Heirat - was ändert sich?

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    • Hi,

      heute der wahrscheinlich letzte Post von mir in eigener Sache:

      Mein Kind hat sich auf meine Unterhaltsberechnung mit mir geeinigt.

      Wiederholt hat ihre Anwältin nicht in angemessener Zeit reagiert, auf meine Schreiben lange nicht geantwortet.

      Daraufhin bat mich mein Kind, ich möge doch den Unterhalt berechnen.

      Ich war einverstanden, unter der Bedingung, dass ich mich nicht gleichzeitig mit meinem Kind und später noch einmal mit der Anwältin auseinandersetze ...

      Da ich für einige Wochen in die Reha-Klinik fahren sollte, wurde ihr die Zeit knapp...

      Und mein Kind akzeptierte meine vorgeschlagene Unterhaltsberechnung, nachdem ich letztens schon die "kleinen Fehler" der Anwältin zugunsten der KM korrigiert habe. Somit liege ich zwar auf hohem Niveau der Zahlung, aber immer noch ein Stück unter dem Unterhalt, welchen ich allein für mich berechnet zahlen müsste.

      Ich habe lediglich die Kröte schlucken müssen, dass die KM weiter in Teilzeit arbeitet und ihr selbständiger Ehemann nur geringfügige (steuerpflichtige) Einkünfte hat... und daran offenbar nicht ändern will. Aber daran kann ich nichts ändern.

      So hat es also nach langer Diskussion doch noch eine Klärung gegeben, ohne dass ich einen eigenen Anwalt benötigte, nicht in ein Verfahren hineingezogen wurde.
      Wer nun die Rechnung des Anwältin meines Kindes begleicht??? Sicht die große Familie...

      Viele Grüße,
      fras12
    • Hallo,

      schön, dass es sich dann doch noch gelöst hat.

      Und was die Anwaltsrechnung des Kindes angeht: wenn du keine Zusage zur Übernahme der Kosten gemacht hast, ist es Sache des Kinder (oder Mama zahlt).
      Aber falls Kind zahlen muss, hat sie wohl auch etwas gelernt, vor allem, wenn sie dann aufgrund der Rechnung sieht, dass es so ist, dass du wohl mit deiner Argumentation von Beginn an Recht hattest.

      Ich wünsche dir gute Genesung in der Reha.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
    • Hallo *,

      der Sommer endet, der neue BAföG-Bescheid liegt vor und ich stehe wieder vor einer neuen Lebenssituation:

      Meine Ehefrau wurde entlassen, ist ohne Anspruch auf eine Lohnersatzleistung.

      Ich muss also zunächst den Eigenbedarf meiner Ehefrau decken, bevor ich meinem erwachsenen Kind den Unterhaltsbetrag zahle, der übrig bleibt.

      Dieser Betrag wurde bereits Anfang diesen Jahres ermittelt. Und nun zahle ich ihn erneut....

      Ich frage mich gerade, ob ich zu diesem "übrig bleibendem Unterhaltsbetrag" zusätzlich noch zur Zahlung der privaten Krankenversicherung verpflichtet bin.
      Wenn nicht mehr zu verteilen ist, ist doch eigentlich nicht mehr zu zahlen?

      Viele Grüße, fras12
    • fras12 wrote:

      Ich frage mich gerade, ob ich zu diesem "übrig bleibendem Unterhaltsbetrag" zusätzlich noch zur Zahlung der privaten Krankenversicherung verpflichtet bin.
      Wenn nicht mehr zu verteilen ist, ist doch eigentlich nicht mehr zu zahlen?
      Hallo Fras,

      so sehe ich das auch. Wenn nach dem Abzug des Unterhaltsbetrags an Deine bedürftige Ehefrau und Deines Selbstbehaltes nur noch ein Betrag x bleibt, musst Du die KV nicht aus Deinem Selbstbehalt oder dem Bedarf Deiner Frau decken.
      Bekommt Deine Tochter schon einen Zuschuss zur KV beim BaföG (immerhin 109 Euro)?

      Gruß Tanja

      Nachfrage: zum 1.8. haben sich doch beim BaföG u.a. die Einkommensfreibeträge und die BaföG-Sätze geändert, das ist im neuen Bescheid alles schon berücksichtigt?
      Jeder Mensch kann irren,
      aber Dummköpfe verharren im Irrtum.
      Marcus Tullius Cicero
    • Hallo Ihr Zwei,

      danke für Eure Antworten.

      BAföG ab neuem Studienjahr wurde erhöht. Und dabei ist ein entsprechender Freibetrag bei mir als Vater für meine Ehefrau ohne Einkommen berücksichtigt. Nur deshalb erhält das Kind überhaupt BAföG.

      Da ist dann der maximale Förderbedarf von 853,-EUR berücksichtigt, also inkl. des vollen KV- Anteiles.

      Wenn allerdings die KV in der BAföG-Berechnung als Förderbedarf auftaucht, muss er dann trotzdem von mir neben dem Unterhalt gezahlt werden??

      Meine Frage von heute Nachmittag (Zahlung über dem Selbstbehalt) gilt eigentlich nur für September.
      Ab Oktober wurde das neue, angepasste BAföG bewilligt. Dort gilt dann wieder die Quotelung für mich, weil diese günstiger ist - BAföG steigt um über 130,-EUR.

      Gruß, fras12
    • allo fras12

      fras12 wrote:




      Wenn allerdings die KV in der BAföG-Berechnung als Förderbedarf auftaucht, muss er dann trotzdem von mir neben dem Unterhalt gezahlt werden??
      Es wurde weiter oben schon erwähnt.

      Unterhaltsberechnung und BAFöG-Berechnung sind völlig verschiedene Sachen.

      Kein BAFöG-Amt kann sagen der Elternteil muss dass und dies an Unterhalt zahlen.

      KM