Wird der Verlust als Gewinn angerechnet?

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    Am 02.08.2017 findet von 19 – 21 Uhr ein weiterer ISUV Fachchat mit Herrn RA Hofmann aus Tübingen statt. Der Fachchat ist den ISUV Mitgliedern vorbehalten. Nutzen Sie diese Möglichkeit um sich schnell und unkompliziert, kompetent zu informieren. Anmeldung unter Anmeldung Fachchat bzw. unter Fachchat@isuv.de
    • Wird der Verlust als Gewinn angerechnet?

      Hallo,

      Die Situation;

      Kind hat eigene Zinserträge von 60€ Jährlich aus einem Anlagebetrag von 7000€. Zinssatz ca.0,85%

      Vater möchte diese 60€ zur Anrechnung beim Unterhalt bringen.

      Die Inflationsrate beträgt z.Zt. ca. 1,5, %

      Der eigentliche Geld-Ertrag ist eigentlich ein Geld-Verlust?

      gerecht? oder Denkfehler?

      vG
      edy
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    • Hallo Edy, ich denke mal das diese 5 € monatlich , die sich aus der Jahreszins summe von 60 € ergeben gar nicht anrechenbar sind. Ganz abgesehen davon das allein die Inflationsrate von ca. 1,5 % gegenüber des gezahlten Zinssatzes von 0,85% eine Geldvernichtungsmaschiene ist.

      v.G.
      Hugoleser
    • Hallo,

      Eigentlich unfair, weil der Verbraucherpreisindex als Grundlage der Inflationsratenberechnung dient. Dieser geht aber von einer 2,3 Personen Durchschnitts-Familie aus bei der Warenkorbberechnung. Hier sind es aber ja keine 2,3 Personen mehr, sondern weniger (da nach Trennung). Das bedeutet, ein Teil der Inflationslast wird schon von Kind getragen. Das heißt, man müsste die Inflation, die dem Kind angerechnet wird, entsprechend anpassen, oder?
    • Hallo Popkultur

      Das unfaire daran ist das ein Unterhaltspflichtiger ja schon per se weniger Einkommen hat, dank Steuerklasse 1, dann genauso wie das Kind unter der Inflation leidet und ihm bei der Lebensgestaltung mangels erträglichen Auskommens verwehrt wird eine neue Familie zu gründen. Ob man dann noch bei dem Kind die Inflation anpassen sollte, sprich aus 5 € monatlich an Zinsen , 2,50 € zu machen, halte ich dann doch für übertrieben.
    • Hallo Hugoleser,

      Gut möglich. Noch zu bedenken ist bei der Schwammigkeit des "fairness-Begriffs", dass wer mehr Einkommen oder Vermögen hat, auch mehr absolute (nominelle?) Inflation hat. Ich wollte mich hier aber nicht auf eine Seite schlagen, sondern nur Erörtern und bestätigen, wie schwierig das Ganze offenbar sein kann, wenn man etwas "gerecht" machen möchte.

      Schöne Grüße
      Popkultur