Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

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    • Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo und guten Abend,
      mein Lebensgefährte lebt in Scheidung und es ist noch kein gerichtlicher Spruch zum Umgangsrecht erreicht. Er möchte seine 9-jährige Tochter in den Herbstferien eine Woche haben und bekommt sie nicht mit der Aussage: "Was soll sie bei dir, du bist ja arbeiten!" Ich als Lebensgefährtin bin im Erziehungsjahr und somit zu Hause und kann seine Tochter tagsüber betreuen. Müssen Väter, die ihr Umgangsrecht wahren wollen jetzt alle arbeitslos sein? Leider hat er nicht so viel Urlaub, wie Schulkinder Ferien haben.
      Wir brauchen schnelle Hilfe, weil es schon die nächste Woche betrifft.
      Seine Frau ist mit dem Kind nach Berlin gezogen, weil sie Abstand braucht. Sie hatte hier Arbeit und auch einen Freundeskreis (ebenso die Tochter) - und hat alles aufgegeben. Sie ist jetzt in Berlin arbeitslos.
      Welches Jugendamt ist jetzt zuständig? Das wo das Kind lebt? Ist ein Anruf bei der Anwältin hilfreicher. Kann die Ex-Frau den Umgang verweigern, weil sie nicht möchte, dass die Tochter mit mir Kontakt hat?

      Wer kann uns schnell dazu etwas raten?
      Vielen Dank
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo Flo-Mama,

      ein wenig kann ich die KM schon verstehen, dass sie sich fragt, warum das Kind zum Papa soll, wenn er sich nicht mal ein paar Tage für das Kind freimachen kann. Und dass sie eventuell nicht so scharf drauf ist, das Kind den ganzen Tag bei Dir zu lassen, kann ich durchaus nachvollziehen.

      Mal ganz davon abgesehen, dass das Kind vielleicht auch nicht die grosse Lust hat, den ganzen Tag bei Dir rumzusitzen, zumal du ja noch ein Kleinkind zu betreuen hast.

      Müssen Väter, die ihr Umgangsrecht wahren wollen jetzt alle arbeitslos sein? Leider hat er nicht so viel Urlaub, wie Schulkinder Ferien haben.


      Das ist ja nun Quatsch. So viel Urlaub hat ja nun keiner. Aber wenn ich schon mal Kinder habe, noch dazu, die nicht in der Nähe wohnen, und ich will Zeit mit ihnen verbringen, dann sollte ich auch meinen Urlaub dementsprechend planen. Das Kind will ja schliesslich Zeit mit dem Papa verbringen, abend nach der Arbeit bleibt da nicht mehr viel, da kann man weder Schwimmen gehen, noch sonst was unternehmen.

      Ich denke, da sollte er schon ein wenig flexibler sein....; wie hat er es denn sonst gemacht, es ist ja nicht das erste Mal, dass das Kind Ferien hat.

      So knapp vor den Ferien wird sich da sicher nichts mehr machen lassen, ich weiss auch nicht, ob ich da jetzt direkt Wellen schlagen würde, eher würde ich mal drüber nachdenke, ob ich nicht doch Urlaub mache, damit die KM beruhigt und das Kind zufrieden ist...., denn es geht hier einzig und alleine um das Kind, das soll ja schliesslich was von den Ferien beim Papa haben, nämlich Zeit beim Papa, nicht einen Papa, der abends müde von der Arbeit kommt, dann ja auch noch Frau und anderes Kind hat......; ich denke, da müsst ihr schon Verständnis haben.

      LG Ruth
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo ruth!

      Da kann ich dir mal gar nicht zustimmen.
      Warum sollen denn immer die Väter zurückstecken und Rücksicht auf die EX
      nehmen? Meine macht seit neuestem auch solche Probleme.
      Sollen denn die "neuen" Frauen immer zurückstecken und Verständnis für man möge mir verzeihen, durchgeknallte EXEN zeigen.
      Warum wollen immer die Exfrauen das Kindeswohl definieren?
      In diesem Fall dürfte das neue Kind ja immerhin Halbgeschwister sein;
      Papas kommen zudem meist müde von der Arbeit; ist man nach ner Trennung müder?
      Ich definiere solches Verhalten einfach als Provokation und Schikane;
      Kann da überhaupt keinen Sinn erkennen.
      Ein Beispiel von mir: Meine Kleine ist eingeschult worden. Ich konnte nicht
      zum Elternabend, weil Kleine bei mir war und meine EX nicht will,daß meine
      neue LG alleine mit meinen Kindern ist.
      EXEN, die die Kinder instrumentalisieren sind für mich einfach "krank".
      Leider dürfen sie das; sie sind ja die Mutter...

