KU wenn Kind im Internat

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    • KU wenn Kind im Internat

      Hallo Zusammen,
      die Tochter meines LG wird im kommenden August 18 Jahre alt.
      Ebenfalls wird sie die Realschule im nächsten Sommer abschließen.

      Nun hat sie sich in den Kopf gesetzt, anschließend das Abitur in einem
      Internat machen zu wollen.
      Wegen schlechter Noten ist sie vor 2,5 Jahren vom Gymnasium in die
      Realschule versetzt worden.
      Der jetzige Notendurchschnitt ist mittelmäßig...!

      Ist sie trotzdem noch ein priviligiertes volljähriges Kind?
      Muss mein LG die hohen Internatskosten tragen?

      Viele Grüße
      Die Triene
      LG
      Triene


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      Es bereitet doppeltes Vergnügen, einen Betrüger zu betrügen...! (Jean de la Fontaine)
    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Zusammen,

      @ Sophie
      da das Mädchen dann ja 18 ist, entscheidet sie das doch selbst!

      @ Wolfgang
      Das Mädchen hat doch aber nach wie vor den Wohnsitz dann bei der Mutter?!
      Oder meldet man sich im Internat auch mit Wohnsitz an?
      Oh man...!

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Wolfgang,

      nein, in dem Internat wird sie dann auch wohnen.
      Es handelt sich dabei um ein anderes Bundesland.

      Derzeit ist sie dort ja auch noch nicht, hat es sich
      aber wir kommendes Jahr (nach dem Realschulabschluß)
      in den Kopf gesetzt.
      Sie ist dann gerade 18 geworden (August)

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Triene,

      da das Kind in einem Internat nicht wirklich "in einem eigenen Hausstand" wohnt, sehe ich den Punkt der Leitlinien als nicht gegeben. Es ist wohl eher doch ein privilegiertes Kind.
      Für mich ist da die Frage, wer für die finanzielle Verpflichtung in vollem Umfang eintreten muss, welche die 18-jährige mit ihrer Anmeldung im Internat eingeht. Die Kosten für ein gutes Internat liegen fernab denen von Studiengebühren.
      Das Internat, welches ich in meiner Jugend besuchte, kostet heute 2.200 € im Monat (hat vor 40 Jahren schon 1.500 DM gekostet).
      Ich denke nicht, dass eine 18-jährige eine solche Verpflichtung ohne Bonitätsnachweis einfach eingehen kann. Und ich denke auch nicht, dass der unterhaltspflichtige Vater verpflichtet ist, in diese Verpflichtung einzutreten.
      Ich glaube eher, dass die Internatsleitung eine eigenständige Anmeldung trotz der Volljährigkeit ohne Einwilligung der Eltern (die wollen schließlich ihr Geld sicher bekommen) nicht annehmen wird.
      Auch glaube ich nicht, dass sich die Tochter dieses "Schulgeld" erstreiten kann (vorausgesetzt, die Eltern wären überhaupt leistungsfähig), da es sich nicht um eine Folge einer gemeinsamen elterlichen Entscheidung über die Schulbildung handelt.

      Grüße
    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Mad-Max,

      also das Internat ist im Grunde eine staatl. Institution aber mit Wohnmöglichkeit.
      Ich hatte schon befürchtet, dass dies nicht als "eigener Hausstand" gelten könnte...!
      In diesem Fall kostet die Wohnmöglichkeit (eine Art Wohnheim...) dort Eur 450,- + Verpfl. Eur 198,-
      also pi mal Auge Eur 650,-. gesamt...
      Und die Mutter ist nicht leistungsfähig!

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Triene,

      dann würde ich das so in Richtung Student mit eigenem Hausstand rücken. Der Bedarf ist hier 640 € moantlich. Sonstige Aufwendungen gibt es wohl nicht, sodass mit 640 € der Bedarf gedeckt sein dürfte. das Kindergeld ist durchzureichen, womit ca. 500 € Unterhalt zu leisten ist.
      Womit begründet die Mutter die Leistungsunfähigkeit?

      Grüße
    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hi Mad-Max,

      die Mutter arbeitet nur halbtags und verdient netto Eur 600,-...
      damit dürft sie nicht leistungsfähig sein!

      Wenn die Tochter aber Student mit eigenem Hausstand ist, dann ist sie ja wohl nicht mehr priviligiert und somit erst im 4. Rang zu bedienen... oder?

