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  • Moin, für eine konkrete Berechnung bedarf es tatsächlich einiger Angaben mehr; grundsätzlich würde ich das Pferd aber nicht von hinten aufzäumen: Zunächst solltest Du Dein bereinigtes Einkommen sauber ermitteln (so wie Hugoleser beschrieben), dabei aber bitte die jeweiligen Leitlinien Deines OLG berücksichtigen. Sofern der Mindestunterhalt sichergestellt ist, ist aus meiner Sicht das Nebeneinkommen nicht voll anzurechnen (nach Billigkeitsgrundsätzen könnte sich hier die Hälfte eignen, anderenfal…

  • Moin KlarUnklar, kurz von mir: 1. Grundsätzlich ist das prägende Einkommen eines Jahres zu berücksichtigen. Wenn Du nachweisen kannst, dass diese Tantiemen nicht jährlich gezahlt werden, können diese Zahlungen auch auf einen längeren Zeitraum angerechnet werden (abhängig davon, wie häufig diese Zahlungen erfolgen). Hierzu müsstest Du natürlich entsprechend vortragen und dies glaubhaft belegen. 2. Auch beim Dienstwagen läge es an Dir, dies anzuzeigen und glaubhaft zu machen. Wenn sich die Prognos…

  • Ermittlungsbogen JA

    Clausutis - - Unterhalt

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    Da wir vom TO noch nicht wirklich viel zu seinem beruflichen Werdegang bzw. seiner Anstellung im Dezember wissen, ist es schwer einzuschätzen, ob die Forderung angemessen ist. Ob diese Forderung nun vom sicheren Arbeitsplatz aus dem Amt heraus erfolgt, oder vom sicheren Richterstuhl, oder vom sicheren Anwaltsschreibtisch, ist dabei unerheblich. Eine etwaige Prüfung der Verhältnismäßigkeit ließe sich nur gerichtlich herbeiführen, sicherlich nicht über einen Parteienvertreter (Anwalt). Grundsätzli…

  • Ermittlungsbogen JA

    Clausutis - - Unterhalt

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    Moin, ganz so krass wie Tanja stufe ich das Handeln des Beistandes nicht ein (ja, wundert hier auch niemanden mehr), offensichtlich nutzt der nur die in seinem Amt hinterlegten Textbausteine (Hinweise zur gesteigerten Erwerbsobliegenheit und daraus resultierenden Erfordernissen, der rechtlich äußerst bedenkliche Hinweis zu einer Kreditaufnahme) bzw. Vordrucke (Fragebogen). Das dortige Amt hat jedoch, da bin ich hingegen wieder ganz bei Tanja, einen zackigen Ton am Leib: Der kritisierte Passus im…

  • Der Vollständigkeit halber dennoch hier: Mit "jemandem" meinte ich einen Prozessbeteiligten, der den "Spaß" am Ende bezahlen darf.

  • Sammelthema für "Chat"-Beiträge

    Clausutis - - Plausch

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    Bevor Du mal wieder die Adminkeule schwingst, lass wenigstens den Teil stehen, der inhaltlich ist... unsere persönliche Spielchen kannst Du gerne (dann aber bitte auf beiden Seiten konsequent) rauseditieren. edit TanjaW9: die letzten 3 Beiträge von dort verschoben

  • Sammelthema für "Chat"-Beiträge

    Clausutis - - Plausch

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    Dafür, dass Du nichts mehr schreiben wolltest, schreibst Du ja doch wieder was. Mit "jemandem" meinte ich einen Prozessbeteiligten, der den "Spaß" am Ende bezahlen darf. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die finanziellen/personellen Ressourcen der JA so gut wären, den von Dir vorgeschlagenen Weg zu gehen? So realitätsfern habe ich Dich - trotz aller Differenzen - bisher nicht wahrgenommen.

  • @TanjaW9: Du biegst es Dir immer hin, wie Du magst Das Verhältnis Kind/Vater hat unterhaltsrechtlich keine Bedeutung - etwaige Auskunftsansprüche nicht zu bedienen hingegen schon. Das ist der kleine, aber feine Unterschied. Dass Du Fakten (z.B. Ressourcen) einfach so wegwischt, ist mir recht egal, richtig wird Deine Behauptung dennoch nicht. Dein Verweis ans Gericht hinkt zudem gewaltig, da prozessuale Geschichten unterm Strich von jemandem bezahlt werden. Ich teile ja sogar Deine Meinung, dass …

  • @TanjaW9: Ich bin weit davon entfernt, der TO blind alles zu glauben, ich erlaube mir hierzu schlicht kein Urteil. Ich halte es auch nicht für angemessen, hier darüber zu spekulieren, weshalb das Verhätnis bescheiden ist bzw. kein Verhältnis besteht. Das kann (und wird) viele Gründe haben und hat in der Beurteilung der Unterhaltsfrage für mich keine Bedeutung, da es rechtlich nichts zur Klärung beiträgt. In einer idealen Welt, hätte das JA den gesetzlichen Rahmen und die personellen/finanziellen…

  • @Kakadu59: Da hast Du mich tatsächlich auf dem falschen Fuß erwischt. Mit "in der Regel" meinte ich nicht, dass "regelmäßig" junge Volljährige benötigen, sondern Volljährige in diesen Konstellationen (wie hier geschildert) "in der Regel" Hilfe benötigen. Das habe ich misslich ausgedrückt. Tatsächlich spielten mir dahingehend wohl meine Erfahrungswerte einen Streich, weil "in der Regel" nicht die Volljährigen vor mir saßen, die keine Hilfe brauchten. Weshalb das Verhältnis zwischen jeweiligem Zah…

