @Villa bin:

      tatsächlich hast Du lange nichts geschrieben in der Sache.
      Und tatsächlich scheint (trotz des Titels, den Du an der Backe hast) nicht allzu viel passiert zu sein. (eigentlich gar nichts, was ist mit dem Titel passiert? Hast Du die vollstreckbare Ausfertigung erhalten oder aber eine Erklärung Deines volljährigen Kindes, dass daraus nicht mehr vollstreckt wird? Wurde die vollstreckbare Ausfertigung des Titels von Dir überhaupt zurückgefordert?
      Darüber findet sich auch nichts in dem anderen Faden hier:

      forum.isuv.de/index.php?thread…&postID=443895#post443895

      Beim lesen Deines angehängten Schreiben´s ist mir allerdings Folgendes aufgefallen:

      - Was sind Deine Fragen hier?

      - Du verrennst Dich (aus meiner Sicht) ganz offensichtlich in der Problematik, Deine eigene Rechtsauffassung über die des (Deines) Anwaltes (und u.U. des zuständigen Gerichtes) zu stellen

      - Du verkennst, dass OLG- Entscheidungen anderer OLG´s nicht zwangsläufig Anerkenntnis und Anwendung in der für Dich zuständigen Gerichtsbarkeit wie Amtsgericht und/ oder OLG (= Wohnort des betroffenen Kindes) finden müssen. Das herumwedeln mit solchen Urteilen (hier gemeint Dein zitiertes Urteil des OLG Zweibrücken) mit den Worten "Herr Anwalt erklären Sie mir aber bitte, warum dort so entschieden wird und hier nicht ...") ist hier wenig hilfreich....(PS: etwas, was ich auch lernen durfte...[img]https://forum.isuv.de/wcf/images/smilies/wink.png[/img])
      Das soll nicht heißen, dass man solche Urteile nicht in seine eigene Argumentationskette einbringen kann...(einen eigenen Rechtsanspruch daraus ableiten sollte man aber eben nicht ;) )

      - Ob eine Unterhaltsverwirkung in Betracht kommt, wird nicht Deine Entscheidung sein, diese wird letztendlich nur ein Gericht fällen (können). Auch hier solltest Du Dich von dem Gedanken lösen, dass Deine eigenes (Rechts-)empfinden tatsächlich rechtlichen Bestand hat.
      Und die Hürden für eine Unterhaltsverwirkung sind tatsächlich sehr hoch gehängt...

      - Ob Du (hier als KV) allein Unterhalt bezahlen mußt oder nicht, ist perse keine Einzelentscheidung (wie Du es darstellst und ich es herauslese) , sondern unterliegt - zunächst - den dargelegten (und belegten!) Einkommenssituationen aller Beteiligten (hier KV und KM). Wenn abschließend klar ist, dass ein ET nicht leistungsfähig ist, so bleibt tatsächlich "nur" der Leistungsfähige ET als Unterhaltszahler übrig...

      - Wurden Dir - nach solanger Zeit - endlich alle Einkünfte der KM belegthaft offengelegt?
      Wenn ja was hindert Dich daran, der Berrechnung des (Deines) RA zu folgen und die ermittelten 107,- € zu zahlen. Ich hoffe du stößt Dich nicht ernsthaft daran, dass der Betrag um 3,- € niedriger ist, als die DT an der Stelle ausweisen würde? Wenn abschließend alle Beteiligten damit einverstanden wären und der Titel vom Tisch ist (und vor Allem(!!) kein neuer Titel gefordert wird!!) wärest Du doch fein raus....
      107,- € erscheint mir zunächst nicht wirklich viel....

      Noch ein Edith: wie kommt es, dass zumindest Dein RA Schreiben an die Gegenseite richten kann, in dem die Problematik angeheizt/ befeuert" wird?
      Bekommst Du die Schreiben nicht vorher zur Kenntnis und zum korrekturlesen? Hier hättest Du doch hinreichend Gelegenheit, eventuelle Schärfe herauszunehmen oder falsche dargestellte Dinge zu berichtigen???

