Wer bestimmt die Umgangstage

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    • Nunja Buntqualle,

      Pippi Langstrumpf macht sich bekanntermaßen auch "Die Welt wie sie" (ihr) "gefällt".

      Dazu passt dann auch folgendes von Dir:

      Buntqualle wrote:

      In gewisser Weise ist es doch auch ein Wechselmodell nur nicht über die ganze
      Woche sondern für 3,4 Tage....
      ein (echtes) Wechselmodell liegt vor, wenn sich die Eltern die Betreuung und (materielle) Versorgung nahezu zu 50% teilen.

      Überaus großzügig von Dir, die Väter zu verstehen, die vor Gericht ihr Umgangsrecht
      erkämpfen müssen. (Gut, dass Du das aus Deinem Beitrag wieder raus genommen hast, gell?)

      Ich glaube außerdem, in diesem Beitrag hat niemand verlauten lassen, dass der Vater darüber bestimmt.
      Wurdest Du nicht darauf hingewiesen, dass auch nicht Du über das Umgangsrecht (selbst wenn Du alleiniges Sorgerecht hast/hättes) des Vaters bestimmen kannst?
      Nein?
      Na dann aber jetzt: der (ggf. allein) sorgeberechtigte Elternteil hat nicht das Recht über das Umgangsrecht des anderen Elternteils zu bestimmen.

      Auf den Rest kann Dir ja noch jemand anders antworten. Mir ist da echt zu viel Theatralik...

      Gruß Tanja
      Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
      Mark Twain
    • Ja dein Spruch triffts jedoch nicht auf mich bezogen denn ich plane ja nicht wie es mir gefällt ebenso bestimme ich auch nicht das Umgangsrecht. Ich biete es an und habe von Anfang an von einem Kompromiss gesprochen der ja eben nun mal nur übrig bleibt wenn keiner über den anderen bestimmen kann muss man sich einigen und versuchen beide Wünsche zu Vereinen.

      Vielleicht ist das nicht deutlich genug durchgeklungen aber der Vater will kein WM und er wollte auch kein echtes WM es wurde nur kurz angesprochen um den Unterhaltszahlungen zu entgehen.
      Du kennst ja unseren Fall gar nicht genau.
      Ich habe das rausgelöscht mit den anderen Vätern weils ansich nichts zur Sache tut.
      Man kann auch alles negativ auslegen. Ich bi grundsätzlich kein Freund des Gerichts und grundsätzlich für eine gütliche Einigung.
      Nur kann ich Väter verstehen die sich wirklich die Mehr - Zeit die ihnen ein WM Modell bringt auch nutzen wollen.
      Ein WM nur um den Zahlungen zu entgehen und das Kind bzw. Baby abzuschieben an eine Tagesmutter ganztägig kann ich eben nicht verstehen und daher war dieser Wunsch das Kind im Alltag zu erleben nur eine Farce. Wäre es so würde er sich auch mehr kümmern tut er aber nicht weil seine Freizeit vorgeht.
      Wenn ein Mann von knapp 3000 Euro monatlich auch plötzlich nur noch 1500 Euro verdient dadurch aber ebenso nicht mehr Zeit mit dem Kind möchte, hat das wohl tatsächlich einen finanziellen Hintergrund und nicht das Kind im Fokus.

      Ich verstehe nur deine Negativität nicht. Es ist doch legitim welches Modell eine Familie wählt und ich denke einfach es muss immer auf die Situation und Alter des Kindes und grundumstände abgestimmt sein.
    • Ich bin außerdem nicht komplett gegen ein WM ich hätte nur wenn es wirklich der Wunsch des Vaters gewesen wäre langsam begonnen. Erst erweitert und dann sehen wir wies als Eltern klappt und mit den Absprachen und dann erweitern. Vielleicht hätten wir am Ende auch ein WM gehabt.. Jedenfalls aber nicht von heute auf morgen mit einem baby.
      Man hätte der Trennung und uns als Eltern da es wirklich nicht gut endete Drohungen etc. Etwas Zeit geben müssen.
      Ich denke es hätte sich ein gutes a modell herauskristallisiert.
      Es muss ja wie gesagt nicht bei diesen 3 Tagen bleiben vielleicht hätten wir uns wenn das Kind ohnehin Kindergartenalter hat und fremdbetreuen Normalität ist auch auf ein WM einigen können.

