Besuchsrecht

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    • Besuchsrecht

      ins passende Forum "Umgang" verschoben. mfg WB

      Hallo, hier Axel.

      nun hier meine 2-te Frage.

      Die Situation:
      Tochter ist 2 Jahre alt. Trennung als sie 4 Monate alt war.
      Mit der Mutter war ich nicht verheiratet. Ich habe kein gemeinsames Sorgerecht für das Kind (die Mutter wollte dies nicht)

      Kind und Mutter leben 75 Kilometer von meinem Wohnort entfernt.
      Besuchsregelung:
      Alle 14 Tage darf ich das Kind besuchen.
      Ich muß im Zeitraum zwischen 9:00 Uhr und 9:30 Uhr am Wohnort der Mutter sein, zu Besuch darf ich bleiben bis das Kind seinen Mittagsschlaf beginnt.
      Die Besuche finden fast immer nur im Kinderzimmer statt, gelegentlich spazieren- oder auf einen Spielplatz gehen, dies dann immer in Begleitung der Mutter und ihrem neuen Lebensgefährten.

      Mit dem Kind alleine spazieren gehen erlaubt die Mutter nicht.

      Bis vor 1 Jahr wurde ich bei den regelmässigen Besuchen von meiner Schwester begleitet um eine neutrale Person zu Seite zu haben.
      (Somit hatte jede Partei jeweils 1 neutrale Person dabei (die KM hat ihren neune Lebenspartner dabei. Diesen gibt es schon deutlich über 1 Jahr)).
      Vor ca. 1 Jahr hatte dann die KM die Begleitung durch meine Schwester untersagt.

      Nun möchte ich gerne wissen ob die Mutter die Besuche wirklich so eng strukturiert diktieren kann?
      Habe ich nicht das Recht mit dem Kind mal alleine z.B. ums Haus spazieren zu gehen?
      Von späterem zu mir nehmen will ich mal gleich gar nicht träumen.

      Kann sie den Kontakt zur Familie väterlicherseits wirklich untersagen?
      (auch weitere Familienangehörige meinerseits durften das Kind noch nicht besuchen)

      Bisher habe ich des Frieden willens all ihre "Anweisungen" akzeptiert.

      Mit bestem Dank und freundlichen Gruß aus München
      Axel

      The post was edited 2 times, last by Wolfgang Becker ().

    • RE: Besuchsrecht

      Hallo,


      also mal unabhängig davon, ob du verheiratest warst und kein Sorgerecht hast: Du hast ein Umgangsrecht.

      So und dieses Umgangsrecht darf die Mutter eigentlich nicht alleine bestimmen.
      Wenn du dies alles so mitmachst, bist du selber Schuld.

      Spreche es nochmal an bei der KM.
      Die vereitelt ebenfalls das Recht ihres Kindes.

      Sie degaradiert dich als "lieben Besuchsonkel".

      Versuche es nochmal im Guten.
      Ansonten würde ich drum kämpfen und wenn dies eben ein Prozess bedeutet.

      Aber die Fachfrauen und -männer hier werden dir auch hilfreiche Tipps geben.

      Kopf hoch

      Lasona
      Gib mir die Kraft Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
      Gib mir die Geduld Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren.
      Und gibt mir die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.
    • RE: Besuchsrecht

      hallo Axel, zuerst mal zu Deinem Titel:

      um das von Besuchen abzugrenzen nennt man das Umgang. zu Besuch kommt der Nachbar, „Onkel Heinz“ oder „Tante Frieda“. nichtbetreuender ET (also Du, Vater) hat aber Umgang. Das ist viel mehr als „Besuch“.

      zum Umgang gehört z.B. dass Kind auch Dein Umfeld, Hobbys usw. kennen lernt, mit Dir was unternimmt.
      Du allerdings wirst hier auf den stand eines Besuchers niedergehalten.

      ebenso hat das Kind das Recht nicht nur Dich kennenzulernen, Umgang mit Dir zu haben, sondern auch seine Verwandtschaft kennenzulernen. Das macht i.d.R. jeder ET in „seiner Zeit“, also Du besuchst mit Kind Deine Eltern, Geschwister usw., oder die kommen zu Dir wenn Kind bei Dir ist., Du gehst mit Kind zu Familienfeiern.

      ich denke mal, da Kind Dich ja kennt, kann man in dem Alter langsam damit anfangen.
      Zuerst dass Du wirklich allein mit Kind auf Spielplatz gehst, dann auch mal weiter weg, Zoo o.ä., halt Kind- und Altersgerecht. Dann wird auch mal an „zu Dir nach Hause“, später auch übernachten möglich sein.

      wird nun nicht einfach werden, hast quasi Mutter mit Deiner Gefügigkeit (keine Kritik an Dich, nur ne Feststellung) „verwöhnt“. Nun musst Du ihr zeigen dass Du mehr für das Kind sein willst, und kannst.

      laß Dir dabei von Fachleuten helfen, z.B. JA, oder eine andere Beratungsstelle vor Ort, die müssen Dir dabei helfen wenn Du Dich an die wendest. Werden Mutter + Dich zu Gesprächen einladen, dabei wird hoffentlich eine tragbare Regelung herauskommen.
      [COLOR=#336666]mfg WB - für die Kontaktstelle Wiesbaden [/color]

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