      Ansonsten:
      Wenn Du allerdings noch zuviele Probleme (und offen Fragen) siehst (wenn ja welche??) bleibt nur (noch) - so meine Auffassung - (und davon ausgehend, dass der Unterhaltstitel aus minderjährigen Zeiten immer noch Bestand hat)_schnellstmöglich eine Titelabänderungsklage auf den Weg zu bringen.

      Wenn Dir hier geholfen werden soll, wäre etwas mehr Input allerdings zielführender...
      Gruß Kakadu59
      "Die Lüge fliegt, und die Wahrheit hinkt hinterher; so ist es dann, wenn die Menschen die Täuschung erkennen, schon zu spät - der Hieb hat gesessen und die Lüge ihre Wirkung getan." - Jonathan Swift

      The post was edited 4 times, last by Kakadu59 ().

    • Hallo Hope (und Kakadu),

      ich schließe mich mal Kakadu an.
      Möchte aber noch (wegen des Kinderbonus) auf die Pressemitteilung des Isuv verweisen.
      Bitte lass die entsprechende Anrechnung von insgesamt 150 Euro noch miteinfließen bzw. kündige die Anrechnung an und hab das auch bei einem Abänderungsantrag noch im Blick.

      Gruß Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
    • Hallo Tanja, hallo Kakadu,

      zunächst möchte ich mich ganz herzlich bei euch bedanken, für euer offenes Ohr.

      Vielleicht nochmal eine kurze Erklärung vor weg. Meine Emotionen und mein Unverständnis im hiesigen Verlauf rühren aus einem über 2,5jährigen Scheidungskrieg vor 10 Jahren, einen darauffolgenden Krieg um die Kinder, mit Entfremdung, und jetzt um den Unterhalt ab 18 des ersten Kindes. Dazu muss aber auch erwähnt werden, dass ich seit der Trennung ca. 70 T Euro Unterhalt an meine beiden Kinder gezahlt habe, dabei der Eigenbehalt teilweise unterschritten war, und ca. 20 T Euro an Anwälte und Gerichte. Da meine EX-Frau in der gleichen Firma arbeitet, in der ich über 29 Jahre gearbeitet habe und Sie ihren Einfluss in der Personal-Rechtsabteilung immer wieder ausspielte (dadurch meine berufliche Degradierung), blieb mir letztendlich nur die eigene Kündigung vor 3 Jahren. Danach habe ich dann noch einmal die Firma gewechselt und arbeite jetzt als Quereinsteiger in einer IT-Firma. Die Kinder wurden seither mit allen Mitteln bearbeitet, wie sie beispielsweise auch im Film „Weil du mir gehörst“ gezeigt werden.

      Auch wenn ich jetzt ein wenig ausgeschweift bin, so soll es doch zeigen was für nervlichen Belastungen ich (und sicherlich tausende andere Väter) die Jahre und gerade jetzt wieder ausgesetzt bin.

      Im Grunde geht es mir nicht um jeden Cent, sondern viel mehr um eine gerechte und loyale Behandlung.

      Und da habe ich halt meine Bedenken wie Beispielsweise, dass eine Frau (EX-Frau), die bei einen öffentlichen Träger gutes Geld verdient, sich dadurch ein Haus kaufen kann und zusätzlich noch einen Kredit über 70 T Euro aufnehmen kann (mit Lebensgefährten), nach deutschen Recht nicht zur Zahlung herangezogen wird und ich beispielsweise bis heute keine Leistungsnachweise und Bildungspläne meines Kindes erhalten habe und noch hochgerechnet werde. Nach mehrfacher Nachfrage erhalte ich einen durchgereichten Gerichtsbeschluss (über 1 Jahr später), durch Ihre Anwälte, dass mein Kind jetzt keine Frau mehr sei, sondern ein Mann.

      Ich hoffe ihr könnt euch vorstellen, was mir tagtäglich und nächtlich durch den Kopf geht.

      Aber jetzt zu den eigentlichen Dingen.

