Tonaufzeichnung des Gerichtstermins beim Umgangsverfahren

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    • Tonaufzeichnung des Gerichtstermins beim Umgangsverfahren

      Hallo alle,

      die Termine des Familiengerichts sind ja nun leider nicht öffentlich.
      Ist es erlaubt, Tonaufzeichnungen des Termins zu machen?
      Oder kann man wenigstens auf einem Gerichtsschreiber bestehen?
      Kann man einen Zeugen, der dem Termin beiwohnt, hinzuziehen?
      Vielen Dank und viele Grüße

      Fero
    • Hallo Fero
      Tonaufzeichnungen sind selbstverständlich nur erlaubt, wenn alle Anwesenden zustimmen würden.
      Vergiss das lieber.
      Und auch was Protokollierung angeht, der Richter bzw. die Richterin sind Herr des Verfahrens....
      Ergo: nimm einen Anwalt oder Beistand mit.
      Beachte beim Beistand aber zwingend die Voraussetzungen.

      Gruß Tanja
      Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
      Mark Twain
    • Fero wrote:

      was verspreche ich mir davon? Ich möchte verhindern, dass nachher etwas zu meinem Nachteil behauptet wird oder im Protokoll steht, was nie oder anders gesagt worden ist.
      Verständlich.
      Trotzdem, vergiss es.
      Ich habe dem Richter bei der Bitte, eine Aussage ins Protokoll aufzunehmen, in die Augen geschaut. Er hat genickt und im Monate später vorliegen Protokoll stand nichts zu der Aussage.
      Dennoch konnte sich allein aufgrund meiner ausdrücklichen Bitte unsere Anwältin an die Aussage erinnern...

      Voraussetzung für Beistand vor Familiengericht: 12 FamFG (Wenn Du mit Anwalt kommst, wird meist ein zusätzlicher Beistand abgelehnt)

      Übrigens rate ich auch zur Beistandsmitnahme bei Jugendamtsterminen (§13 SGB X)

      Gruß Tanja
      Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
      Mark Twain