Petition

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    • Hallo,

      ich finde die Petition sehr schwach gezeichnet. So werden wir nichts erreichen. Das Forum hier hat ca 13000 Mitglieder
      Aktuell sind ca 70 Angemeldet das heißt irgendwie auf dem aktuellem Stand.
      Unsere Petition ist seit 10Tagen zeichenbar.

      Trotz dem gibt es noch nicht mal 200 Mitzeichner.
      Wie viele Mitglieder hat unser Verband?

      Geht es Euch allen nur um die günstigen Anwaltsberatungen? Wenn sich etwas ändern soll in Unserem Land dann nur wenn wir alle aktiv werden. Ihr sollt hier keine Staubsauger oder Händyverträge kaufen, es geht lediglich darum das die Gleichberechtigung der Eltern zum Diskusionsthema wird. So wie eingereicht wird keine Petition Gesetz, wenn wir Uns schon an der Formulierung stoßen wird sich nie etwas ändern nach dem Moto: teile und hersche.

      Hier noch der Link direkt zur Petitionsseite ich Hoffe das passt zu den Forumsregeln.
      epetitionen.bundestag.de/petit…on_54103.mitzeichnen.html

      The post was edited 1 time, last by Sekue ().

    • ISt doch toll. Wenn Eltern ein Wechselmodell wollen, dann sind Sie sich in aller Regel einig. Die Masse der Fälle dürfte wohl eher im Streit liegen. Daher wäre es sinnvoller das Wechselmodel als Grundmodell (muß) zu eteablieren. Maßnahmen einer Seite wie Verweigerung sollten dann klat mit einer Ordnungswidrigkeit bis hin zum Entzug des Sorgerechts geahndet werden. Ih kann diesbezüglich leider nichts aber auch gar nichts in dieser Petition erkennen!?
      Gruß Ephesus
    • Hallo edy, hallo Sekue,

      ich habe mir die Petition auch mehrfach durchgelesen und sehe das ähnlich wie Ephesus. Das Wechselmodell wird nicht explizit als der "Normalfall" gefordert, sofern das praktisch machbar ist (z.B. Wohnort) und dem Kindeswohl nicht schadet, sondern es heißt, man fordere Regelungen, die es Eltern "ermöglichen", das Wechselmodell zu praktizieren. Gerichte sollen "Impulse" gegeben werden, und staatliche Stellen sollen bei zerstrittenen Eltern "nachhaltig unterstützen".

      Nach jahrelanger Erfahrung mit Versuchen, in Berlin etwas zu bewegen, sehe ich vor meinem geistigen Auge schon die Antwort:
      "Was wollt ihr denn? Es ist doch schon jetzt "möglich", das Wechselmodell zu praktizieren, und schon jetzt kann das JA bzw. der Soziale Dienst des JA als Mediator fungieren, und selbstverständlich war schon immer das Kindeswohl der entscheidende Punkt. Und da gerade im Familienrecht immer der Einzelfall betrachtet werden muss, halten wir das bisherige System für ausreichend und bewährt. Sowohl die JA als auch die Gerichte müssen Spielraum für Individuelles haben."...
      Ich befürchte, dass eine so unkonkret formulierte Forderung ins Leere läuft.

      Nichtsdestotrotz habe ich die Petition mitgezeichnet, da ein "Impuls" immer noch besser ist als gar nichts, aber ich kann verstehen, wenn manche nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Überzeugung nicht mitzeichnen.

      Gruß, HT
    • Hallo,

      natürlich habt Ihr recht, dass die Petition ruhig etwas deutlicher, fordernder Formuliert sein könnte. Ich denke aber das eine Petition auch nur ein Mittel ist Öffentlichkeit zu generieren. Das ist auch das was den Bundestag aktiv werden lässt. Bei 50000 Mitzeichnern könnte man da in der Anhörung ja noch nachlegen. Wobei mich vor allem stört das Eltern welche sich nicht einig sind diesbezüglich keine Rechtssicherheit erlangen können da in der Praxis meißt die alte tradition Kinder bei der Mutter Vater zahlt aus bequemlichkeit (Ist ja üblich damit einfacher zu begründen) verordnet wird. Was in der Petition zumindest in der Begründung aber tatsächlich neu ist, dass die Unterhaltszahlunghen einen Erweiterten Umgang ab ca 30% berücksichtigen sollen. Auch eine Teilung des Kindergeldes ist genannt. Es fehlt aber auch wieder ein Bezug zum Melderecht doppelter Wohnsitz.

      Besser geht immer. Aber es braucht auch den öffentlichen Diskurs darüber.

      Gruß Sekue

      The post was edited 1 time, last by Sekue ().

    • Hallo Forenadmin,

      der Petition folgen bzw. begleitend stattfinden sollte kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Penetrieren, bis das Thema Wechselmodell und die Problematik, mit verweigernden Müttern, unsinnigen Urteilen für Unterhaltszahlungen durch den Vater bei weniger als 50 % Betreuung usw. wirklich in der Gesellschaft angekommen sind!

      Es gilt eine Öffentlichkeit zu schaffen und ein Bewusstsein, dass das Wechselmodell normal und das Residenzmodell veraltet und zudem schädlich für die Kinder ist. Ein Vater MUSS das Recht auf seine Kinder UND auf freie Gestaltung seiner Arbeitszeit erhalten, um seine Kinder zu betreuen. Auch das fiktive Einkommen ist unsinnig, denn es wird immer nur bei Vätern angerechnet. Mütter, die nicht arbeiten wollen, haben nichts zu befürchten.

      Dies alles muss gezielt und penetrant in die Öffentlichkeit. Damit sich zukünftig die Mütter nicht mehr trauen, das Residenzmodell zu leben, sondern endlich eine Gleichberechtigung bei Betreuung und Finanzierung der gemeinsamen Kinder auch vom Mann und Vater gelebt werden kann!

      Liebe Grüße von Frau Glück
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