      Grüße mezzo
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo ruth, Hallo Flo-Mama

      ich persönlich fände es auch besser, wenn die Tochter dann käme, wenn auch der Vater frei hat.
      Und ich kann verstehen (auch wenn ich es nicht gut heiße), dass es einer Mutter nicht so wohl ist, wenn sie das eigene Kind in der Obhut der Next weiß. (Oft ist da ja leider Eifersucht im Spiel und die Angst, dass das Kind die Neue toll findet)

      Trotzdem kann ich Dir hier nicht ganz zustimmen:
      Du schreibst
      Original von ruth
      Mal ganz davon abgesehen, dass das Kind vielleicht auch nicht die grosse Lust hat, den ganzen Tag bei Dir rumzusitzen...


      Flo-Mama hat ja nun geschrieben
      Original von Flo-Mama
      Seine Frau ist mit dem Kind nach Berlin gezogen, weil sie Abstand braucht. Sie hatte hier Arbeit und auch einen Freundeskreis (ebenso die Tochter) - und hat alles aufgegeben


      Vielleicht fände es die Tochter ja schön, ihre Freude wieder zu treffen. Und gerade in den Ferien könnte sie ja tagsüber Besuch von Freunden bekommen und mit denen spielen (wäre also evtl gar nicht auf Flo-Mama als Unterhalterin angewiesen) und Abends mit dem Papa Zeit verbringen.

      Wegen dem JA:
      das zuständige Jugendamt ist das, wo das Kind jetzt lebt, also Berlin.

      Viele Grüße
      Avalonia
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Mezzo,
      es geht doch gar nicht um zurückstecken und Rücksicht nehmen, schon gar nicht gegenüber der Ex. Es geht hier um das Kind, das sicher Zeit mit dem Vater verbringen möchte, und zwar nicht nur abends, wenn er müde von der Arbeit kommt.

      Es doch doch ein Unterschied, ob - wie in deinem Fall - das Kind zufällig gerade bei Euch ist und du dann zum Elternabend willst und deine LG auf das Kind aufpasst. Da gebe ich dir recht, da wäre es Schikane, sowas unterbinden zu wollen.
      Aber hier geht es um Ferien, die planbar sind und schon lange feststehen, und da ist mir nicht klar, warum ein Vater, wenn er so viel Wert auf den Umgang mit dem Kind legt, sich nicht auch mal freimachen kann.......;

      Ich bin die letzte, die toleriert, wenn die Ex einen rumschikaniert und mit Hilfe des Kindes einen erpresst, ich bin selber ´Zweitfrau eines Mannes mit Kind, und all diese Szenarien habe ich auch durch. ABer eines war bei meinem Mann immer klar: wenn das Kind bei ihm ist, will er auch die meiste Zeit mit ihm verbringen. Sicher war sein Sohn auch mal einen Samstag, wenn er plötzlich arbeiten musste, mit mir alleine, aber doch nicht über mehrere Tage hinweg.

      Du siehst, alles hat zwei SEiten und deine Pauschalisierungen über die "durchgeknallten Exen" ist nicht wirklich so passend, das trifft im übrigen auch viel viele Männer zu, dass sie meinen , ihren Exfrauen vorschreiben zu können, wie es zu laufen hat.......; auch Väter instrumentalisieren ihre Kinder......;

      Aber wir schweifen vom Thema ab auf eine Grundsatzdiskussion.

      Ich habe auch in keinster WEise das Grundverhalten der Mutter toleriert, trotzdem kann ich sie durchaus auch in gewisser Weise verstehen, mal aus der Sicht des Kindes betrachtet.
      Das freut sich auf die Ferien beim Vater, macht vielleicht Pläne, was man unternehmen könnte, verzichtet somit auf "Ferienprogramm" zuhause mit Freunden oder so, um dann beim Papa "rumzusítzen" und auf ihn zu warten (mal überspitzt formuliert). Ich weiss doch selber, wie schnell sich Kinder "langweilen", vorallem, wenn es nicht ihre eigenen 4-Wände sind, wo sie ihre gewohnten Spielsachen und Kameraden haben.

