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  • 1.) Was verlangt denn die gegnerische Seite, ab wann rückwirkend zu tituileren ist? Normalerweise tituliert man Unterhalt für die Zukunft dynamisch und für die Vergangenheit dann statisch mit einem errechneten Rückstandsbetrag (Unterhalt für die Vergangenheit kann i.d.R. für den Zeitraum verlangt werden, ab wann man erstmals zur Auskunft aufgefordert wurde); natürlich abzüglich geleisteter Zahlungen. 2.) Knittel zeigt mMn genau dieser zwei Wege auf, mit denen die Gegenseite reagieren kann. Da ma…

  • Was willst Du mit einer Urkunde bezwecken, die nicht der Forderung entspricht? Die Gegenseite kann den Empfang dieser Urkunde ablehnen und diese zurückgehen lassen, oder aber die Urkunde annehmen und Dich darauf hinweise, dass mehr gefordert wird (sowohl in Bezig auf die geschuldete Höhe als auch auf die Tatsache eines unbefristeten Titels). In jedem Fall wirst Du, wenn Du kein gerichtliches Verfahren am Hals haben willst, ein weiteres Mal zur Beurkundungsstelle gehen müssen. Der einzige Vorteil…

  • Moin, zunächst mal sollte man eine JA-Urkunde nur unterschreiben, wenn man selbst genau weiß, was gefordert wird und was man bereit ist anzuerkennen (dynamisch, statisch, befristet, unbefristet, Rückstände, laufender Unterhalt, Anschruchsübergänge auf Dritte usw.). Erst wenn man sich dieser Punkte bewusst ist, sollte man zu einem Beurkundungstermin gehen, in dem einen die rechtlichen Folgen der einzelnen Punkte dargelegt werden müssen (eine Prüfung der Berechnung ist nicht Aufgabe der Urkundsbea…

  • Unterhalt ;)

    Clausutis - - Unterhalt

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    Deiner Partnerin kann nicht herangezogen werden, maxinaml verringert sich nur Dein Selbstbehalt (siehe oben). Der Firmenwagen erhöht insofern als geldwerter Vorteil Dein Einkommen. Über Möglichkeiten eines Nebenjobs wird immer schön gestritten. Da Du scheinbar bisher sehr sanft gepfüft wurdest, glaube ich nicht, dass das Thema aufkommt (auch vor dem Hintergrund der Fahrtzeiten).

  • Unterhalt ;)

    Clausutis - - Unterhalt

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    Moin, grundsätzlich ist die Fragestellung "lohnt sich die Arbeit" vielleicht menschlich nachvollziehbar, sie mutet dennoch sehr egoistisch an. Natürlich "lohnt" sich die Arbeit, zum einen für Dich selbst (u.a. auch Rentenbeiträge), zum anderen für die Unterhaltsberechtigten. Da Dich seit Krankheit scheinbar niemand auf Unterhaltszahlungen in Anspruch genommen hat, ist nicht ganz selbstverständlich (wenn Du Alg II bekommen hast, warst Du grundsätzlich arbeitsfähig). Aber fangen wir einfach mal an…

  • Moin, 1.) In der Regel arbeiten in der Beistandschaft keine Sozialpädagogen. 2.) Dass der Unterhalt nicht vollständig direkt an die Kinder fließt, ist selbsterklärend (Miete, Verpflegung hast Du oben bereits selbst erwähnt). 3.) Wurde der erweiterte Umgang berücksichtigt (ggf Abgruppierung)? 4.) Wurden alle Unterhaltsverpflichtungen berücksichtigt (ggf Ehefrau, weitere Kinder)? 5.) Welche Abzugspositionen wurden anerkannt, welche nicht?

