Presseerklärung 44 2013 - “ISUV-Report“ 138“ – Leitziel des ISUV: In einer Lebenskrise zusammen mit Betroffenen eine Strategie finden – Chancen zum Neuanfang schaffen

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    • Presseerklärung 44 2013 - “ISUV-Report“ 138“ – Leitziel des ISUV: In einer Lebenskrise zusammen mit Betroffenen eine Strategie finden – Chancen zum Neuanfang schaffen

      Die neue Ausgabe der Zeitschrift des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) befasst sich mit aktuellen Themen des Familienrechts und der Familienpolitik. Im „ISUV-Report“ 138 weist der Titel auf das Leitziel des ISUV hin: Menschen in einer schweren Lebenskrise Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, mit Ihnen zusammen eine Strategie entwickeln, wie sie die Krise mit dem Rat der ISUV Aktiven und den Informationen des ISUV bewältigen können und gestärkt aus der Krise kommen. Motto ist immer Kommunikation statt Konfrontation, vermitteln und so den zerstörerischen Rosenkrieg vermeiden. Leitthema in diesem „ISUV-Report“ ist eine Nachlese zum Familiengerichtstag in Brühl im September 2013. Schließlich werden dort die Tendenzen des Familienrechts und der Familienpolitik deutlich. Weitere Themen in diesem “ISUV-Report“ sind: Steuertipps für 2013, Umgangsverweigerung und die Folgen, der Zugewinnausgleich und das Nebengüterrecht, Versorgungsausgleich – warum sich ein Minijob lohnt, die Entwicklung des Familienrechts in der Bundesrepublik, auch der Aspekt Paarpsychologie ist berücksichtigt: „Was Paare unzertrennlich macht“. Wie in jedem „ISUV-Report“ , die „Urteilsbank“ mit familienrechtlich relevanten Urteilen des Bundesgerichtshofs und der Oberlandesgerichte. Im „Internteil“ finden sich bundesweit alle Veranstaltungen der ISUV-Kontaktstellen.

      Leitthema im „ISUV-Report“ 138 ist die Nachlese zum Familiengerichtstag in Brühl 2013. In der Kolumne (Seite 4) gibt Professor Siegfried Willutzki, der „Gründer“ des Familiengerichtstags, einen Überblick von den Ergebnissen in den Arbeitskreisen. Des Weiteren gehen wir der Frage nach, wohin steuert das Familienrecht (S.7). Breiten Raum nahm auch das Wechselmodell – siehe hierzu auch ein Vortrag von Prof. Hildegund Sünderhauf (S.5). Zum ersten Mal gab es dazu zwei Arbeitskreise – einer von Sünderhauf geleitet, die sehr gut besucht waren. ISUV hat für sein Anliegen – Festschreiben des Wechselmodells im Gesetz – eine Broschüre verfasst mit dem Titel: „Vom starren Residenzmodell zum individuellen Wechselmodell – Plädoyer für eine sozialpolitisch notwendige und psychologisch sinnvolle gemeinsame Elternschaft nach Trennung und Scheidung“. Diese Broschüre wurde beim Familiengerichtstag sehr lebhaft nachgefragt.
      Auf der Bundesdelegiertenkonferenz im November 2013 wurde ein neuer Bundesvorstand, eine neue Schiedskommission und Kassenprüfer gewählt. Näheres zu denISUV-Personalien auf der Seite 6 in diesem „ISUV-Report“.

      Im sehr lesenswerten „Brennpunkt“ (Seite 11/12) zeigt eine betroffene Zweitehefrau auf, wie es gerade in Zweitfamilien zu Umgangsvereitelung kommen kann. Ihre Quintessenz: „Ja, ich habe gewusst, dass er ein Kind hat. Aber ich habe nicht gewusst, auf welche Ideen eine raschsüchtige Erstehefrau kommen kann. Ich konnte auch nicht ahnen, dass der Gesetzgeber die Gesetze ändern und der Unterhalt so deutlich ansteigen würde, während der Selbstbehalt auf derart niedrigem Niveau verharrt, dass eine Zweitehefrau quasi arbeiten gehen muss, wenn sie selbst Kinder hat, weil sie nur nachrangig ist und für sie das Einkommen nicht reichen muss.“
      Psychologische Themen werden von unseren Mitgliedern gefordert. Eine zentrale Frage ist bei jeder Trennung und beim Neubeginn: „Was Paare unzertrennlich macht – Wie lässt sich der Tod der Liebe verhindern“. Im Artikel (13/4) werden praktische Tipps gegeben, worauf man in einer Beziehung oder bei einer Beziehung achten sollte. Allerdings gibt es eine Prämisse, an der niemand vorbeikommt und die der Autor Ernst Gailer am Ende hervorhebt: „Es ist grundfalsch jemanden zu lieben, der einen nicht genauso zurückliebt. Das Kennzeichen echter Liebe ist nun einmal die Gegenseitigkeit der Gefühle.“
      Zum letzten „ISUV-Report“ gab es ein breites Echo, das im Leserforum veröffentlicht ist: „ISUV-Wahlprüfsteine 2013: Die Stolpersteine zur Macht“, zum „Brennpunkt“ erreichte uns die Zuschrift einer Zweitfrau: „Auch die neue Familie ist schützenswert.“, ein Thema, das immer wieder Emotionen bei Betroffenen auslöst –„Versorgungsausgleich – über den Tod hinaus“, ein Leserbrief erhielt einen „Schneeball“ zurück: „Institutionen schüren bei Trennung und Scheidung oft den Geschlechterkampf – kindgerechte Lösungen wären vorhanden“, schließlich auch eine kritische Stellungnahme zum Wechselmodell: „Wechselmodell – nur wenn die Eltern miteinander kommunizieren“.

      ISUV kooperiert mit der Partnerbörse Parship, warum sich ISUV und Parship ergänzen können, wird auf Seite 24 erklärt. ISUV-Mitglieder erhalten bei Mitgliedschaft einen Rabatt von 20 Prozent.
      Wie in jedem „ISUV-Report“, auch diesmal die „Urteilsbank (S. 17 – 21) mit ausgewählten und kommentierten Entscheidungen des BGH zu Bereichen des Familienrechts durch Rechtsanwalt Simon Heinzel. Des Weiteren finden sich relevante familienrechtliche „Urteile in Leitsätzen“ der verschiedenen Oberlandesgerichte.
      Im Kaleidoskop werden ironisch-humoristisch-satirisch allzu menschliche Aspekte von Trennung und Begegnung, von Glück und Unglück aufgegriffen. Diesmal geht es um passende aktuelle Weihnachtsgeschenke, die dann auch die Trennung „überleben“.Dieses“ Kaleidoskop im Dezember wird von den Mitgliedern erwartet, es ist inzwischen Kult, wie der Rückblick auf vorangegangene Kaleidoskope zu Weihnachten zeigt.

      Interessierten Redakteuren/Innen bieten wir gerne an, die neue Ausgabe der Vereinszeitschrift sowie unsere Broschüre zum Wechselmodell kostenlos bei unserer Geschäftsstelle in Nürnberg zu bestellen.



      Kontakt

      Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV), ISUV-Bundesgeschäftsstelle, Postfach 210107, 90119 Nürnberg, Telefon 0911 550478, info@isuv.de ISUV-Bundesvorsitzender Josef Linsler, Ulrichstraße 10, 97074 Würzburg, Telefon 170 4589571, j.linsler@isuv-online.de