Gerichtsfeste Unterhaltsberechnung, kostengünstig

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      Hallo Hugoleser.

      Ich glaube, ich mache eine Steuerberatungskanzlei auf. Quatsch, das war nur ein Scherz.
      Die 24 Kilometer sind einfache Strecke zum Büro. Ich rechne das KM-Geld nicht dem geldwerten Vorteil hinzu, sondern die Lohnbuchhaltungssoftware macht das, weil die steuerlichen Vorschriften das so vorsehen. Ich habe keine Werbungskosten, weil der Arbeitgeber alle Kosten für das Fahrzeug deckt. Das Finanzamt rechnet mir als Werbungskosten 24km * Anzahl Arbeitstage/Jahr * 0,30 Euro als Entfernungspauschale an. Davon zieht es den Fahrkostenersatz des Arbeitgebers ab (Pauschalversteuerung: 24km * Arbeitstage/Jahr * (0,03*20000). Da bleiben dann meistens um die 100 Euro Werbungskosten hängen. Insgesamt habe ich nie mehr Werbungskosten als den Pauschbetrag. Über die steuerrechtliche Behandlung meiner Einkünfte muß sich der Anwalt oder das Jugendamt keine Gedanken machen.

      Die Steuererstattungen der letzten Jahre schwankten so zwischen 9 und 150 Euro.

      Das Schöne daran ist, daß eine Steuererstattung ja zum unterhaltsrelevanten Einkommen hinzugerechnet wird. Das Jobcenter hat mich gerade aufgefordert, eine Steuererklärung für 2018 zu fertigen, ich könnte ja eine Erstattung bekommen. Diese Erstattung führt das Finanzamt dann an das Jobcenter ab, was den Betrag mit meinen Leistungsansprüchen an das Jobcenter verrechnet. Das bedeutet für das Zeitmoment einer Unterhaltsfestsetzung, ich habe das Geld aus der Erstattung für den Unterhalt gar nicht mehr. Das zahle ich dann aus meinem Selbstbehalt. Und die 30 Euro für die Steuerberatungssoftware kann ich auch in den Schornstein schreiben.
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      Hallo zilpzalp
      Das Problem ist , Steuerrecht und Unterhaltsrecht sind 2 Paar Schuhe,lach. Beim Unterhalt wird gerechnet 24 x 0,30*2= 14,40 € pro Arbeitstag. Dann die 14,40 € x 260 Arbeitstage / 12 = 312 € im Monat an Werbungskosten. Du hast mit Sicherheit noch andere Werbungskosten, wie die Softwarekosten für das Steuerprogramm, die Kosten für das Konto, etc. Das sind Dinge daran denken die meisten nicht. Bei Steuererstattungen darf nur das zum Unterhalts relevanten Einkommen hinzugezogen werden was nicht auf den Kosten der Arbeit beruht. Wenn das Jobcenter das kassiert, dann kannst Du aber bei der Bereinigung des Einkommen darauf bestehen das die km vom Netto nach obiger Berechnung herangezogen werden. Ich denke mal wenn dann endlich mal Dein Einkommen korrekt bereinigt wird dann fällst Du auch aus der Arge heraus. Nur nicht aufgeben.

      LG Hugoleser
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      Hallo Villa
      Das kann man über einen Arbeitstage Rechner herausfinden. Bein meiner besseren hälfte sind es dieses Jahr bei 24 Urlaubstagen und ohne Krankheit bei einer 6 Tage Woche, 280 Arbeitstage.
      Da dieses von Bundesland zu Bundesland verschieden ist habe ich einfach mal durchschnittlich 260 Tage angesetzt . Ich füge mal den Link bei da kann sich dann jeder es selber ausrechnen. Es gibt sogar Betriebe wo auch noch Sonntags gearbeitet wird, da kommen die Angestellten sogar auf 300 Tage im Jahr.
      imacc.de/arbeitstage-rechner-arbeitstage-berechnen/

      LG Hugoleser
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      Danke für die vielen Tipps und Hinweise, lieber Hugoleser.
      Jetzt vermischen wir mal bitte nicht Steuer- Sozial- und Unterhaltsrecht. Sozialrechtlich gesehen ist der Firmenwagen KEIN Einkommen.
      Das letzte JC, welches das versucht hat, ist vor dem BSG eingeknickt. Früher haben sie mir ja immer den Regelsatzanteil für Mobilität als Einkommen angerechnet...Allerdings ist das Fahrzeug gegenüber dem JC logischerweise auch kein Aufwandsposten. DAS JC rechnet als Einkommen an, was mir zufliesst, also auf das Konto kommen würde. Würde. Aber sie bekommen die Steuererstattung ja gleich, weil sie sich das vom Finanzamt abtreten lassen, bevor die Erstattung überhaupt fällig ist (Abtretungsanzeige). Ach lassen wir das. Führt vom Thema weg.
      Wenn ich vom Jobcenter wegkomme, dann wohl erst, wenn es vielleicht nur noch 2 zu alimentierende Kinder sind. 3 davon könnten Stand heute auch noch locker ein Studium machen, wenn sie nicht vorher irgendwie auf die schiefe Bahn geraten. Bis dahin habe ich das Theather wohl alle Jahre wieder mal.
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      Hallo Hugoleser,
      ehrlich geschrieben weiß ich nicht, warum du mit einem Arbeitstage-Rechner für Steuererklärungen auf Fragen zum Familienrecht verweist (Übrigens rechnen auch Steuerberater grundsätzlich mit 220 Arbeitstagen/Jahr).Wenn deine Frau sechs Tage in der Woche arbeitet ist das noch kein Grund zu abstrahieren.
      Auch Anwälte rechnen bei einer Fünf-Tage-Arbeitswoche mit 220 Arbeitstagen pro Jahr. Ausnahmen davon sind zu begründen.

      Gruß

      Villa
      Leben und leben lassen
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      Hallo Villa
      Würdest Du freiwillig darauf verzichten, wenn Du mehr Arbeitstage und damit mehr kosten, diese dann abzurechnen? Denn wenn Du das machst, dann kommst Du unter den Mindestselbstbehalt, weil Du ja diese Mehr Kosten aus diesem Bezahlen musst. Stell Dir mal vor es gibt sogar Berufe wo Du mehr als 300 Tage im Jahr nachweislich tätig bist. Sollen dies Menschen alle auf die Anrechnung der Tage verzichten?

      LG Hugoleser
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