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  • Quote from gernedoch: “ (...) Die wesentliche Änderung zum Ursprungstitel ist eben das Haus (...) ” Da würde ich tatsächlich abwarten, ein Haus ist per se kein Abänderungsgrund. Lass doch den Rechtsanwalt rechnen und schau, was er fordert.

  • Die Schuldfrage (also wer "die Ehe verlassen" hat) gibt es nicht mehr, dennoch könnte eine neue und gefestigte Beziehung Auswirkungen auf den Unterhalt haben - ich sehe hier jedoch keine Grundlage für nachehelichen Unterhalt / Trennungsunterhalt für einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten.

  • Moin, hat der Rechtsanwalt zwischenzeitlich schon berechnet und erging eine Aufforderung zur Zahlung von 115% MUH oder mehr? Wenn nicht, würde ich zunächst abwarten, was der Rechtsanwalt berechnet und anschließend fordert, ehe ich mich verrückt machen lasse. Sollte er mehr als den bisher titulierten Betrag fordern, wäre er im streitigen Fall bei Gericht in einem Abänderungsverfahren und müsste demnach zunächst vortragen, welche wesentlichen Änderungen im Vergleich zum Zeitpunkt der Titulierung e…

  • Moin, nimmt das Jobcenter Dich in Anspruch, oder Deine Ex? Ich habe schon grundsätzliche Bedenken für einen Trennungsunterhalt nach einem Jahr noch zu begründen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Deine Ex ihren Arbeitsplatz selbst gekündigt hat.

  • I.d.R. dürfte vom Nettowert zunächst der Abzug der 1%-Regelung erfolgen, ehe anschließend der Nutzungsvorteil (geldwerter Vorteil) wieder hinzuaddiert wird; dieser kann u.U. genau dieser Höhe entsprechen.

  • Grundsätzlich ist der Fall doch einfach: In dem Monat der Zahlungen oberhalb des Jahresmittelwertes müssen Ansparungen für die Monate unterhalb des Jahresmittelwertes angespart werden.

  • Bei den Schilderungen zum Vorgehen des JA-Mitarbeiters würde ich empfehlen, die Leitungskraft im JA einzuschalten (durchschriftlich natürlich auch zu Händen des Mitarbeiters). In diesem Schreiben würde ich (sachlich!) dazu Stellung nehmen, dass nicht der Eindruck entsteht, mit beiden Elternteilen zusammenarbeiten zu wollen. Ich würde in Frage stellen, ob auf dieser Grundlage ein gutes Ergebnis fürs Kind erzielt werden kann.

  • Ob Du immer noch bezahlen musst? Ja, natürlich! Das Kind muss doch versorgt werden, oder nicht? Verhungern soll das Kind schließlich nicht. Auch wenn es sicherlich massiv schwer fällt, würde ich immer dazu raten, den Unterhalt und das Sorgerechtsverfahren / den Aufenthalt bei der Mutter nicht zu vermengen, das birgt aus meiner Sicht riesige Gefahren. @MaxMustermann: Wenn ich jetzt nicht ganz daneben liege, hängt das jeweils von dem Land ab, in dem der Schuldner lebt. Grundsätzlich bemisst sich d…

  • Da dies nun wirklich keine alltäglichen Fragen sind, dürfte es mit (guten) Antworten schwer werden. Grundsätzlich sollte man sich meiner Meinung nach davon freimachen, weshalb das Kind bei der Mutter lebt (das ist ein separates Verfahren). Das Kind lebt tatsächlich bei der Mutter, muss dort versorgt werden und hat somit einen Bedarf, der vom (aus welchem Grund auch immer) nicht betreuenden Elternteil zu leisten ist. Maßgeblich für die Höhe des geschuldeten Unterhaltes dürften die Verhältnisse vo…

  • freuet euch (nicht zu früh)

    Clausutis - - Plausch

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    Natürlich ist es denkbar, dass aufgrund des gestiegenen Selbstbehaltes diejenigen weniger zahlen, bei denen bisher nur der SB verblieb / bisher nur etwas mehr als der SB verblieb (natürlich inkl. aller Nebenbetrachtungen wie gesteigerte Erwerbsobliegenheit o.ä.).