      D.h. sie bekommt eigentlich gar nichts mehr!
      Seh ich das richtig?

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Triene,

      jetzt bekomme ich Deine beiden Threads erst gedanklich zusammen. Jein, denn sie ist ja noch in der allgemeinen Schulausbildung.
      Wie ein Gericht das beurteilt, kann ich wirklich nicht sagen. Wäre sie nicht privilegiert, hat die Mutter keine erhöhte Erwerbsobliegenheit. Ist sie privilegiert muss die Mutter mehr arbeiten.
      Auch im 4. Rang ist die Tochter unterhaltsberechtigt, nur eben nach den minderjährigen Kindern und den 2 Müttern. Und der Selbstbehalt läge dann bei 1.100 €.
      Man könnte natürlich sagen, dass die allgemeine Schulasubildung abgeschlossen sei und das mit dem Internat verbundene Abitur eine studiumsvorbereitende Maßnahme ist....alles sehr weit hergeholt.

      Ich denke, dass in Euremn Fall die Richtung so aussehen sollte:
      1. Kind bleibt privilegiert, da das Abitur nach der Realschule jederzeit auch ohne Internat auf einem Gymnasium erreicht werden kann und das Kind in dieser zeit weiterhin bei der Mutter leben kann. Es sind dadurch keine Nachteile zu erwarten.
      2. Mutter muss wegen 1. ihre Erwerbstätigkeit ausweiten, um ihrer Unterhaltspflicht nachzukommen.

      Das hilft Euch beiden mehr, als bezüglich der Tochter an 100 € monatlich herum zu verhandeln.

      Grüße
    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hi Mad-Max,

      uns wäre auch lieber, die Tochter bliebe priviligiert.
      Es ist ja nun nicht so, dass wir ihr nicht wünschen würden, dass sie ihren Weg geht!
      Wobei ihr Notendurchschnitt wie gesagt eher darauf hin deutet, dass sie das ohnehin nicht schaffen wird (sie ist eher auf Feiern mit Freunden aus, als aufs lernen :-))
      War ich in ihrem Alter auch... also das ist kein Vorwurf!
      Das Mädel ist schon ok!

      Nichts desto trotz ist die Befürchtung da, dass mein LG dann aufgefordert wird, diese Wohnheimkosten und Verpflegung als Mehrbedarf zahlen zu müssen und er den Unterhalt zusätzlich leisten soll.

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hallo Mad-Max,

      brauchst gar nicht bohren :)
      die Mutter meint, sie könne nur halbschichtig arbeiten, weil sie den Rest der Zeit noch für die derzeit 13,5 Jahre alte andere Tochter da sein muss!

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      hallo Max,

      da das Kind in einem Internat nicht wirklich "in einem eigenen Hausstand" wohnt, sehe ich den Punkt der Leitlinien als nicht gegeben
      sehe ich anders !
      da steht eben drin dass - als 1 von 4 Voraussetzungen, die alle 4 erfüllt sein müssen - ein Wohnen bei ET ist. und wenn Kind in Internat lebt, dann lebt es eben nicht mehr bei ET !
      es ist eben nicht erst bei eigenem Hausstand ausgeschlossen.
      [COLOR=#336666]mfg WB - für die Kontaktstelle Wiesbaden [/color]

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    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Puhh Wolfgang,

      jetzt muss ich auf all Deine Kritik antworten.

      Also, in diesem Fall bin ich mir einfach nicht so sicher wie Du, was ich ja auch so geschrieben habe; denn ich denke, dass ein Internatsaufenthalt das Wohnen bei den Eltern bzw. einem Elternteil nicht beendet. Du hast ja sicher auch bemerkt, dass ich da sehr am Schwanken war, wie dieser Internatsaufenthalt zu werten ist: Wie ebi einem Stdenten, der im Wohnheim wohnt, oder wie bei einem minderjährigen Internatsschüler.
      Auf keiner der beiden Möglichkeiten würde ich bestehen wollen.

      Grüße
    • RE: KU wenn Kind im Internat

      Hui,

      also mal wieder so ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden.

      Warten wirs also ab, ob Töchterlein dieses Ziel nun weiter verfolgt und lassen es letztlich darauf ankommen....!

      LG
      DieTriene
      LG
      Triene


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