      Doch wenn er doch nicht mal erweitert eingehalten hat weil er dann doch spontan andere Pläne hätte und auch jetzt trotz verkürzter Arbeitszeit sich nur spontan Zeit nimmt, ist ein WM in weiter Ferne und ich sehe eben nicht, dass dieses bisherige spontane Modell auf unser Kleinkind abgestimmt ist sondern auf ihn und seine Freizeit.
      Daher war die ausgangsfrage ob diese 14tg. Tatsächlich immer gelten oder es sich lohnt das manauf einen wöchentlichen regelmäßigeren Umgang pocht oder so gesehen keine Chance hat wenn der andere nun mal nicht mehr will.
      Und ob ich diesen spontanen Tagen stets zusagen muss oder eben auf eine fixe Regelung hoffen kann
    • Hallo Buntaqualle,

      ich versuche es heute mal kurz:

      Buntqualle wrote:

      dass das baby ab sofort pendelt und Mutter sich ebenfalls trennen muss wöchentlich nur weil der Vater das so will...da muss es ja noch etwas dazwischen geben eben einem Kompromiss der seinen anfänglichen Wunsch nach einem Alltag mit dem Kind vereint.
      Das WM ist bereits der Kompromiss. Er hätte ja auch sagen können, dass du wirtschaftlich gar nicht in der Lage bist das Kind zu versorgen, also kommt es zu ihm . Hat er aber nicht, er wollte einen Kompromiss, das WM. Und ja, die Mutter muss sich manchmal vom Kind trennen, auch wenn sie nicht will und zwar genau ab dem Moment in dem die Nabelschnur durchtrennt ist, denn das Kind ist nicht ihr persönliches Eigentum.


      Buntqualle wrote:

      Auch zur finanziellen Frage noch mal ich könnte es mir tatsächlich nicht leisten vom Kindesunterhalt abzusehen da ich mitten im Diplom stecke und ein möglicher Betreuungsunterhalt bis zum 3 Lebensjahr auch im Raum stand der durch das WM sowieso entfallen wäre.
      Sachlich ist das falsch, was du schreibst, du hättest vollen KU bekommen nur halt keinen BU, aber würdest du im WM nicht brauchen, denn du könntest selbst neben dem Studium arbeiten, um SELBST für DEIN Leben aufzukommen. Klar, BU ist einfach bequemer. Aber dieser Satz zeigt doch eigentlich worum es hier geht:

      Du verweigerst dem Vater das WM, weil du das Kind als Einnahmequelle entdeckt hast.

      Du degradierst dem Vater zum Zahlesel und bist eben nicht kompromissbereit eine gemeinsame Elternschaft herzustellen. Und warum? Weil du Hauptbezugsperson bist? Wie ist das bei einem 7 Monate alten Kind definiert? Bei meinem kleinen Sohn wäre es die Erzieherin in der KiTa gewesen. Ließ mal ein Buch, das hilft. Da steht drin, dass Kinder alle Bezugspersonen gerne im Rahmen der Kontinuität möglichst viel behalten sollten, egal wie viel. Meine Partnerin würde jetzt gerne ein duales Studium beginnen. Sie würde ihre (nicht meine) Tochter dann unter der Woche so gut wie gar nicht mehr sehen. Gibt mir das jetzt das Recht nach einer Trennung ihr Kind bei mir zu behalten? Wohl eher nicht, sie ist die Mutter, ich bin Bezugsperson und würde mich, falls es mal in einigen Jahren zur Trennung kommen sollte, abseits der Deutschen Familiengesetze, die maßgeblich aus einer anderen Zeit kommen, bei ihr dafür einsetzen dem Kind nicht eine wichtige Bezugsperson zu nehmen.

      Buntqualle wrote:

      Ich finde das schon etwas fragwürdig, dass man den Willen des Vaters über den der Mutter stellt bzw. diese gar nicht mal gefragt werden sollte.
      Das stimmt nicht, frag doch mal die meisten Väter nach ihrem Willen. Ich würde meine Kinder auch lieber jeden Tag bei mir haben, aber ich tue das nicht, WEIL ES SCHLECHT FÜR SIE WÄRE. Der Vater schlägt meistens schon einen Kompromiss vor.

