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  • Hallo PapaSchlumpf, meine Ex hat bisher einer Therapie der Kinder auch nicht zugestimmt. Sie benennt sogar offen, dass sie fürchtet etwas könnte ans Licht kommen, das nachteilhaft für sie wäre. Therapeuten wollen immer die Einverständniserklärung beider Elternteile, wenn sie auch Gespräche mit den Kindern führen wollen. Sonst könntest du mit dem Therapeuten reden, ohne dass die Kinder direkt einbezogen werden. Das macht aber wenig Sinn. Ansonsten bleibt dir leider nur ein Verfahren zur Ersetzung…

  • Quote from Clausutis: “Bei Unterhaltsforderungen des Jobcenters dürfen keine fiktiven Einkünfte herangezogen werden (s.o.). ” Das habe ich auch nicht behauptet, aber ich behaupte, dass es passieren kann, dass man durch Unterhaltsforderungen bei Kindesunterhalt selbst bedürftig wird. Bei mir im Ort liegt die angemessene Kaltmiete, die ein H4-Empfänger gezahlt bekommt, bei 490 EUR. Dazu erhält man noch die Heizkosten und den Regelsatz von 446 EUR. Damit ist man schon in der Nähe des Selbstbehalt. …

  • Hallo Rosalinde, ich habe den Eindruck, dass der Sohn zwischen den Fronten zerrieben wird. Zunächst würde ich anmerken, dass es sicher nichts ungewöhnliches ist, wenn ein 16 Jahre altes Kind, unabhängig vom Verhältnis zu dir, auch die Nähe zum Vater sucht. Der ist nämlich der Mensch, an dem der heranwachsende sich orientieren wird. Auch ist es sicherlich nicht ungewöhnlich, wenn der Vater halt nur Happy-Time mit dem Kind verbringt, wenn nur Wochenendumgang stattfindet. Das liegt in der Natur des…

  • @Clausitus: naja, wenn man mit den 420 EUR warm nicht klar kommt, oder noch schlimmer fiktives Gehalt angerechnet bekommt, dann wird es eng. Und jetzt mal ehrlich: In welcher Nicht-Trennungsfamilie wird sowas wie eine erweiterte Erwerbsobliegenheit gelebt. Wirbt nicht sogar der Frauenministerium für gleichberechtigte Erziehung, d.h. beide Elternteile sollen auf 30 Stunden reduzieren? Und nach der Trennung dann natürlich wieder einer Vollzeit.

  • Unterhaltsberechnung

    MaxMustermann - - Unterhalt

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    Es ist natürlich deine Sache, wie du die Beziehung bewertest und wie du handelst, aber ihr habt doch schon über Anwälte diskutieren müssen und das macht man eigentlich nur, wenn beide auf ihr Recht bestehen. Ich habe das, glaube ich, schon mal formuliert: wenn eins meiner Kinder je über einen Anwalt an mich herantreten sollte, bekommt es centgenau das, was ihm zusteht und ich werde mir, im Sinne der anderen, Mühe geben diesen rechtlichen Anteil im Sinne meiner Handlungsfreiheit zu minimieren. Ic…

  • @CaptainMA: die meisten hier werden sich ganz gut mit dem Thema Wohnvorteil auskennen, wir brauchen keine allgemeinen Infos. Hilfreich wären Informationen zu deinem konkreten Sachverhalt: Wohnfläche, Grundstücksgröße, Informationen zum Mietspiegel, Finanzierung (Belastung aufgeteilt nach Zins und Tilgung),... Quote from Clint: “das kann ich überhaupt nicht leiden. ” Aha, und warum genau nicht? Du kennst meinen konkreten Fall doch gar nicht. Und wie Tanja ist Unterhaltsrecht sehr individuell. Und…

  • Lieber Clint, erstens kennst du meinen persönlichen Einzelfall doch gar nicht. Ich habe kein Vermögen verschwendet. Der Verkauf des Hauses an meine Mutter lief zum Marktpreis. Und auch eine Begründung, warum dies nicht unwirtschaftlich war, kann ich dir gerne nennen: meine Mutter steht auch mit im Kreditvertrag (meine Ex wurde natürlich aus der Schuldhaft entlassen, die Bank wollte weitere Sicherheiten), meine Ex wusste auch, dass es direkt weiter geht (wir waren zu Dritt beim Notar). Ich hätte,…

  • @CaptainMa: du musst das dezidiert sehen: Im Unterhaltsrecht bei volljährigen Kindern muss keiner mehr zahlen, als wenn er allein unterhaltspflichtig wäre (den entsp. Punkt deiner Leitlinein habe ich dir schon genannt). Von daher war das, was das JA gemacht hat, schon richtig, allerdings haben die vergessen diese günstiger-Prüfung für euch durchzuführen (das Jugendamt vergisst meistens Dinge, die dem Unterhaltszahler positiv zuzurechnen sind). Quote from Clint: “Was wäre denn klug? Vielleicht da…

  • Mit der Immobilie wäre ich vorsichtig, denn ein Wohnvorteil kann schnell (je nach Lage und Finanzierung der Immobilie) hohe Werte im 3-stelligen Bereich zustande kommen. Und der wird aufs Einkommen draufgeschlagen. Als Unterhaltsschuldner ist es immer eine unkluge Idee eine Immobilie zu besitzen. Nochmal zum Einkommen Peters: ich schrieb, dass sein Einkommen von seinem Unterhaltsbedarf abgezogen werden muss (wenn nicht überobligatorisch). Du schriebst, dass das bei euch so nicht gemacht wurde, b…

  • Quote from CaptainMa: “So wurde es bei uns nicht gemacht ” Und wie wurde es dann gemacht? Wo sind die 100 EUR des Kindes hin? Der euch betreffende Punkt findet sich in 13.2 der Hammer Leitlinien.

