Meine 7 jährige Tochter möchte bei ihrem Vater leben

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    • Meine 7 jährige Tochter möchte bei ihrem Vater leben

      Hallo zusammen,

      ich erhoffe mir ein paar hilfreiche Tipps im Umgang mit dem Thema. Meine Mini möchte gerne bei ihrem Vater leben. Wir haben uns vor 3 Jahren getrennt waren nie verheiratet. Ich habe noch zwei erwachsene Söhne aus meiner Ehe, die sind aber schon ausgezogen. Mini liebt ihren Vater abgöttisch und er sie auch. Wir sind uns nicht immer einig in der Kindererziehung und haben verschiedene Differenzen allerdings versuche ich meinem Kind zuliebe ein gutes Verhältnis zu ihm zu haben.

      Ich lebe in einer neuen Partnerschaft, Mini und mein Lebensgefährte verstehen sich sehr gut. Wir sind vor einiger Zeit ca. 40 KM weit von unserem Heimatort gezogen, dies hat unter anderem den Hintergrund, dass Mini in dieser eher ländlichen Gegend freier aufwachsen kann, wir haben vorher in der Stadt gewohnt. Sie geht seit September diesen Jahres in die Schule. Dort läuft auch alles sehr gut. Mini hat schon des Öfteren den Wunsch geäussert bei Papa zu wohnen. Jetzt stehe ich vor der Situation, dass sie am Wochenende weinend von Papa zurück kam und nicht nachhause wollte, sie möchte bei Papa leben. Ich versuche die beste Entscheidung für mein Kind zu treffen aber ich tue mich ehrlich gesagt sehr schwer damit sie ziehen zu lassen. Er hat noch keine eigene Wohnung, er arbeitet Ganztags. Seine Worte: " eine Wohnung hab ich schnell, die neue Schule für Mini wäre nur 150m von meiner Arbeit entfernt also alles klar!" Äh ja ein bisschen wenig wie ich finde. Ich bat ihn seit der Trennung schon mehrmals auch als wir noch in der Stadt wohnten sich mehr um Mini zu kümmern da sie ihn a) wirklich sehr vermisst und ich b) eine Zeitlang Schicht gearbeitet habe und seine Unterstützung gut hätte gebrauchen können. Dies hat nicht funktioniert, er hat Mini sehr selten mal zwischendurch genommen, eigentlich ist er ein alle 14 Tage Daddy. Auf meinen Vorschlag doch in unsere Nähe zu ziehen und Mini öfter zu sehen bekam ich zu hören ich sei ein "egoistisches Miststück" und würde nur an mich denken.

      Er ist der Meinung die Kleine kann sofort zu ihm ziehen, Umschulen usw. das ist ja alles kein Problem und so eine 7jährige ist auch keine Herausforderung ach eins noch was mich wirklich auch immer sehr ärgert: er sieht sie alle 14 Tage von Fr. Nachmittag (spät) bis Sonntag in 9 von 10 Fällen werde ich Samstags schon gefragt wann er Sonntags die Kleine bringen kann schließlich hat er ja noch was vor.



      Ich will das Beste für mein Kind und ich bin die letzte die sie zwingen würde bei mir zu leben denn ich liebe sie sehr und will eigentlich nur, dass es ihr gut geht. Ich zweifle allerdings stark daran, dass er das hinbekommt.

      Für ein paar Tipps bin ich wirklich dankbar!

      Viele Grüße Kouklara
    • Hallo Kouklara,

      Problem ist hier die Entfernung der beiden Wohnungen zwischen dir und deinem EX.

      Sonnst wäre ein Wechselmodell eine gute Sache (zumindest könnte das Kind sich so ein eigenes Bild machen ).

      Hier wäre meiner Meinung nach, ein gemeinsames Gespräch bei einer Familienberatungsstelle sinnvoll.

      Man sollte alle Daten sammeln, die für, und die gegen einen Aufenthaltswechsel sind.

      Beide Eltern sollten ihren "Egoismus" zurückstellen, nur das Kindeswohl zählt.

      lg
      edy
    • Hallo,

      40 km sind doch machbar. Da der Papa das Kind derzeit nur alle 14 Tage hat. Wäre es vielleicht erst mal sinnvoll den Umgang auszuweiten. Wie wäre es mit alle 14 Tage von Donnerstag bis Montag und evtl. dazwischen noch mal. Gegebenenfalls könntet Ihr auch im Sinne des Kindes ein Wechselmodell vereinbaren. Wenn dies die Wohnsituation etc. zulässt.

      Fände ich für die Tochter super. Da Sie ja selber gern mehr Kontakt mit dem Papa möchte. Ihr könntet dies doch mal bei einer Mediation bei der Erziehungsberatung oder JA besprechen.

      Finde ich toll das du dem Vater mehr Kontakt ermöglichen willst. Das wird dir deine Tochter später hoch anerkennen. Viel Glück!

      Das Thema wurde am 28.10.15 gestartet. Bitte immer auf das Datum achten (edy)
    • Hallo, vielleicht könnte man es ja erst so machen, dass der Vater das Kind bis zum Ende des Schuljahres noch zu der alten Schule bringt. Über diesen Zeitraum kann man ja auch ein Wechselmodell realisieren. Am ENde des Schuljahres kann man ja dann nochmal sehen, wie es weiter geht.
    • Hallo,

      Also in dieser Sache würde ich eine Familienberatung einsetzen.
      Der Vater täte gut daran, die Sache insoweit ernst zu nehmen,
      daß ihm daran liegt, daß es für seine Tochter zu keiner totalen Enttäuschung kommt.

      Der Kommentar: "so eine 7jährige ist auch keine Herausforderung"

      deutet in meinen Augen darauf hin, daß er die Sache nicht mit dem nötigen Ernst angeht.
      Ist er bereit, beruflich und privat zurückzustecken und einige Änderungen vorzunehmen,
      wenns dann doch nicht so gut klappt ?
      Gesteht er seiner Tochter einen langsamen Anfang und eine Eingewöhnung zu ?
      Den Vorschlag, in eure Nähe zu ziehen, sollte er ernsthaft erwägen !
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