"Hilft" das Familienstimmrecht Familien zu mehr politischem Einfluss?

    Am 27.09.2017 findet von 19 – 21 Uhr ein weiterer ISUV Fachchat mit Herrn RA Schwerin aus Jena statt. Der Fachchat ist den ISUV Mitgliedern vorbehalten. Nutzen Sie diese Möglichkeit um sich schnell und unkompliziert, kompetent zu informieren. Anmeldung unter Anmeldung Fachchat bzw. unter Fachchat@isuv.de
    • "Hilft" das Familienstimmrecht Familien zu mehr politischem Einfluss?

      Was meint ihr

      Lässt sich die Ungerechtigkeit zwischen Paaren mit Kindern und Kinderlosen durch ein Familienstimmrecht abbauen?
      Dieses Familienstimmrecht ist so geartet, dass die Eltern entsprechend der Anzahl der Kinder mehr Stimmen haben.

      Hintergrund:

      Singles haben in unserer Gesellschaft die Mehrheit, Familien sind in der Minderheit, obwohl sie die Leistungsträger unserer Gesellschaft sind.
      Nach Berechnungen des seriösen ifo-Instituts erbringt jedes Kind dem Staat im Durchschnitt einen Gewinn von rund 73 000 EURO.
      In der Politik sitzen an vielen Schaltstellen die Kinderlosen, die Merkels, die Roths, die Becks und wie sie alle heißen.

      Könnte ein Familienstimmrecht zu mehr Gerechtigkeit führen? :/
      Mit besten Grüßen<br>
      Josef Linsler <hr>
      <br><br>
      <hr>

    • Hm, du meinst weil die "Familienpolitik" aufgrund der "Altersrate" der Wählerschaft eher bei der älteren Generation liegt und diese andere Interessen vertreten, somit sumo sumatro auch dementsprechende Parteien wählen und die Familienpolitik ansich auf der "Strecke" bleibt?

      Wenn man sich mal überlegt, das 13 Millionen Kinder vorhanden sind und diesen über die Eltern ein Stimmrecht gibt, könnte dies sicherlich schon etwas bewirken, sofern die Eltern/Elternteile auch die Interessen der "Familie" vertreten (anstelle der eigenen)

      Die Debatte geht ja bin bis "von Geburt an" oder ab 12 bzw.14 Jahren (laut Bericht von MDR Jump März 2017).
      Die Anträge in die Politik gab es ja schon einige male -meine im Jahr 2003,2008 und jetzt im März 2017? - Bisher - wurde es immer abgelehnt.

      Die Idee an sich ist jedoch m.E. nicht verkehrt. Zumal dann die Politik, dass was Sie anpreißt auch halten "müsste". Ich glaube aber auch hier, müssten dementsprechend "Vorraussetzungen" geschaffen werden. Wenn wir uns einmal die ganzen "Tirraden" anschauen zwischen den ElternTeile , die m.E auch noch fleissig vom Staat gefördert werden, Ämter sowieso überlastet sind und nicht einmal mehr die Fälle real bearbeiten können & somit auch Fehlentscheidungen treffen, und man sich gewisse "Bewegungen" anschaut in welche Richtung es geht.. (und die sind im Grundkern selten pro Kind) wäre es schon ein wenig "Fatal" :whistling: -möchte- ich mal vorsichtig sagen, wenn ein ET für das Kind/ die Kinder wählen dürfte.

      Bestünde hier jedoch -anhand aktueller Situation- die Möglichkeit dies z.B. nur unter bestimmten "Vorraussetzungen" wahrnehmen zu dürfen (Ist sowas überhaupt machbar? ?( ) so denke ich, kann sich sicherlich viel verändern.

      Darüber muss ich aber ehrlich gesagt intensiver nachdenken und mich da mal "reinarbeiten" 8| um überhaupt -etwas sinnvolles- sagen zu können, anstatt nur eine "Mutmaßung" abzugeben :D
      Der Moment in dem wir aufhören füreinander zu kämpfen, ist der Moment an dem wir unsere Menschlichkeit verlieren.
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