      Du siehst mir das zu einseitig, so nach dem Motto: die böse Ex, die will mich immer nur ärgern.
      Ich versuche einfach, beide Aspekte zu betrachten.

      Ruth
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo ruth!

      Bin sehr an der Grundsatzdiskussion interessiert und lade alle ein mitzumachen!
      Möchte die Plattform aber verlassen,weil dann kein Zusammenhang mehr mit
      Thema.
      Vielleicht im "Plausch" ?

      grüße mezzo
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Ich denke ihr habt alle Recht. Ich muss wohl weiter ausholen. Die Ex-Frau meines Lebensgefährten ist im Sommer nach Berlin gezogen. Das ist für das Umgangsrecht nicht einfach. Es wäre nicht nötig gewesen, da die Frau hier alles hatte und vor allem die Tochter auch. Sie ist bewusst weit weg gezogen, um den Kontakt immer mehr zu erschweren. Dazu kommt, dass es nicht ganz einfach ist, hessische und berliner Ferien unter einen Hut zu bekommen. Mein Lebensgefährte bekommt aufgrund seiner Arbeit nur Urlaub in den Ferien und die sind diesmal exakt um 14 Tage versetzt - wäre dann also gar nichts möglich. Außerdem hat er die Arbeit gewechselt, da muss man mit Urlaubsansprüchen sowieso erst mal ganz ruhig sein. Das die Kleine hier Freundinnen besuchen kann, ist ganz selbstverständlich, aber die haben eben keine Ferien.
      Das die Kleine sich auf ihren Papa freut und mit ihm Zeit haben will, verstehe ich sehr gut. Aber ich denke, die neue Lebenssituation ist für sie nur dann zu bweältigen, wenn alle Beteiligten mit ihr Umgang haben. Und dazu gehöre ich nun mal auch. Ich kann mich ja nicht in Luft auflösen. Ich glaube, wir sind nicht die einzigen, die sich mit solchen Willkürlichkeiten herumplagen. Es geht auf Kosten des Kindes und das nutzen offensichtlich viel Ex-Frauen aus (jedenfalls habe ich viel im Forum darüber gelesen). Kinder werden zu oft als Spielbälle und Druckmittel benutzt. Diesen Kindern kann es nicht gut gehen.
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo Flo-Mama,
      danke für die weiteren Erläuterung, es macht die Sache ungemein leichter, wenn man die Hintergründe kennt.
      Unter diesem Aspekt würde ich vielleicht meine Antwort ein wenig differenzieren.....;
      Sicher ist es nicht richtig, dass die Mutter sozusagen ihre Macht ausspielt, weil sie am längeren Hebel sitzt, das ist ganz klar.

      Und aufgrund der von dir geschilderten Situation sehe ich klar ein, dass hier der Papa wirklich im Moment nichts an seinen Ferien ändern kann. Umso schöner doch dann eigentlich, dass er trotzdem in der Lage ist, das Kind zu holen, weil Du dann für es da bist......

      Aber genau das wird der Knackpunkt sein: Sie will nicht, dass du zuviel mit dem Kind zusammen bist. Es könnte sich an Dich gewöhnen (wollen) und dich - oh graus - vielleicht sogar mögen, und wie furchtbar - gerne bei Euch sein wollen (Zynismus wieder aus).

      Tja, was sollte man raten? Kann man wenig. An die KM appelieren, Ihrem Kind nicht diese Chance zu nehmen?
      In der Kürze der Zeit, die Euch bleibt, wird wahrscheinlich nicht viel zu machen sein, aber ein Versuch über das Jugendamt wäre vielleicht noch eine Mögichkeit.
      Wie sieht es denn überhaupt mit der Verteilung des Sorgerechts aus?

      Wie ist denn sonst die Kommunikation mit der KM?

      Ruth
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo Zusammen!

      Wie immer im Leben gibt es zwei Seiten und zwei Meinungen.

