Verjährungsfrist Berechnung Versorgungsausgleich?

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    • Verjährungsfrist Berechnung Versorgungsausgleich?

      Nach 4,5 jähriger Ehe bin ich im Juli 2007 geschieden worden. Da ich mit meinem neuen Partner zusammen lebe und seinerzeit schwanger von diesem war, wurde die Scheidung vom Vorsorgungsausgleich abgetrennt. Mein Ex-Mann hat in den 4,5 Jahren nur sehr wenig gearbeitet, da er studiert hat. Ich war in dieser Zeit voll berufstätig. Zum Scheidungstermin hat er im beisein meiner (unserer) Anwältin gesagt, er würde auf den Versorgungsausgleich verzichten. Nun ist er schon mehrfach vom Amtsgericht angeschrieben worden, dass er noch Angaben über versicherungspflichtige Zeiten (die allerdings vor unserer Ehe waren) machen muß. Er jedoch ignoriert wohl alle Schreiben. Mittlerweile kann es auch sein (ich habe keinen Kontakt mehr zu ihm), dass er wieder in seine Heimat (Ägypten) zurückgekehrt ist. Meine Frage: verjährt eine Berechung des Versorgungsausgleichs irgendwann, so daß ich hoffen kann, ihm wirklich nichts zahlen zu müssen?
    • RE: Verjährungsfrist Berechnung Versorgungsausgleich?

      Hallo,

      von einer Verjährungsfrsit ist mir nichts bekannt; zudem ist die Sache ja noch bei Gericht anhängig.

      Wirkt ein Ehegatte beim VA nicht mit, so kann das FamG Zwangsgelder verhängen, was aber bei einem Aufenthalt in Ä. nicht viel bringen wird.

      Andererseits, wenn das Verfahren nicht weiter betrieben wird oder aus Sicht des Gerichts mangels Mitwirkung nicht fortgführt werden kann, wird die Akte wohl einfach wegglegt!?
      Gruß
      Peter H.
    • Hallo,

      na ja, der VA ist von amts wegen durchzuführen und ist ja - auch wenn abgetrennt - offensichtlich noch anhängig.

      Zudem sind Entscheidungen über den VA grdsl. auch abänderbar über das VAHRG.

      Ich denke, das Verfahren könnte gegebenenfalls vom vermeintlich Berechtigten so oder so wieder aufgenommen werden, selbst wenn es - in welcher Form auch immer - zum Abschluss gebracht wurde.

      Man könnte ja auch mal bei Gericht anfragen, wie das nun weiter läuft!?:rolleyes: Antwort dann einfach hier einstellen. ;)
      Gruß
      Peter H.
    • Hallo,
      wurde sein Verzicht auf den VAG nicht akzeptiert?
      Hier habe ich ein Urteil gefunden zur Verjährung, allerdings nicht zum VAG, siondern zum Zugewinnausgleich:
      ra-kotz.de/zugewinnausgleich8.htm
      Ob bzgl. des VAG ähnliches möglich ist, kann ich nicht sagen.
      Das Rentekonto kann allerdings auch mit Zwangsgeldandrohung geklärt werden.
      Nur: in solchen Fällen ist die Klärung meistens recht dürftig. Geben Sie selber soviele Daten an, wie sie über Ihren EX wissen an den Rententräger, der sein Konto bearbeitet.
      Wenn das Studium in Deutschland war, können Sie z. B. die Uni angeben und die Studiendauer und mögliche Arbeitgeber bzw. Krankenkassen.
      Gruß
      Nixe
    • Um auf den VAG zu verzichten, muß er anwaltlich vertreten sein. Meine Anwältin hat geplant, eine Kollegin zum Gerichtstermin mitzubringen, die ihn dann vertritt und somit den Verzicht bestätigen will. Bislang habe ich nocht nichts weiter von der Rentenversicherung bzw. vom Gericht gehört. Ich habe es ja eigentlich nicht eilig mit der Berechnung des VAG, denn, wenn er nicht verzichtet, werde ich diejenige sein, die ihm einen Ausgleich zahlen muß. Und das für Fremdgehen, Geld verzocken, etc....Kann man hoffentlich verstehen, warum ich ein Problem damit habe. Darum war meine Hoffnung halt, wenn mein Ex seine Unterlagen nicht beibringt, dass die Berechnung verjährt und ich nichts zahlen muß.
    • Hallo Zusammen
      Hallo Sternchen....
      Um auf den VAG zu verzichten, muß er anwaltlich vertreten sein. Meine Anwältin hat geplant, eine Kollegin zum Gerichtstermin mitzubringen, die ihn dann vertritt und somit den Verzicht bestätigen will.

      Eine anwaltliche Vertretung ohne Legitimation und zum Nachteil der Vertretenen Person?
      Das geht ?(

      Unglaublich, also ich hätte da bedenken hinsichtlich der Rechtskraft einer derart herbeigeführten "Zwangs" Entscheidung.
      Grüße
      Smash
    • hallo Smash, ich glaube Du verwechslst da was.

      hier geht es ja um eien verabredete Sache. Und darum Geld, Anwaltskosten zu sparen.

      die Beiden lassen sich mit 1 RA scheiden. Nur haben die jetzt in ihrer Verabredung eine Sache drin wo die sonst "nicht vertretene Seite" doch einen RA braucht, wegen des Anwaltszwanges bei Scheidung.

      Also kommt nur dazu ein anderer RA dazu. Wird sicher nur ein paar € dafür bekommen.
      das geht schon so, es kann sogar vorkommen dass "anweender RA" kurz raus geht und im Treppenhaus einen Kollegen/in dazu kurz reinholt.
      [COLOR=#336666]mfg WB - für die Kontaktstelle Wiesbaden [/color]

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