Ausgleichszahlung Miteigentumsanteil versteuern?

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    • Ausgleichszahlung Miteigentumsanteil versteuern?

      Liebes Forum,

      ich habe zum Thema Übertrag Miteigentumsanteil gemeinsamer Immobilie (50%-50% Grundbuch) schon im Forum recherchiert und folgende Aussagen gefunden:
      - Übertrag im Rahmen der Scheidung = keine Grunderwerbssteuer für den übernehmenden Teil
      - Spekulationssteuer = fällt bei Eigennutzung oder Nutzung Erwerb älter als 10 Jahre nicht an für den abgebenden Teil

      Die Frage die ich noch nicht beantwortet gefunden habe:
      Muss die Ausgleichszahlung, die der abgebende Teil erhält, in irgendeiner anderen Form, z.Bsp. als "Sonstige Einkünfte" o.ä. versteuert werden?
      Wie und wo muss das auf der Steuererklärung angegeben werden?

      Freue mich auf ein Feedback von Euch oder den Link zu Antworten im Forum, die ich ggf übersehen habe.
      Gerne nehme ich auch noch Tips zum Notarvertrag mit, es gibt ja bestimmt schon viele von Euch die eine solche Übertragung hinter sich haben.
      Wo sind noch Fallstricke auf die ich achten muss? Ich bin der abgebende Teil, also der der einen Ausgleichsbetrag erwartet.

      VG Gefahrensucher

      PS: Wie kann es eigentlich sein, dass der übernehmende Teil ein halbes Haus kaufen kann aber zu wenig Einkommen hat und für alles andere Prozesskostenhilfe bekommt?! Kann doch irgendwie nicht "Recht" sein, oder?
    • Hallo,

      im Prinzip ist das doch nur eine Vermögensumwandlung: Haus gegen Geld.
      Und wenn keine Spekulationssteuer anfällt dürfte das auch nicht bei der Einkommenssteuer zählen, zumal du das Geld, was du damals für das Haus ausgegeben hast bereits versteuert war.

      Ja, ist die Frage mit der Prozesskostenhilfe. Das kann sich aber nach der Hausübernahme ändern.
      Lass das nicht deine Sorge sein.

      Sophie
      Niemals aufgeben, es gibt immer einen Weg, auch wenn er nicht zu dem Ziel führt, öffnet er meist neue Möglichkeiten!
    • Hallo,

      ich habe 2016 meine Haushälfte an meinen Ex zurück übertragen. Die mündliche Auskunft beim Finanzamt hier vor Ort lautete: Keine Steuerpflicht.
      Ich habe das mal so hingenommen.
      Aufgrund der o.a. Fragestellung habe ich aber nochmal gesurft und in § 23 EStG und den Kommentaren dazu gefunden, dass eine Versteuerung nach Ablauf des Spekulationszeitraumes nicht erfolgt.

      Wenn du ganz sicher gehen willst, dann frag doch mal bei der hotline der Finanzverwaltung nach. Telefonnummer für deine Stadt/dein Bundesland findest du im internet.

      Zum Notarvertrag selber
      lt. meinem Notar trägt die Kosten des Notars und der Grundbucheintragung der Erwerber. So stand es auch im Notarvertrag. Es war tatsächlich so, dass ich die Haushälfte abgab, dafür Geld erhielt und mich das Ganze nichts gekostet hat.
      Das hat mir gut gefallen :)

      Gruß PeGaSa11

      The post was edited 1 time, last by PeGaSa11 ().

    • Hallo,

      da kannst du mal sehen, wie unterschiedlich das ist.

      Ich stelle mich da immer ein bisschen dumm, gehe in meinem Wohnort mit meinen fertigen Steuerunterlagen direkt zum Finanzamt zur Sprechstunde. Da hatte ich dann halt auch den Notarvertrag mit und habe einfach mal ganz dumm gefragt
      - ich habe da Geld bekommen, wo soll ich das eintragen?
      Und dann kam halt die Antwort, nirgends, weil keine Spekulationssteuer mehr anfällt, weil der Zeitraum dafür rum ist.

      Gruß PeGaSa