  • Düsseldorfer Tabelle 2020

    Clausutis - - Unterhalt

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    Grundsätzlich sind Bafög und Unterhalt zwei paar Schuhe, bei denen die Berücksichtigung des Einkommens der Eltern / die Leistungsfähigkeit der Eltern unterschiedlich berechnet werden. Laut DT 2020 hat ein Studierender demnächst einen höheren Bedarf, von dem das Einkommen des Kindes abgezogen wird (Kindergeld, Bafög, o.ä.), das kann natürlich u.U. zu einer höheren Unterhaltszahlung führen.

  • Düsseldorfer Tabelle 2020

    Clausutis - - Unterhalt

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    Pressemitteilung: olg-duesseldorf.nrw.de/behoerd…6_PM_DueTab2020/index.php

  • Bei allem verständlichen Frust sollte die Frage gestattet sein, ob der KINDESunterhalt das geeignete Mittel zur Frustbeseitigung ist. Steht bei diesem Feldzug das Kind und stehen die Kindesbedürfnisse im Fokus?

  • @TanjaW9: Die Frage nach der Antragsberechtigung nach § 1713 BGB ist leider keine Auslegungssache (der Gesetzgeber spricht u.a. von "dem Elternteil", also Singular), spätestens in der gerichtlichen Auseinandersetzung fliegt dem JA eine andere "Auslegung" um die Ohren (u.a. mit der Folge, dass alle möglichen Ansprüche für die Vergangenheit nicht mehr durchsetzbar sind, weil keine wirksame Inverzugsetzung eingetreten ist, und das JA somit aufgrund einer Fehlberatung schadenersatzpflichtig sein kön…

  • @TanjaW9: Ich teile Deine Auffassung, dass das JA auch im WM beraten sollte. Das WM ist auf dem Weg, sich gesellschaftlich einen Stellenwert zu verschaffen, die Gesetzgebung zieht jedoch in der Regel erst sehr viel später nach. Bisher regelt § 18 SGB Abs. 1 VIII die Beratung hinsichtlich der Unterhaltsfragen und der beinhaltet (leider) eindeutig: " Mütter und Väter, die allein für ein Kind oder einen Jugendlichen zu sorgen haben oder tatsächlich sorgen (...)" Auch die Beistandschaft scheitert an…

  • Moin, auch ein notarieller Vergleich selbstverständlich abänderbar, insbesondere wenn sich die Geschäftsgrundlage (hier: der tatsächliche Umfang der Betreuung) geändert hat. Soweit es um die Änderung von vollstreckbaren Unterhaltsverpflichtungen geht, greift § 239 FamFG. Da zu erwarten ist, dass der Vater weiterhin die Behauptung des WM aufrechterhalten wird, muss entsprechend vorgetragen und belegt werden (z.B. anhand von geeigneten Aufzeichnungen über die tatsächliche Betreuung, notfalls unter…

  • Unterhaltsberechnung

    Clausutis - - Unterhalt

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    Mit "Arbeitsamt" ist bestimmt das "Jobcenter" gemeint.

  • Unterhaltsberechnung

    Clausutis - - Unterhalt

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    Das Zusammenleben kann eine Kürzung des Selbstbehaltes von 10% zur Folge haben.

  • Wechselmodell, "für" und "wider" ?

    Clausutis - - Plausch

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    Moin, grundsätzlich sollte für diese Entscheidung das "Wohl des Kindes" im Vordergrund stehen. Unter diesem Gesichtspunkt wird es Kinder geben, die sich in einem solchen Modell gut entwickeln können, und andere Kinder, die dieses Modell in ihrer Entwicklung eher behindern. Wie das festgestellt werden könnte, ist auch für mich schwer greifbar.

  • Hallo Ramin, für die Berechnung der Altersvorsorge bei Selbstständigen anhand der Leitlinien des OLG Schleswig erklärt: "Für eine zusätzliche (keine fiktive) Altersvorsorge können beim Ehegatten- und Kindesunterhalt bis zu 4%, beim Elternunterhalt bis zu 5% des Bruttoeinkommens eingesetzt werden. Die zusätzliche Altersvorsorge kommt jedoch im Regelfall nicht in Betracht, soweit der Mindestunterhalt/das Existenzminimum nicht gesichert sind. Personen, die der gesetzlichen Rentenversicherung nicht …