      Ich habe meinem Anwalt den besagten Brief geschrieben, leider bisher wieder keine Reaktion (Es sind aber erst ein paar Tage her). Ich weiß noch nicht einmal, ob er mich überhaupt noch vertritt. Die Dresdner Kanzlei hatte dies damals zuerst der Gegenseite mitgeteilt, ehe sie mich informierte, dass sie das Mandat niedergelegt hatte!

      Ich hatte meiner Tochter kurz nach ihrem 18. Geburtstag eine Vollstreckungsverzichtserklärung zukommen lassen, mit der Maßgabe, dass eine Abänderung des bestehenden Titels erreicht wird. Dies geschah alles noch ohne Anwalt mit den Hinweisen aus diesem Forum hier. Ich hänge die Schriftstücke mal mit an.

      Was ich jetzt eigentlich will ist, dass ich diese Vollstreckungsverzichtserklärung in den Händen halte und das der Titel gerecht geändert wird!

      Das ist ja auch das, was ihr mir hier empfehlt. Leider habe ich keinen Plan mehr, wie ich das noch umsetzen kann.

      Dazu ist meiner jetzigen Ansicht nach, kein Anwalt hier in Deutschland mehr in der Lage. Entschuldigt, wenn ich hier jetzt auch mitlesende Anwälte angreife, aber es hat mir in meinem Fall noch kein Anwalt wirklich geholfen, außer das mir mit „Honorarvereinbarungen - Streitwert über 25000 Euro“ das Geld aus der Tasche gezogen wurde und eine Prozessverschleppung seit Jahren stattfindet.

      Mittlerweile bräuchte ich eine Schritt- für Schritt Anleitung, wie ich das allein hinbekomme, aber da ich davon ausgehen, dass für bestimmte Dinge Anwaltszwang herrscht, werde ich wohl weiter für die deutsche Justiz arbeiten gehen müssen.

      Ich bin euch trotzdem über jegliche Hilfestellungen und Hinweise sehr dankbar und wünsche uns jetzt erst mal ein, hoffentlich friedliches Wochenende.


      Gruß André


      PS. an Kakadu59:

      Du schreibt „…Wenn ja was hindert Dich daran, der Berrechnung des (Deines) RA zu folgen und die ermittelten 107,- € zu zahlen. Ich hoffe du stößt Dich nicht ernsthaft daran, dass der Betrag um 3,- € niedriger ist, als die DT an der Stelle ausweisen würde?“


      Diese Berechnung stammt von der Gegenseite und nicht von meinem Anwalt. Ich zahle seit Bekanntwerden dieser Zahl, auf Anraten meines Anwaltes regelmäßig diesen Betrag.
      Allerdings will mein eigener Anwalt der Gegenseite einen Titel in Höhe von 190 Euro anbieten ???
      Das ruft in mir wiederum Unverständnis auf. Zumal eine abschließende Berechnung immer noch nicht stattfinden konnte.
      Files
    • Hallo Hope,

      Du musst Deine Geschichte nicht in jedem Beitrag vorweg schicken. Kakadu hatte auf Deinen alten Beitrag verlinkt und schon dort habe auch ich Dir geantwortet.
      Ich habe noch immer keine Ahnung, warum es Dich persönlich so trifft, dass Dein Kind nun ein Mann ist und keine Frau (mehr).
      Aber das muss ich auch nicht nachvollziehen können - ich rate Dir weiterhin, für die Aufarbeitung der zugrunde liegenden Ursachen vor Ort fachliche (psychologische) Hilfe in Anspruch zu nehmen.

      Ja, in Unterhaltssachen herrscht Anwaltszwang.
      Villa (und daran anschließend auch ich) hatten Dir damals geraten, Mitglied im ISUV zu werden und mal mit einem ISUV-Anwalt vor Ort Kontakt aufzunehmen.
      Eine (andere) Schritt-für-Schritt-Anleitung kann ich nicht bieten, sorry.

      Gruß Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
    • Hallo Tanja,

      zunächst danke für deine Antwort, aber auch du wiederholst dich, und bringst mich so nicht weiter - leider.

      Ich weiß nicht was dich dazu bewegt über mich eine derartige psychologische Einschätzung vorzunehmen, um den Fokus auf eine vom Thema abweichende Thematik zu lenken.