      Ausgangssituation: 6 Wochen Sommerferien, 2 Kinder bei meinem Partner, 1 Tochter ich, alle Kids Ferien Baden-Württemberg. Leider war es aufgrund diverser Differenzen mit den Ex-Partnern zum x-ten Mal nicht möglich, dass sich die Kinder in den Ferien sehen. Mein Partner hatte seine Kinder und Urlaub als meine Tochter bei ihrem Papa war. Und ich hatte dann meine Tochter und Urlaub als er wieder arbeiten war.

      Das letzte Ferienwochenende meiner Patchworkkinder kam meine Tochter dann von ihrem Vater zurück. So konnten sich die Kids wenigstens noch 2 Tage sehen. Voller Stolz erzählten die Kinder meines Partners, was sie alles mit ihrem Papa gemacht haben. Dann die Frage an meine Tochter: "Und ..., was hast Du denn mit Deinem Papa alles gemacht?" Antwort: "Äh ... mein Papa war arbeiten. Die ganzen 3 Wochen."

      Da habe ich auch eine Wut bekommen. Monatelang muss ich mir anhören, dass er sein Kind zu wenig sieht (was an ihm lag). Beschwert sich, dass ich umziehe, und hat jetzt nicht einmal einen Tag Urlaub für seine Tochter.

      Und hier geht es nicht darum, dass ich nicht möchte, dass sie in seiner neuen Familie ist. Im Gegenteil, ich weiß, dass ihr die neue Frau und deren Kinder liegen. Sie ist gerne dort. Aber eigentlich ist das Umgangsrecht ja doch auch dazu da, den Kontakt zu halten und vor allen Dingen zu pflegen. Es kommt das Alter, da wollen die Kinder nichts mehr mit ihren Eltern machen - weder mit mir noch mit dem Papa. Ich bin da nicht so blauäugig. Mein Ex sieht das gar nicht so. O-Ton: Das Kind muss mich doch anrufen ... sehen wollen ... etc. Ich bin doch schließlich der Papa!

      Als ich Ex darauf ansprach meinte er nur, dass er als Selbständiger nicht so viel Urlaub hätte. Komisch, Ski fahren und Tauchen war er dieses Jahr schon - ALLEINE ohne Kids.

      Okay, zum Wohle des Kindes Haken dran, keinen Stress mit dem Ex ... Sie wird älter und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Das ist mein einzigster Trost. Den Ex ändere ich sowieso nicht mehr.

      Trotzdem finde ich, dass ich als Mutter nicht das Recht habe, das Umgangsrecht zu verbieten nur weil mir vielleicht die neue Partnerin nicht gefällt. Und sofern das Kind gerne hingeht und sich nicht beschwert schon zwei Mal nicht. Wie gesagt, ich denke so etwas regelt sich ab einem gewissen Alter schon von selbst. Und letztendlich muss der Vater ja damit leben, dass die Beziehung zum Kind vielleicht auch aus solchen Gründen nicht so intensiv ist.

      Gruß
      schwarzwalt

      PS: Diese Situation hatte ich übrigens in den 5 Jahren seit Trennung nicht zum ersten Mal. Aber ganze 3 Wochen - das hat er bislang noch nicht geschafft. Ich habe mich sogar bei der neuen Partnerin bedankt, dass sie sich in ihrem Urlaub neben ihren Kindern auch noch um meine Tochter gekümmert hat. Ich sehe das absolut nicht als selbstverständlich an. Und würde es im umgekehrten Fall für meinen Partner - außer in einer Notsituation - auch nicht tun. Denn er ist der Vater und ich "nur" die neue Frau an seiner Seite. Aber noch lange nicht die Mutter seiner Kinder.
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo F-M, also ich kann auch nicht so ganz verstehen warum Vater da keinen Urlaub nimmt, wenn Kind schon mal da ist. Und in den Ferien müßte er Vorrang vor Arbeitskollegen haben die keine schulpflichtigen Kinder haben.

      Würde es noch einsehen wenn Kind mit Freunden zusammen in Ferienspiele vor Ort gehen würde, dann reicht es ja wenn Vater den Abend mit verbringt.

      Müssen Väter, die ihr Umgangsrecht wahren wollen jetzt alle arbeitslos sein?
      mit solchen Übertreibungen ist niemand geholfen, darauf antworte ich nicht X(

      Leider hat er nicht so viel Urlaub, wie Schulkinder Ferien haben.
      i.d.R. reicht ja die Hälfte der Ferien.

