Auskunftsansprüche des Vaters über sein bei der Mutter lebendes Kind?

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    • Auskunftsansprüche des Vaters über sein bei der Mutter lebendes Kind?

      Hallo zusammen,

      meine Ex möchte nie mehr ohne Anwesenheit Dritter mit mir kommunizieren.
      Immerzu darf ich Schriftsätze an Ihre Anwältin übermitteln, oder zu einem Sozialarbeiter dackeln, sobald es etwas zu klären oder entscheiden gibt.

      Dieses kindische Verhalten geht mir dermaßen auf den Senkel, dass ich am liebesten ganz auf Kommunikation verzichten und nur noch auf mein neues Leben konzentrieren möchte.
      Aber da ist mein mir am Herzen liegender Sohn...

      Wir haben das gemeinsame Sorgerecht für unseren 5-Jährigen Sohn. Das Kind wohnt und lebt bei seiner Mutter.
      Ich habe 6-8 Tage Umgang pro Monat.

      Welchen Auskunfts- und Informationsanspruch habe ich bzgl. des gemeinsamen Kindes? Was kann ich von der Mutter verlangen? Und was, wenn sie sich dem verweigert?

      Mir schwebt ein 14-tägiger oder monatlicher Bericht vor, der alles vollumfänglich umfasst was geschehen ist.
      Also z.B. ärztliche Untersuchungen, Diagnosen, Behandlungen... Kindergartenereignisse... Therapiemaßnahmen... Gesundheitszustand... neue Entwicklungsschritte... Erziehungsdinge wie "Losungswort" beim Aufs-Töpfchen... etc. etc.

      Wer kann mir aus seiner Erfahrung berichten?

      Die Dame soll mir gefälligst sagen, was mit meinem Kind so los ist und was mit ihm so alles angestellt wird.
      Wie handhaben es andere Eltern?

      Momentan sind Kindesthemen bei einer Familienberatungsstelle aufgehängt und vom Gericht entkoppelt.
      Ist dies ein guter Weg oder lieber gleich Nägel mit Köpfen machen und die Regelauskunft mitsamt Entwicklungsbericht bei Gericht einklagen?

      Danke Euch!
      Es lebe die Revolution gegen das Unrecht! :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maestro ()

    • Hallo Maestro,

      gesetzlich wirst du da keine Chance haben.

      Ein mntl. schriftlicher Bericht, ist wohl etwas weit hergeholt??


      Beim gemeinsamen Sorgerecht musst du über Dinge die über das alltägliche hinausgehengefragt werden.
      z.B. Wahl der Religion, Wahl der Schule, Operationen usw.

      Kindergartenereignisse kannst du direkt beim Kindergarten einholen.

      Ein guter Weg wäre die Dinge nicht so tierisch ernst zu sehen.

      edy
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    • In meinem speziellen Fall ist ein monatlicher Bericht nicht übertrieben, Kind ist behinder, pflegebedürftig mit erheblichen Entwicklungsverzögerungen und Therapiebedarf.

      Ich will halt einerseits die Mutter haftbar machen können, falls sie dem Kind schadet und andererseits eine Rechtfertigung für später, wenn das Kind mal erwachsen ist. Sonst heißt es später "Papa, warum hast Du das zugelassen, dass Mama das mit mir macht?"
      Es lebe die Revolution gegen das Unrecht! :whistling:
    • Hallo Maestro,

      lass dir doch die Therapiepläne bzw, Ergebnisse/Fortschritte von der Therapierenden Stelle geben. Ebenso

      das verhalten des Kindes im Kindergarten.

      Ein Bericht der Mutter könnte aus "ihrer Sicht" erfolgen.

      edy
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    • Hallo Maestro,



      Maestro schrieb:


      Da kommt von der Ex natürlich der Kommentar "Besorg Dir den Sch... selber, von mir gibt es nix."

      Wenn dir dein Kind wichtig ist, dann setze auf Infos aus "erster Hand", sprich mit den Ärzten/Therapeuten/Kindergartenpesonal.

      Lass dir wenn möglich auch von denen Abschriften geben.

      edy
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    • Hallo Maestro,
      das tut jetzt nichts zu deiner Sache, aber könntest du bitte diesen bescheuerten Avatar entfernen oder austauschen. Ich empfinde das nicht nur eine Beleidigung für Frauen, sondern noch mehr für Männer. Mag deine Ex noch so bescheuert agieren, deswegen bist du doch immer noch kein hilfloses Opfer, das sich wie ein Hund behandeln lässt, oder?

      Gruß
      Kurt
    • Hallo,

      was ihr vermutlich braucht - für die Alltagsdinge - ist ein Übergabetagebuch.
      Die KM trägt ein was im Moment anliegt - besondere Medikamente, Töpfchentraining etc.
      Und evtl. andere Besonderheiten, bei Kindern mit Einschränkungen sind vielleicht auch bestimmte Verhaltensweisen wichtig zu wissen für den anderen.
      Und du trägst ein, dass du beispielsweise die Medikamente gegeben hast und ob er diese Verhaltensweisen auch bei dir an den Tag legt.