      Weiterhin verstehe ich eure Nötigung nicht, mich unbedingt im ISUV anmelden zu müssen.

      Ich hatte ursprünglich einmal eine Kanzlei beauftragt sich der Sache anzunehmen. Was dabei bisher raus gekommen ist hatte ich geschrieben.

      Für mich hat es jetzt den Anschein, dass sich hinter dem anscheinlich allgemeinen Forum für Hilfesuchende, ein kommerzielles Unternehmen mit verdeckten Anwälten und sonstigen Beteiligten wie Verfahrensbeiständen und Vormundschaften verbirgt.

      Tut mir leid, wenn ich jetzt so deutlich werde,

      aber die letzten 10 Jahre haben bei mir ihre Spuren hinterlassen und nicht wie du behauptest, die kürzliche Geschlechtsumwandlung meines Kindes!

      Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende

      Gruß André
    • Hallo Hope,

      Hope07 wrote:

      Weiterhin verstehe ich eure Nötigung nicht, mich unbedingt im ISUV anmelden zu müssen.

      Hope07 wrote:

      Für mich hat es jetzt den Anschein, dass sich hinter dem anscheinlich allgemeinen Forum für Hilfesuchende, ein kommerzielles Unternehmen mit verdeckten Anwälten und sonstigen Beteiligten wie Verfahrensbeiständen und Vormundschaften verbirgt.

      Hope07 wrote:

      Tut mir leid, wenn ich jetzt so deutlich werde
      tut mir leid, wenn ich nun mal deutlich werde: so wie Du hier auftrittst, ist es kein Wunder, dass bereits eine Kanzlei das Mandat gekündigt hat und dass der zweite scheinbar auch keine Lust mehr auf Deine Art und Weise hat.

      Und bevor ich hier noch direkter werde, schlage ich Dir mal vor, einen Blick auf dieser Webseite nach links oben zu richten, da steht:

      ISUV e.V. Interessenverband Unterhalt und Familienrecht.

      (Ohne Gruß) Tanja
      Meine Meinung steht fest - verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen...
    • Hallo Tanja (Ohne Gruß),

      es ist erstaunlich, wie man in solch einem Forum behandelt wird. Aber da ich mich einmal umgeschaut habe, wie du auch mit anderen hier umgehst die nicht deiner Meinung sind ist mir das egal.

      Das Land braucht einfach solche Menschen wie dich, damit die Nebenkriegsplätze nicht ausgehen. ;)

      Ich habe den Anstand immer noch zu Grüßen, also

      Gruß André :)


      Zitat:
      "Das gehört eher hierher -


      und dann wollte ich erst im Rahmen der paradoxen Intervention dazu sagen: Heul doch.


      Mach ich aber nicht.
      Du bestätigst eindrücklich meine erste Annahme nach Deinem "Disclaimer".



      [img]https://forum.isuv.de/wcf/images/avatars/avatar-default.svg[/img]

      [/quote]„Disclaimer“
      Generell bitte ich um sachorientierte, zweckdienliche, faktenbasierte Beiträge möglichst ohne subjektive, themenfremde bzw. polemische Einfärbungen/Tendenzen oder die Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen/-geräuschen, die sich dann in Folgeposts verselbständigen und mit der ursprünglichen Thematik irgendwann nicht mehr viel zu tun haben.
      [/quote]

      Fein, wenn man die Spielregeln aufstellt und sich selbst nicht dran hält.
      Oder man definiert einfach die Dinge um.
      Und wenn der andere einem nicht das liefert, was einem so vorschwebt, dann wird man halt spaßig.
      Na, seis drum - meine aktive sportliche Ballspielzeit ist aus gesundheitlichen Gründen viele Jahre her.
      Was meine derzeit bevorzugten Sport- oder Spielgeräte sind, werd ich Dir sicher nicht sagen.
      Treffsicher bin ich bestimmt.