  • @Clint: Einer der Gründe, die Du erfragst, ist die personelle Ausstattung vieler / der meisten Jugendämter. Wenn ich mich recht entsinne, dürfte eine (von Fachgremien berechnete) Fallzahl von ca. 300 Fällen pro Sachbearbeiter angemessen sein - diese Fallzahl wird in der Beistandschaft fast nie eingehalten. Die Mitarbeiter haben insofern ein zu hohes Pensum zu fahren, weshalb einge Arbeitsschritte priorisiert werden müssen. Da fallen manche Dinge einfach dann unter den Teppich, wird nach Umgehung…

  • Ermittlungsbogen JA

    Clausutis - - Unterhalt

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    Moin, die von Tanja zietierte Passage ist schon arg und erfüllt aus meiner Sicht (rechtlich) vermutlich nicht das, was das JA damit bezwecken will. Ich kann mich dem Rat von Tanja insofern auch nur anschließen, zumindest diese Passage zu streichen (wenn schon der Fragebogen genutzt werden soll). @Kakadu59: Das JA könnte (auch bei Minderjährigen) im Rahmen der Beratungs nach § 18 SGB VIII legitimiert sein. Die Prüfung der Leistungsfähigkeit unterhalb des Mindestunterhaltes hat bekanntlich ein paa…

  • @Clint: Jenseits des (ob nun berechtigten oder unberechtigten JA-Bashing) ist es doch so, dass ein junger Volljähriger in der Regel rechtliche Beratung beim Thema Unterhalt braucht. Vater und Mutter sind aufgrund der eigenen Betroffenheit eher nicht geeignet, weshalb Dritte ins Spiel kommen. Da hat der Gesetzgeber den § 18 SGB VIII ins Spiel gebracht und, wenn auch das nicht reicht (z.B. in einer erforderlichen gerichtlichen Streitigkeit) die Beratungskostenhilfe (bzw. später VKH). Tatsächlich s…

  • Tanja, ich bin ganz bei Dir. Vielleicht liest sich mein Beitrag missverständlich: Ich meinte mit "konstruiert" nicht, dass hier im Forum etwas konstruiert wird, sondern dass das JA, welches sich mit so einer Vollmacht beauftragen lässt, sich da etwas arg konstruiert hat, um überhaupt tätig werden zu können.

  • @Clint: Das ist eine nahezu endlose Debatte, die der Gesetzgeber nicht eindeutig geregelt hat. Einige Jugendämter interpretieren den § 18 SGB VIII sehr zurückhaltend (wie hier München), die überwiegende Mehrheit der Jugendämter weitaus offensiver. Hiezu gibt es diverse Themengutachten. "Beratungs und Unterstützung" ist nicht eindeutig definiert, leider. @Tanja: Der Punkt der Vollmacht irritiert mich auch. Sohnemann kann das JA beauftragen; eine Vollmacht für die Mutter, die dann das JA beauftrag…

  • Ermittlungsbogen JA

    Clausutis - - Unterhalt

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    Auch kein schriftliches gerichtliches Verfahren? Noch nie ein gerichtliches Schreiben zum Unterhalt bekommen?

  • Ermittlungsbogen JA

    Clausutis - - Unterhalt

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    Moin soldi2k, ohne zu wissen, ob ein Titel existiert (siehe Tanjas Ausführungen weiter oben), wird eine Hilfestellung zu möglichen Rückständen unmöglich. Hast Du mal eine Unterhaltsurkunde bei einem Urkundsbeamten / Notar unterschrieben? Gab es mal ein gerichtliches Verfahren zur Feststellung der geschuldeten Unterhaltshöhe?

  • Moin Clint, die Kritik an der mangelnden Information während der Beistandschaft ist berechtigt, insbesondere auch die Kritik an dem offenbar fehlenden Abschlussschreiben. Mögliche Gründe aufzuführen, weshalb dies unterblieben ist, wäre hier wohl nicht zielführend und wollen viele auch gar nicht erst lesen. Ob es jedoch erst einem JA bedarf, um das (nicht bestehende) Verhältnis zwischen Vater und Sohn zu zerstören, bezweifel ich mal ganz stark. Dazu haben die Beteiligten in 18 Jahren schon genug …

  • Moin, ich finde diese "Verknüpfung" von Kontakt und Unterhalt immer sehr, sehr schwierig, weshalb ich diese Diskussion in einer sachlichen Unterhaltsdiskussion nicht zielführend finde. Aber, wenn der Vater nach 18 Jahren Interesse haben sollte, würde ich ihm (und nicht dem Sohn) die Kontaktaufnahme raten. Ein Kind, das ohne Vater aufwachsen musste, hat auch so schon genug zu verarbeiten (da wir jedoch aufgrund der Schilderungen alle nicht wissen, weshalb es keinen Kontakt gab, sind diese Ansätze…

  • Ach, Tanja, natürlich nicht (womit ich diese rhetorische Frage mal beantworte). Ein Zeugnis kann lediglich ebenso wenig eine Zukunftsprognose sein wie eine Schulbescheinigung. Aber, generell: Ein Vater, der sich (laut Schilderung) das ganze Leben des Kindes nicht für seinen Sohn interessiert hat, interessiert das Zeugnis doch nur, um Anhaltspunkte zu gewinnen, aus der Unterhaltspflicht zu entschwinden; insofern mangelnden Fleiß, mangelnde Zielstrebigkeit nachweisen will. Bei einem Schüler, der d…