      Die Spezialinfos musst du dir schon selbst besorgen, beispielsweise darum bitten, bei den Hilfegesprächen in der Kita etc. eingebunden zu werden, einmal bei der KM und einmal bei den Stellen vor Ort, so dass du auch eine Info über solche Termine erhältst oder Kopien von Entwicklungsberichten. Ein monatlicher Bericht, das denke ich, vor allem von der KM ist übertrieben und unrealistisch.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
    • Moin,


      Maestro schrieb:


      Ich mache keinen Stress, den macht die Ex.
      Sie rastet bei Fragen, Kritik oder Vorschlägen sofort hysterisch aus.

      Maestro schrieb:

      In meinem speziellen Fall ist ein monatlicher Bericht nicht übertrieben, Kind ist behinder, pflegebedürftig mit erheblichen Entwicklungsverzögerungen und Therapiebedarf.

      Ich will halt einerseits die Mutter haftbar machen können, falls sie dem Kind schadet und andererseits eine Rechtfertigung für später, wenn das Kind mal erwachsen ist.
      @ Maestro, du merkst schon daß da was nicht zusammen passt.

      Abhilfe hier: Mutter erstreitet alleiniges Sorgerecht, wird bei deinem agieren wohl gelingen
      oder du liest dich hier ein: (ab S. 5 wirds beschrieben)

      karin-jaeckel.de/aktuelles/Auskunft_ueber_das_Kind.pdf

      @ edy,

      ich hoffe der Link ist erlaubt.

      Gruss
    • Hallo Kurt,
      Danke für deinen Hinweis. Mir ist das auch sehr sauer aufgestoßen.

      Allerdings hab ich das Bildchen anders interpretiert. Von den Proportionen her scheint mir das angeleinte Wesen ein Kind zu sein. Was die Sache nicht besser macht.

      Wie auch immer - in jedem Fall empfinde ich solche Statements als menschenverachtend und einfach würdelos. Na ja, über Geschmack will ich hier nicht streiten.

      Gruß
      Susanne
    • Hallo ( eine nette Begrüßung ist eine Wertschätzung den Antwortgebern gegenüber)

      Mein Profilbild bringt erstklassig zum Ausdruck wie es um die Chancen und Rechte von Trennungs-/Scheidungsvätern in Deutschland bestellt ist.
      Dass derjenige, welcher öffentlich auf Wahrheiten aufmerksam macht, unbeliebt ist, weil er die Komfortzone Dritter stört, ist sonnenklar.
      Menschenverachtend und würdelos ist es, wenn der Staat an den eigenen Kindern geizt (man vergleiche Sozial"hilfe" vs. Unterhalts"bedarf"), wenn er Kinder beiden Eltern entzieht oder Väter bis zum existenziellen Ruin zu Zwangsarbeit und Unterhalt verpflichtet usw.

      Zurück zum Thema:
      @sturkopp: Das passt schon zusammen. Ich agiere nicht aktiv gegen die Kindesmutter. Ich will mich nur absichern.
      Danke für den Link. Der Inhalt ist gut.

      Als voll Berufstätiger und Unterhaltslakai wünscht man sich natürlich schon eine Bringschuld der Kindesmutter bzgl. Infos über das Kind.
      Aber war irgendwo auch klar, das darf der Vater sich überwiegend auch noch selber darum zu kümmern hat...

      (Und ein Schluss)Gruß (würde diesen Eindruck noch zusätzlich untermauern)
      Es lebe die Revolution gegen das Unrecht! :whistling:
    • Moin,

      Maestro schrieb:

      Mein Profilbild bringt erstklassig zum Ausdruck wie es um die Chancen und Rechte von Trennungs-/Scheidungsvätern in Deutschland bestellt ist.
      Dass derjenige, welcher öffentlich auf Wahrheiten aufmerksam macht, unbeliebt ist, weil er die Komfortzone Dritter stört, ist sonnenklar.
      Menschenverachtend und würdelos ist es, wenn der Staat an den eigenen Kindern geizt (man vergleiche Sozial"hilfe" vs. Unterhalts"bedarf"), wenn er Kinder beiden Eltern entzieht oder Väter bis zum existenziellen Ruin zu Zwangsarbeit und Unterhalt verpflichtet usw.

      Zurück zum Thema:
      @sturkopp: Das passt schon zusammen. Ich agiere nicht aktiv gegen die Kindesmutter. Ich will mich nur absichern.
      Danke für den Link. Der Inhalt ist gut.

      Als voll Berufstätiger und Unterhaltslakai wünscht man sich natürlich schon eine Bringschuld der Kindesmutter bzgl. Infos über das Kind.
      Aber war irgendwo auch klar, das darf der Vater sich überwiegend auch noch selber darum zu kümmern hat...
      Es hat dich niemand gezwungen Vater zu werden, ist eine freiwillige Sache, also steh dazu und hör auf deine Ex zu stressen.