  • Quote from CaptainMa: “Die 100 Euro werden angerechnet. Aber vor der Verteilung nach Quote. Daher kommt Sie uns nicht zu gute... ” Ich verstehe das nicht. Die 100 EUR sind (wenn sie angerechnet werden) Einkommen des Unterhaltsempfängers und senken somit seinen Bedarf, analog zum Kindergeld werden die also vom Zahlbetrag abgerechnet, vor Verteilung der Quote. Da bei euch aber nicht gequotelt wird, kommen sie euch doch voll zugute.

  • Hi, Quote from CaptainMa: “Nach meinem persönlichem empfinden dürfen Unterhaltsberechtigte aber keinen Vorteil aus der Behinderung eines weiteren Unterhalsberechtigten ziehen. Aber das ist ein anderes Thema. ” so unfair wie ich das Unterhaltsrecht finde, hier muss man sagen, dass die Mutter sich ja auch die Nachteile, die aus dem Kind erwachsen, zuschreiben lassen muss. Kommt in der Zweitfamilie ein weiteres Kind zur Welt, bedingt das ja eine Herabstufung in der Düsseldorfer Tabelle. Auch bei eu…

  • Die zwei Jahre waren irrelevant, da der Gewinn der Folgejahre eh viel größer war. Und leider ist er Handwerker, da ist der Gewinn aufgrund von Corona leider um fast 40% gestiegen (die Leute sitzen alle zu Hause, wollen was gemacht haben und sind bereit dafür jeden Preis zu zahlen, weil Urlaubsgeld muss ja raus). Das abstruse in dem Fall war (ist ein Freund von mir): Das JA in Berlin hat Unterlagen im Auftrag der Mutter für das volljährige Kind angefordert, obwohl er sich mit seinem Kind in einem…

  • Quote from TanjaW9: “5? Ich dachte, 3 ” Ich wurde letztens von einem Bekannten zu Rate gezogen, da wollte das Jugendamt 5. Aber du hast Recht, in den Düsseldorfer Leitlinien steht tatsächlich mindestens 3 aufeinanderfolgende Jahre, möglichst die letzten 3 Jahre. Da hat das Jugendamt dann mal wieder seinen Spielraum genutzt.

  • Hallo Gerd, wurde damals kein Versorgungsausgleich durchgeführt?

  • Tanja meint, dass du keine fiktive Einzelveranlagung durchführen kannst, um das Einkommen deines Mannes durch eine Nachzahlung zu reduzieren, aber du kannst darauf bestehen, dass der Splittingvorteil, der ja nunmal da ist sachgerecht auf euch beide aufgeteilt wird. Es kann also passieren, dass der Großteil der Erstattung dir zugerechnet wird, sodass nur ein kleiner Teil der Steuererstattung bei deinem Mann gehaltserhöhend wirkt. Ich hätte noch folgende Hinweise: - Der Teilzeittätigkeit der Mutte…

  • Hallo zusammen, um dem TO zu helfen wären einige konkrete Angaben nötig, bspw. sein Gehalt, Höhe des Titels, Frage nach Befristung, usw. Auf persönlicher Ebene: Ich wäre da bei meinen Kindern rigoros: entweder wir setzen uns zusammen und finden eine von beiden Seiten tragfähige Lösung oder es gibt centgenau das, was dem Kind rechtlich zusteht. Mich würde die Formulierung "weil es mir zusteht" auch sehr irritieren. Denn Menschen, die alles einfordern, was ihnen zusteht, fallen im Alltag schnell a…

  • Hallo Tanja, irgendwie ist bei mir der Wurm drin: ich meinte auch gerichtlich einfordern. Und ja, natürlich besteht das Risiko, dass sie wegzieht. Der TO muss halt selber entscheiden, ob er sich noch eine sehr lange Zeit erpressen lassen will oder nicht. Ich warne nur davor, dass Menschen, die diese Masche bei anderen anwenden, das immer weiter ausreizen werden. Es ist also zu erwarten, dass die liebe Ex den Hals nicht voll bekommt.

  • Ok, die Erforderlichkeit der Zustimmung vor Rechtskraft der Scheidung ist mir wirklich neu. Dann bleibt ihm wohl nichts anderes übrig als einen Ausgleich für das kostenlose Wohnen in seiner Haushälfte zu fordern.

  • Ok, missverständlich ausgedrückt: er kann sie jederzeit beantragen und sie wird dann im Rahmen der Scheidung durchgeführt. Preise sind so eine Sache. Bei uns unterschreibe ich deine Aussage. Auf dem Land wäre ich da vorsichtiger.