      Kann die Ex-Frau den Umgang verweigern, weil sie nicht möchte, dass die Tochter mit mir Kontakt hat?
      können kann’se scho, nur dürfen darf’se nicht.
      [COLOR=#336666]mfg WB - für die Kontaktstelle Wiesbaden [/color]

      [IMG]http://forum.isuv.org/images/avatars/avatar-545.gif[/IMG]
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo Schwarzwalt,

      mir fällt zu deinem Posting nur eines ein:

      RESPEKT!!!

      Ich ziehe den Hut vor dir und deiner Einstellung!

      Es sollten mehr Mütter solch ein verantwortliches Handeln an den Tag legen... wenn ichs nicht aus deiner Beschreibung besser wüsste, könnt ich fast annehmen, du wärst die Ex meines Partners :).

      @Flo-Mama,
      ich würde als Mutter auch ne Krise bekommen, wenn sich statt dem Vater die Next die gesamte Woche um unser Kind kümmern würde. Das ist so nicht der Sinn der Geschichte. Der liegt eher darin, dass die Kinder/das Kind Zeit mit dem anderen Elternteil verbringt. Nexten habe da eher wenig beizutragen. Klar sollst und kannst du dich nicht in Luft auflösen, aber du und deine Kinder sind halt kein Argument für einen Umgang in dieser Form. Es geht halt um die Zeit der Kinder mit ihrem Vater und nicht mit der Patchworkfamilie des Vaters.

      Also hier sind die Herbstferien 14 Tage lang und nicht nur eine Woche, ich weiss jetzt nicht, wie lange die in Berlin oder in Hessen sind, gehe aber davon aus, dass die auch 14 Tage sind. Ergo wäre eine Woche Urlaub für den Vater doch wohl machbar, oder?
      Wenn wirklich nix mit Urlaub geht, dann sollten sich die Eltern zusammensetzen und austüfeln, wie der Umgang zukünftig aussehen kann, denn z.B. in den Sommerferien 2007 sind: 12.07. - 25.08. Berlin und 09.07. - 17.08. Hessen, ist also lediglich um drei Tage verschoben. ;) Zur weiteren Planung guck mal hier: Ferientermine
      Die diesjährigen Herbstferien liegen jetzt zwar blöd, aber dann klappts halt in diesen Ferien nicht. Ausserdem sollten sich die Eltern (also nicht du und die Ex) doch schon eine Woche vor den Ferien einig sein, wie die Regelung nun aussehen soll.

      Und der Ex ein negatives Motiv für ihren Umzug zu unterstellen find ich sowieso immer etwas schwierig. Wie wäre es denn, wenn du mal versuchst, dich in ihre Lage zu versetzen? Mit etwas Verständnis geht nämlich vieles einfacher...

      Lange Rede, kurzer Sinn:

      Die Eltern sollten wirklich versuchen sich zu einigen und schriftlich festhalten, wie sie die einzelnen Jahre durchstrukturieren wollen. Nexten haben in meinen Augen die Aufgabe, den Partner darin zu unterstützen und nicht aufzuwiegeln...

      Herzliche Grüße
      Wolfsfrau
    • RE: Umgangsverweigerung weil Vater arbeiten muss

      Hallo nochmal,
      ich habe alle Beiträge gelesen und komme zu dem Schluss, dass das nur zum Teil hilfreich war. Ihr braucht euch also nicht weiter Gedanken machen. Mein Lebensgefährte hat sich an seine Anwältin gewandt.
      Im Übrigen machen sich viele "Next" Gedanken, dass sich die Kinder des Partners wohl und zu Hause fühlen und nicht fremd. Hier merkt man doch, wie unterschiedlich die Befindlichkeiten sind und wie wenig der eine Fall auf den anderen zutrifft.
      Schade, dass einige nicht den zweiten Beitrag von mir gelesen haben. Das mit dem Urlaub nehmen ist nicht ganz so einfach, wenn "Mann" nur vier Wochen im Jahr hat und vom Chef festgelegt - nur in den Ferien.
      Im übrigen haben wir die Planung mit den Terminen schon lange mit der Anwältin bis 2010 gemacht.

      Ich wünsche euch allen, dass es bei euch vielleicht einfach besser läuft. Fast möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich nur eine "Next" bin, die sich Gedanken macht.

      Flo-Mama

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