      Ich habe als Berufstätiger für 4 Kinder Unterhalt bezahlt, musste mich nie über eine Bringschuld oder
      Info´s streiten. Versuch es mal mit "in aller Ruhe, ohne Vorwürfe, ohne Neid und daraus folgend in Einigkeit das Kind betreffend". Versuch macht klug, glaube es mir.

      Zum Thema Sozialhilfe: Nimm den Unterhaltsvorschuss, adier das KG dazu und du landest beim Mindestunterhalt.

      Gruss

      sturkopp
    • Hallo Maestro,

      wie passt das denn zusammen: sich einerseits als geprügelten Hund und als hilfloses Opfer der Frauen und des Staates zu stilisieren und gleichzeitig als auf Krawall gebürsteter Revolutionär "gegen das Unrecht"?

      Nicht dass wir uns missverstehen: Niemand hier ist der Meinung, dass hierzulande alles in Butter ist beim Unterhalts- und Umgangsrecht. Sonst würden wir uns nicht schon seit vielen Jahren hier im Forum austauschen und gegenseitig helfen, Lösungen zu finden.

      Für diese Mischung aus Opfer-Mimimi und verbalem Auf-den-Putz-hauen gibts einschlägige Foren und Gruppen, bei denen du auch immer wieder mal auf das Bildchen deines Avatars stoßen wirst. Nochmal: Machs weg, es passt nicht in dieses Forum!

      Gruß
      Kurt
    • Hallo,

      @kurtkurt: Hilfslos fühle ich mich nicht, aber mißhandelt schon, da legale Abwehr und Gegenwehr in einigen Zusammenhängen kriminalisiert wird.
      Die Relativierei von Dir klingt für mich nach Schönmalerei und "Uns geht es doch gut"-Schafsgeblöke.
      Bild habe ich entsprechend angepasst. :D

      @sturkopp:
      Ich stehe zu meinem Kind, aber nicht zur Entrechtung und Erniedrigung, welcher der Staat hier mit seinem Klientel treibt.

      Mir knöpft "Madame" derzeit 50% meines Nettos ab, und noch mehr: Rechnet man die ganzen Kosten für Anwälte und Gericht rein, lebe ich unter der Selbstbehaltgrenze. Sie selbst hat genug um über die Runden zu kommen, trotzdem macht sie ihre gesetzlichen Ansprüche maximal geltend. Da erwartest Du, dass ich das entspannt sehe. Da geht bei einem schon die Hutschnur hoch.

      Wie kommst Du auf die Idee, dass ich die Exe stressen würde?
      Sie schickt mir ständig bösartige Schriftsätze, verklagt mich und zerrt mich vor Gericht.
      Ich will einfach nur meine Ruhe, die sie mir nicht lässt.

      Ansonsten falls noch jemand was zum Thema beizutragen hätte...

      Gruß
      Es lebe die Revolution gegen das Unrecht! :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Maestro ()

    • Hallo Maestro,

      Maestro schrieb:

      In meinem speziellen Fall ist ein monatlicher Bericht nicht übertrieben, Kind ist behinder, pflegebedürftig mit erheblichen Entwicklungsverzögerungen und Therapiebedarf.

      Ich will halt einerseits die Mutter haftbar machen können, falls sie dem Kind schadet und andererseits eine Rechtfertigung für später, wenn das Kind mal erwachsen ist. Sonst heißt es später "Papa, warum hast Du das zugelassen, dass Mama das mit mir macht?"
      wir sehen, du bist tiefenentspannt, zeigte auch dein Avatar. Der neue könnte ein Weg in die richtige Richtung sein :)


      Maestro schrieb:


      Wie kommst Du auf die Idee, dass ich die Exe stressen würde?
      Sie schickt mir ständig bösartige Schriftsätze, verklagt mich und zerrt mich vor Gericht.
      Ich will einfach nur meine Ruhe, die sie mir nicht lässt.
      Was glaubst du passt hier wohl nicht so wirklich zusammen?

      Gruss
    • Hallo Maestro,

      wie @kurtkurt schon schrieb, gibt es im deutschen Familienrecht einiges anzupassen.

      In diversen FB-Gruppen lese ich oft von "Ungereimtheiten" gegenüber dem anderen Elternteil.

      Es ist aber oft auch ein Ausdruck der eigenen Sichtweise ( "selbst macht man immer alles richtig " ) obwohl der andere Elternteil

      nur die gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpft.

      Hier im Forum halten wir uns aber an das z.Zt. gültige deutsche Familienrecht.

      Tipps dagegen, könnten für den Fragensteller sehr "teuer" werden.

      Will man die Gesetze ändern muss man einiges tun. z.B. demonstrieren, die "richtige" Partei wählen. sachlich in den Medien darauf hinweisen usw. dass alles braucht aber einen langen Atem.

      edy
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