      Tanja"
    • Hallo,
      Tanja meinte vermutlich, dass du als Mitglied die kostenfreie Rechtsberatung in Anspruch nehmen könntest und damit für kleines Geld eine zweite Meinung bekommst. Wenn du denn nicht wechseln wollen würdest.

      Das ist aber deine Entscheidung.

      Aber so wie du die Sache schilderst scheint es sehr komplex zu sein. Und damit weder für Laien forumsmitglieder noch für Anwälte einfach sich da einzulesen.

      Zumal, wenn die Gegenseite mauert.

      Aber da du deinen Anwalt bezahlst kannst du ihm auch sagen was du willst bzw. Nicht willst. Und ihn dann fragen wie die Erfolgsaussichten sind bzw. Was die rechtsprechung im zuständigen OLG Bezirk dazu sagt.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
    • Hallo Sophie,

      danke für deine Anmerkung.

      Zu einer komplexen Sache, wie du es richtig bemerkst, haben es Jugendämter, Anwälte und nicht zuletzt die Betroffenen selbst gemacht. Ich habe damals versucht, trotz der jahrelangen Entfremdung durch die Mutter, eine Annäherung und eine Klärung ohne Anwälte und Gerichte zu erreichen, aber ich brauch mich über den üblichen Werdegang in derartigen Fällen hier nicht mehr auslassen, denn ich bin da nicht der Einzige.

      Ich finde es nur schade, dass ausgerechnet, in dieser angespannten Situation, wenn man sich hier zu Wort meldet, um Hilfe bittet und dabei auch seine Meinung sagt, einem dann sofort der Gegenwind um die Ohren pfeift. Und nicht nur das, es werden von gewissen Forenmittgliedern sogar psychologische Gutachten über einen aufgestellt!

      Und ja, ich kann mit meinem Anwalt sprechen, leider er mit mir nicht. Ich hatte seit Mitte Januar kein Lebenzeichen von Ihn. Stattdessen die durchgereichten Pfändungsdrohungen zu gleicher Zeit für den zurückbehaltenen Unterhalt, auf Anraten meiner vorherigen Kanzlei. Ich habe Ihn auch mehrfach gesagt um was es mir geht, was ich will und was nicht, aber ihm, wie der vorher gehenden Kanzlei geht es einzig und allein um Zeitverschleppung und Geld bekommen. Ja, ich sage Geld bekommen, denn mit dieser Arbeitseinstellung würde ich ganz gewiss kein Geld verdienen und somit meine Kinder nicht bedienen können.

      Ich habe jetzt Tausende Euro in dubios agierende Kanzleien gesteckt und sicher fragt ihr jetzt warum? Weil ich es satt bin, auf Kosten der Kinder das Luxusleben der Ex-Frau zu finanzieren. Ich will nicht auch noch in tausende Hilfsorganisationen eintreten müssen, um mein verdientes Geld auch mal wieder für mich aus zu geben.

      Und da sich meine Kinder von mir los gesagt habe ist es mir mittlerweile auch egal ob es ihnen gut geht und vor allem ob sie „Mann“ oder „Frau“ sind, um hier auch nochmal einem bestimmten Forenmitglied einzuheizen.

      Der letzte Satz klingt für einige von euch sicherlich hart, aber wer sich nur im Geringsten in einem Menschen hineinversetzten kann, kann das nach solchen 10 Jahren vielleicht auch verstehen.


      Einen schönen Abend an alle...
    • Hallo Hope07,
      auch wenn du aufgrund jahrelanger Enttäuschungen aufgrund deiner "Scheidungsbiografie" und deren Folgen - ich will mich vorsichtig ausdrücken, andernfalls bin ich vielleicht der Nächste, dem du die Erstellung eines psychologischen Gutachtens nachsagst - vielleicht dünnhäutig geworden bist: Niemand hat hier und kann in diesem Forum ein "psychologisches Gutachten" erstellen und hat dies versucht oder getan.
      Falls du z. B. mit deinem Anwalt oder miti anderen Personen, die dir helfen wollen (auch in diesem Forum!), ähnlich kommunizierst, wirst du es schwer haben, zum Ziel zu kommen.

      Villa
      Leben und leben lassen
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