  • Moin, ganz ehrlich, bei all den Schilderungen wäre ich nicht geneigt, Tipps zu geben: Der arme Mann wurde bösartig reingelegt, die böse Frau hat es nur darauf angelegt und ihn trifft natürlich keine Schuld. Jetzt soll es ihm bloß nicht drohen, für sein Unverschulden auch noch Verpflichtungen übernehmen zu müssen - lieber nimmt er noch einen Kredit auf, um sich die Wohnung hübsch zu machen. Und Umgang würde er wohl haben wollen, aber nur wenn ihn die böse Mutter nicht ausnimmt. Sorry, das geht al…

  • @Maier: Rückwirkender Anspruch durch die KM nur, wenn sie Dich zur Auskunft aufgefordert hat, oder bereits ein Titel besteht. Wenn ich es richtig verstehe, ist sie bisher nicht an Dich herangetreten, also kann rückwirkend nichts gefordert werden; selbstverständlich nur, wenn Du wie weiter oben titulierst. @TanjaW9: Das ist soweit nicht widersprüchlich zu meinen Ausführungen, die UVK kann 100% des Mindestunterhaltes im vereinfachten Verfahren titulieren lassen, jedoch mit dem aus der Kindergeldan…

  • Gerne nochmals Die KM kann Dich für die Vergangenheit nur unter den Voraussetzungen des § 1613 BGB in Anspruch nehmen. Bei einer Pfändung (dazu kommt es eigentlich nur, wenn keine Einigung über die Höhe der Rückzahlung erfolgt), gelten die Pfändungsfreigrenzen nach § 850c / 850d ZPO.

  • Ich würde, sofern die KM noch nicht mit eigenen Ansprüchen an Dich herangetreten ist, einen Titel unterschreiben, der folgenden Text beinhaltet: Teilanerkenntnis einer Unterhaltspflicht, Anerkennung eines Betrages in Höhe des Mindestunterhaltes nach Abzug des vollen Kindergeldes. Damit wäre der Anspruch der UVK tituliert (und wird laut UVK zunächst gestundet), zu mehr können sie Dich nicht in Anspruch nehmen.

  • @TanjaW9: Meine Hand würde ich nicht ins Feuer dafür legen, dass auch andere (falsche!) Titulierungen möglich sind, wenn keiner der Beteiligten entsprechend aufpasst; es mangelt in diesen Fällen jedoch an der Aktivlegitimation. Bei Rückübertragung beantragt nicht mehr die UVK, sondern die KM (vertreten durch RA / BS). @Maier: Die KM kann Dich für die Vergangenheit nur in Anspruch nehmen, wenn Sie Dich zum Zwecke der Unterhaltsberechnung zur Auskunft aufgefordert hat.

  • Moin, die UVK kann (ob nun im vereinfachten oder im streitigen) Verfahren nur die Ansprüche nach dem UVG geltend machen (Mindestunterhalt abzüglich vollem Kindergeld). Wenn die KM den Zahlbetrag laut DT begehrt (Mindestunterhalt abzgl. halben Kindergeld), müsste sie Dich auf den übersteigenden Betrag in Anspruch nehmen (über einen RA oder einen Beistand). Die UVK scheint Dir entgegenkommen zu wollen und bietet für die Dauer des Studiums eine Stundung an, günstiger bekommt man kein Darlehen. Ich …

  • Das Ausbleiben des festgelegten Unterhalts ist das eine, der erhöhte Bedarf etwas anderes: Ich glaube, einen erhöhten Bedarf wegen höherer Mietkosten gerichtlich durchzusetzen (darauf würde es ja hinauslaufen) ist aufgrund der hier schon angebrachten Argumente nahezu unmöglich. Mir wäre das Prozesskostenrisiko zu hoch. Vielemhr würde ich in dieser Situation den Weg gehen und mein Geld durch einen Nebenjob aufbessern (und nein, dieses Einkommen ist in der Regel nicht auf den Bedarf anzurechnen, w…

  • Aus purer Neugierde: Wann wurde der Unterhalt (gerichtlich) zuletzt geklärt? Noch zu Zeiten der Minderjährigkeit? Zahlen beide Elternteile Unterhalt? Warum wird derart kategorisch ausgeschlossen, ein WG-Zimmer im Umland zu suchen, wenn sich die daraus resultierenden höhrern Fahrtkosten im Verhältnis zur eingesparten Miete rechnen würden? Wurden die Zahlungen ohne Begründung eingestellt, oder was wurde als Begründung angegeben?