      Buntqualle wrote:

      Ein WM ist doch für alle beteiligten auch finanziell, beruflich und privat eine komplett neue Umstellung und muss eben auch allen dreien passen bzw. Zu allen.
      Ja, ist eine Trennung auch. Hast du dich nicht getrennt, oder habe ich das falsch im Kopf? Falls ja, hast du ihn vorher gefragt, ob die Trennung finanziell, beruflich und privat für ihn passt?


      Buntqualle wrote:

      Bei einem WM müssen ja viele Punkte stimmig sein eine halbwegs gute Basis (die haben ja die meisten Leute die vor Gericht landen eben nicht), Alter des Kindes, Finanzen der Eltern etc.
      Wenn ihr für euch als Familie, die seid ihr ja durch die Trennung trotzdem dazu entschlossen habt und es das beste für euch ist, dann ist das ja legitim und gut. Ebenso, dass ihr euer Kind mit 4 Monaten in die Kita gegeben habt. Das soll eben jeder machen wie er es fürs beste hält.
      Wir haben uns nicht darauf geeinigt, unser Mediator (ich würde dem Mann heute umarmen und lange nicht los lassen, wenn ich ihn wiedersehen würde) hat meine EX klar gemacht, dass ihre Position, die sehr ähnlich zu deiner Position war, Unsinn ist und einfach darauf basiert, dass sie meine die Kinder würden ihr gehören bzw. dass der Kontakt zu ihr wichtiger sei als der zu mir. Da wir beide einen Prozess für die Kinder verhindern wollten und der Mediator sagte, er würde im Prozess wahrscheinlich mit angehört und meine Seite vertreten, hat sie nachgegeben. Wir sind hochstrittig, wir haben uns nicht freiwillig für das WM entschieden (jedenfalls nicht direkt), wir reden persönlich fast gar nicht (nur Whatsapp-Nachrichten um Termine der Kinder abzustimmen), wir haben kleine Kinder, wir wohnen nicht direkt neben einander, sondern nur in der gleichen Stadt, unsere Kinder dürfen nicht entscheiden, ob sie wechseln, weil sie in ihrem Altern nicht beurteilen können, was gut für sie ist, wir haben sicher keine gleichwertigen Bindungen sondern in versch. Bereichen ist Mama vorne, in anderen ich und wir haben die Kinder nie gefragt, wo sie wohnen wollen. Nach der Mia Checkliste fürs WM erfüllen wir 7 von 9 Punkten nicht. Also erzähl mir bitte nicht, dass das WM nur gut funktioniert, wenn gewisse Punkte erfüllt sind. In der KiTa haben die Erzieher er gemerkt, dass wir getrennt sind, als ich es denen nach einem Jahr erzählt habe.
      Nebenbei: das WM ist nicht das beste für mich, es ist einfach nur scheiße als Mann ganztags zu arbeiten und danach Kinder zu betreuen. Aber es ist das Beste für die Kinder


      Buntqualle wrote:

      Ein WM ab einem gewissen Alter ist ja bitte auch etwas anderes als bei einem baby und es der Mutter zu entreißen um es in eine ganztags tagesmutter zu geben halte ich doch für sehr fragwürdig.
      Wo da der Sinn sein soll..
      Vorher hieß es noch das Kind solle in die KiTa. Das Kind wird dir nicht "entrissen", was für ein Unsinn. Es hat dir nie gehört. Und über KiTa mit kleinen Kindern scheint der Vater eine andere Meinung zu haben als du. Du hast immer noch nicht beantwortet, warum deine Meinung "richtiger" ist als seine. Vielleicht hätte es sich ja auch anders entwickelt, vielleicht wäre seine Mutter mehr eingesprungen oder oder oder

      Buntqualle wrote:

      257 Euro sind ja auch wirklich nicht so viel wenn man bedenkt was es kostet eine Familie zu erhalten.
      Du hast keine Familie zu versorgen, sondern nur dich und euer Kind. Für dich selbst kannst du im WM selbst sorgen, denn du kannst dann arbeiten gehen. Für das Kind kriegst du dann immer noch Unterhalt + einen Anteil des Kindergeldes. Ich weiß nicht, aber ich würde nicht vom Geld meiner EX leben wollen, solange es einen andere Weg gibt, das ist wahrscheinlich sowas wie Stolz.