  • Moin, eine Antwort auf die Frage, weshalb ein WG-Zimmer etwas weiter außerhalb nicht zumutbar ist, wurde nicht geliefert. Als "Gegenseite" würde ich in einem streitigen Verfahren WG-Zimmer im Umland raussuchen, die erschwinglich wären, und den Studierenden darauf verweisen, dass eine Fahrzeit von z.B. einer halben Stunde (Berlin und Umland haben einen guten ÖPNV) durchaus zumutbar sein dürfte. Kleine Frage am Rande: Die "Gegenseite" ist in diesem Fall nur ein Elternteil, weil nur ein Elternteil …

  • Wird Kindesunterhalt missbraucht?

    Clausutis - - Unterhalt

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    @Tical8228: In Deinem Ursprungsbeitrag sprachst Du von Unterhaltsforderungen, die das Jobcenter beitreibt - nicht das Jugendamt. Das Jobcenter darf jedoch nur beitreiben, wenn die Schranken des § 33 Abs. 2 Satz 3 berücksichtigt werden, wonach der Unterhaltspflichtige durch die Zahlungen nicht selbst SGB II-bedürftig werden darf ("Der Anspruch geht nur über, soweit das Einkommen und Vermögen der unterhaltsverpflichteten Person das nach den §§ 11 bis 12 zu berücksichtigende Einkommen und Vermögen …

  • Wird Kindesunterhalt missbraucht?

    Clausutis - - Unterhalt

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    @Tical8228: Das ist leider in (mind.) zweifacher Hinsicht falsch dargestellt: 1.) Der Kindesunterhalt darf nicht auf den Bedarf der Mutter angerechnet werden, maximal das Kindergeld darf verschoben werden. 2.) SGB II-Behörden können nicht so viel Unterhalt durchsetzen, dass der Unterhaltspflichtige dadurch selbst bedürftig wird.

  • Quote from Rosalinde: “Quote from Clausutis: “Das bloße Ummelden begündet noch keinen tatsächlichen Aufenthalt, der Vater kann daher aus meiner Sicht keine Unterhaltsansprüche im Namen des Kindes anmelden. ” Genauso sehe ich das auch, aber die Jugendämter machen es sich da etwas einfacher....Unser Jugendamt schrieb mir, dass mit Ummeldung die Beistandschaft beendet sei und wies mich vorsorglich darauf hin, dass ich nun barunterhaltspflichtig wäre. Das Jugendamt des Vaters schrieb mir per Einschr…

  • Moin, die Frage des richtigen Aufenthaltsortes für Deinen Sohn und die weitere zukunftsplanung dürfte weitaus schweiriger sein als die unterhaltsrechtlich Frage, zu der ich kurz ergänzen möchte: In welcher Funktion, in welchem Auftrag hat sich das JA an Dich gewandt? Da Dein Sohn derzeit scheinbar am ehesten bei seinen Großeltern seinen Aufenthalt begründet, dürfte das JA maximal als Ergänzungspfleger tätig sein (wird hier nicht vorliegen, da kein gerichtlicher Beschluss ergangen ist). Das bloße…

  • Abänderung Jugendamtsurkunde

    Clausutis - - Unterhalt

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    Moin, zunächst: Es reicht völlig aus, wenn das JA als Beistand erklärt, auf Rechte aus dem Titel oberhalb von 105% MUH zu verzichten. Weshalb Du darauf nicht eingegangen bist, erschließt sich auch mir nicht - allerdings erschließt sich mir auch nicht, warum der Beistand das nicht einfach erklärt. Oder versuchts Du vielleicht auf unter 105% MUH zu kommen? Und: Wird wegen der Diferenz zwischen 110 und 105% gepfändet? Hast Du gar nicht gezahlt? Die Aussagen des Beistandes zur rechtlichen Beratung d…