      Buntqualle wrote:

      Nach dem Diplom sieht das eventuell anders aus dann könnte man über alles noch mal sprechen.
      Und hier nochmal: es geht halt leider ums gute Geld. Und das ist es, was ich so traurig finde: da war ein Vater, der sich kümmern wollte. Er hatte nicht den besten Plan, aber egal, den hatte ich auch nicht. Es wäre aber für sein Kind in seinen Zeiten alleine verantwortlich gewesen. Und wahrscheinlich hätte er umplanen müssen, aber irgendwie schafft man das schon. Stattdessen wurde er, des Geldes wegen, zum Besucher seines Kindes degradiert und hat die Bindung zu seinem Kind verloren. Häufig passiert das, weil Väter es schwer verkraften, wenn sie neben der Partnerin auch noch das Kind verlieren. Denn genau das ist passiert. Und bitte, jetzt erzähl nicht, dass erweiterter Umgang sowas tolles ist. Denn wenn es so wäre, würdest du heute mit dem Vater tauschen wollen?

      Buntqualle wrote:

      Mich hat ja auch mehr interessiert wer die tage bestimmt keine WM Diskussion. Das können ja ohnehin nur die Eltern gemeinsam entscheiden.
      Leider ist das wahr, weil die politische Lobby von Kindbesitzerinnen leider so groß ist, dass diese Form der Argumente immer noch so häufig Gehör findet. Phrasen wie "Mutter Kind entreißen", "Hauptbezugsperson Mutter", "das Kind gehört zur Mutter" kann man heute einfach noch von sich geben und viele nicken. Wenn ich aber sagen würde "Frau hat nichts zu melden", "Frau gehört hinter den Herd", "Frau ist Für Haushalt und Kochen zuständig" würde mich jeder angucken wie einen Außerirdischen. Ich hoffe, dass ich auch mal eine Zeit erleben werde, wo man auch nicht mehr einfach so die ersten Sätze mal einwerfen kann.

      Denk wirklich mal drüber nach, denn du tust deinem Kind nichts gutes damit. Es wird die Beziehung zu einer der wichtigsten Personen im Leben des Kindes zerstört. Dieses Kind wird im Erwachsenenalter ggf. auch mal diese Bindungsstörung entwickeln und nicht in der Lage sein zwei Bezugspersonen zu akzeptieren. Und das ist ein Teufelskreis. Und selbst wenn nicht, wie soll Umgang mit anderen fremden Männern lernen, wenn es das nicht zu Hause üben kann? Denn Wochenend-Daddy ist was anderes als Vater.

      Damn, wieder so lang :(
    • Buntqualle wrote:

      Ich bin außerdem nicht komplett gegen ein WM ich hätte nur wenn es wirklich der Wunsch des Vaters gewesen wäre langsam begonnen. Erst erweitert und dann sehen wir wies als Eltern klappt und mit den Absprachen und dann erweitern. Vielleicht hätten wir am Ende auch ein WM gehabt.. Jedenfalls aber nicht von heute auf morgen mit einem baby.
      Man hätte der Trennung und uns als Eltern da es wirklich nicht gut endete Drohungen etc. Etwas Zeit geben müssen.
      Ich denke es hätte sich ein gutes a modell herauskristallisiert.
      Ich glaube, dass du das einfach nicht verstehen willst. Dein Ansatz kommt immer von: mein Kind gehört zu mir, lassen wir den Vater auch mal mitspiele, wenn es mir gefällt, dann auch ein wenig mehr.
      Das hat nichts mit Elternschaft zu tun, es ist einfach nur motiviert vom Besitzdenken des Kindes und zusätzlich kommt noch der materielle Anreiz des BU, denn mit dem kann man ja studieren, obwohl man eigentlich für das Betreuen bezahlt wird.

      Buntqualle wrote:

      Wenn ein Mann von knapp 3000 Euro monatlich auch plötzlich nur noch 1500 Euro verdient dadurch aber ebenso nicht mehr Zeit mit dem Kind möchte, hat das wohl tatsächlich einen finanziellen Hintergrund und nicht das Kind im
      Wo liegen denn deine Anreize? Als Partner ist er nicht zu gebrauchen, aber sein Geld nimmst du gerne? Klar, Rechtslage gibt es her, also begründen wir das doch mit dem Gesetz, denn das wird ja schon gut sein. Aber irgendwie sollten wir spätestens nach den Nürnberger Gesetzen gelernt haben, dass Gesetzgebung auch immer was mit Zeitgeist zu tun hat und nicht immer gut sein muss. Und dass das Wechselmodell besser als das ist, was du gerne hättest, hat man zumindest schon im Ausland gemerkt, vielleicht kommt es auch irgendwann mal in Deutschland an.
      Du finanzierst dein Studium über deinen Ex, weil es keinen Bafög gibt und benutzt euer Kind als Hilfsmittel, weil es die aktuelle Gesetzgebung hergibt. Aber daran findest du alles ok. Ich versuche es mal mit einem letzten Vergleich:

      Als Mein Urgroßvater junger Pole war durfte man in Deutschland den Besitz einer gewissen Religionsgemeinschaft an sich nehmen, wenn diesen Mitbürgern ein neuer Wohnsitz zugewiesen wurde. Er sagte immer, dass er nicht verstehen kann, wie Menschen sowas tun können, ihnen hätte doch klar sein müssen, dass das Unrecht ist, auch wenn es damals rechtens sei.

      Ich hoffe mal, dass mein Post so stehen bleibt, ich will damit niemanden verletzen, sondern die TO zum denken anregen.
    • Gut max dann erklär mir doch mal wie so eine Woche bei euch aussieht.

      Woche 1 bei dir
      Woche 2 bei deiner ex frau

      Wie viele Stunden /Tage wird euer Kind oder wurde rückwirkend als es 1 Jahr alt war fremdbetreut?
      Die ganze Woche oder nur stundenweise.. Erzähl doch mal.
      Was machst du wenn du auswärts arbeitest oder bei Dienstreisen wenn es in deine Woche fällt?
    • Meine 3 Kinder sehen mich 6 Tage die Woche, meine Ex jeden Tag (Sonntags sind sie ganz bei ihr), dafür habe ich 4 Nächste, meine Ex nur 3. Sie betreut nachmittags, ich Abends. Alle Ferien, Krankheitstage usw. werden hälftig geteilt, ich gehe alle 6 Monate zum Zahnarzt, sie zu den U-Untersuchungen und Impfungen. Förderverein, Klassenpflegschaft,... teilen wir hälftig. Ach ja, kein Kind wird länger als 14.00 Uhr betreut (außer mein Sohn hat Musikunterricht in der Schule, dann bleibt er bis 14.30 Uhr in der Schule, weil der Unterricht dann anfängt und ein Hin- und Herfahren keinen Sinn macht).

      Mein jüngster Sohn ging mit 4 Monaten in die KiTa, jeden Tag von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr. War eine Kostenfrage, er hat eh geschlafen, deshalb hat meine Ex ihn abgeholt und während dessen von zu Hause gearbeitet.

      Ich arbeite nie auswärts, mache keine Überstunden mehr (GLAZ-Konto seit einem Jahr bei +10, Sicherheitspuffer). Ich war in den letzten 18 Monaten auf einer Dienstreise (diesen Monat und Dienstag). Ich habe die Kinder Montag weggebracht, bin danach 300km nach Süddeutschland gefahren. Am Abend hat meine neue Partnerin die Kinder abgeholt und am nächsten Tag einen Tag Urlaub genommen, damit sie die kleinen nicht in die Betreuung fahren muss, der Große geht zur Schule. Meine Eltern waren im Urlaub, sonst hätten die geholfen. Ich bin Dienstag um 15.00 Uhr losgefahren, habe um 18.00 Uhr die Kinder bei meiner Ex abgeholt. Ich denke, dass einmal in 18 Monaten vertretbar ist, ich betreue ihr Kind zwischen 3 und 5 Tagen die Woche (sie muss arbeiten und studiert nebenberuflich, der Vater lässt sich nicht zur Hilfe motivieren).

      Ich weiß zwar nicht, was dir das hilft, aber zu deiner Info: Früher habe ich teilweise 300-400 Überstunden pro Jahr gemacht und war auch mehrfach im Jahr weg. Das Leben ändert sich aber, wenn die Frau nicht mehr will, also passt man sich an.
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